Snapdragon X2 Elite im Lenovo Yoga Slim 7x liefert starke Testergebnisse

Der YouTuber Dave2D veröffentlichte kürzlich ein Vorschauvideo zu seinem kommenden Test des Lenovo Yoga Slim 7x Gen 11 mit Snapdragon X2 Elite. Besonders auffällig ist die beeindruckende Akkulaufzeit. Sie erreicht zwar nicht ganz die ursprünglichen Angaben von Lenovo, übertrifft jedoch dennoch die eines MacBook Air.
In bestimmten Szenarien mit lokaler Videowiedergabe erzielt der Qualcomm Snapdragon X2 Elite laut Testberichten bis zu 31 Stunden Akkulaufzeit. Mit dem 70-Wh-Akku des Lenovo Yoga Slim 7x 2026 werden in der Praxis konstant fast 25 Stunden erreicht. Zwar handelt es sich noch um ein Vorserienmodell, dennoch liegt die Laufzeit rund sechs Stunden über den ersten X-Elite-basierten Geräten aus dem Jahr 2024 und übertrifft sogar aktuelle MacBook-Air-Modelle.
Hinsichtlich der Leistung zeigt ein Cinebench-2024-Benchmark, dass der X2 Elite im Multi-Core-Test vergleichbare Chips wie den AMD Ryzen AI HX 470, den Intel Core Ultra X9 388H und den Apple M5 um rund 20 % übertrifft. Die Single-Core-Leistung liegt zwar unter der des M5, übertrifft jedoch die Konkurrenz von Intel und AMD.
In der Praxis bestätigt sich dieses Bild teilweise: In Anwendungen wie Blender liegt der X2 Elite vorne, während er in Premiere Pro weitgehend auf Augenhöhe mit AMD- und Intel-Systemen arbeitet. Besonders hervorzuheben ist, dass die Leistung im Akkubetrieb konstant bleibt – ein Vorteil, den Intel- und AMD-Systeme nur selten in dieser Form bieten.
Softwareseitig berichtet Dave2D, dass die meisten Windows-on-ARM-Anwendungen mittlerweile nativ laufen und die Kompatibilitätsprobleme früherer Generationen weitgehend behoben sind. Gaming erfolgt weiterhin überwiegend über Prism-Emulation. Die integrierte GPU liefert dabei solide Ergebnisse bei mittleren Einstellungen in 1080p, jedoch bleiben einige Titel wie Apex Legends, Valorant oder League of Legends aufgrund von Anti-Cheat-Systemen nicht spielbar.
Beim Lenovo Yoga Slim 7x Gen 11 selbst bleibt das Gewicht mit 1,17 kg unverändert, während das Display leicht verkleinert wurde (14 statt 14,5 Zoll). Es kommt nun ein 2,8K-OLED-Panel mit 120 Hz, vollständiger P3- und aRGB-Farbraumabdeckung sowie einer Spitzenhelligkeit von bis zu 1100 Nits zum Einsatz. Das Kühlsystem mit flacher Heatpipe sorgt im Leisemodus für einen nahezu geräuschlosen Betrieb (bis zu 28 dB), während im Leistungsmodus bis zu 43 dB erreicht werden. Zusätzlich wurde das Audiosystem auf vier Lautsprecher erweitert.
Lenovo hatte ursprünglich einen Einstiegspreis von aktuell 1.129 Euro für die 16-GB-RAM-Variante angekündigt. Aufgrund aktueller Engpässe bei Arbeitsspeicher und Speicher könnten die Preise jedoch bei Verfügbarkeit auf über ca. 1.800 Euro steigen.






