Nachdem schon im September viele Details zur Sony A7 V geleakt sind, konnten der sehr zuverlässige Leaker Andrea Pizzini und SonyAlphaRumors weitere Informationen zur Vollformat-Kamera in Erfahrung bringen, bevor diese voraussichtlich Anfang Dezember auf den Markt kommt.
Demnach setzt Sony wie schon bei der A7 IV (ca. 2.169 Euro auf Amazon) auf einen 33 Megapixel Sensor, ob dieser verbessert wurde, ist derzeit noch nicht bekannt. Auch am Design und der Bedienung nimmt Sony offenbar keine größeren Änderungen vor. Verbesserungen werden vor allem in zwei Bereichen erwartet. Erstens beim elektronischen Sucher, der ein Upgrade erhalten soll, möglicherweise auf ein Panel mit 5,76 Millionen Bildpunkten, statt der 3,68 Millionen Bildpunkte der Sony A7 IV.
Zweitens soll die Sony A7 V den Prozessor der Sony A1 II erhalten, womit die Kamera wesentlich schnelleren Autofokus mit AI-Objekterkennung und zuverlässigeres Tracking bieten könnte. Auch die Bildstabilisierung soll effektiver werden, und um bis zu 8 statt nur 5,5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten ermöglichen. Die Sony A7 V besitzt angeblich zwei SD-Karten-Slots, einen ausklappbaren 3,2 Zoll Touchscreen und eine höhere Bildrate, denn die Kamera soll bis zu 15 Fotos pro Sekunde aufnehmen können.
Gerade Video-Enthusiasten könnten von der Sony A7 V aber enttäuscht werden, denn die Kamera soll weiterhin nur 4K-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde aufzeichnen können, und zwar auf einem Ausschnitt des Sensors. Open-Gate-Aufnahmen sollen ebenso wenig unterstützt werden wie Pre-Capture, wodurch ein paar Sekunden Video schon vor dem Drücken des Auslösers gespeichert werden würden. Trotz dieser Einschränkungen soll die Sony A7 V zum Preis von rund 3.000 US-Dollar auf den Markt kommen.












