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Softwarekauf: Verpackungen noch immer bei Verbrauchern beliebt

Software-Verpackungen werden noch immer gern gekauft
Software-Verpackungen werden noch immer gern gekauft
Im März 1989 veröffentlichte Tim Berners-Lee einen neuen Weg Informationen über das Internet zu teilen. Fast drei Jahrzehnte später werden jeden Tag Terrabytes an Daten über das Web hin und her geschickt. Trotzdem wird weiterhin eine Menge Software im Laden gekauft.

Heutzutage wird noch immer 30-40% der Software in Verpackungen gekauft, berichtet die Website Motherboard. Zwar kaufen Unternehmen Software ohne die Pappschachtel, aber bei Verbrauchern ist sie noch immer beliebt, obwohl sie gewöhnlich fast leer sind. Es lohnt noch nicht einmal mehr DVDs beizulegen, das neuere Laptops noch nicht einmal ein optisches Laufwerk besitzen. Dazu kommt, dass die User gewöhnlich die neuste Version der gekauften Software sowieso herunterladen müssen.

Viele Gamer kaufen sich gern die Verpackungen, weil sie die Software gern gebraucht weiterverkaufen möchten. Das sei mit der einer Verpackung viel einfacher, so Motherboard in ihrem Bericht. Die meisten Software-Firmen würden sich gern von den Verpackungen verabschieden, aber die Kunden hängen dran. Verbraucher-Expertin Deborah MacInnis von der Universität Southern California versucht zu erklären: „Es ist die Angst des Verbrauchers, dass etwas schief laufen kann und er beweisen muss, daß er etwas gekauft hat.“ Nur die Verpackung und der Software-Key genüge schon, damit der Verbraucher sich sicherer fühlt.

Gamestop-Shop mit Auslagen voller fast leerer Verpackungen
Gamestop-Shop mit Auslagen voller fast leerer Verpackungen

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Autor: Christian Zed, 28.02.2017 (Update: 28.02.2017)