Das Oppo Find X9 Pro bringt eine spannende Neuerung in der Bildverarbeitung mit sich. Die hauseigene LUMO Kamera-Engine des Flagship-Phones (Preise starten ab etwa 780 Euro) verarbeitet Bildinformationen nicht seriell, sondern parallel. Oppo gibt an, dass für die Verarbeitung der aufgenommenen Bilddaten nicht nur die ISP-Einheit (Image Signal Processor) zuständig ist, sondern gleichzeitig auch die CPU und NPU sowie die GPU des MediaTek Dimensity 9500. Davon soll sowohl die Bildqualität profitieren als auch der Prozess der Bildverarbeitung beschleunigt werden.
Die Kamera des Oppo Find X9 Pro setzt beim Sensor auf Sony
Das Oppo Find X9 Pro nutzt für seine Hauptkamera eine 50-MPix-Optik mit Hasselblad-Branding. Dafür kommt ein 1/1.28 Zoll großer Stacked-Sensor von Sony (LYT-828) zum Einsatz, welcher dank Hybrid Frame HDR einen besonders großen Dynamikbereich abdecken soll.
Die Fotos werden dank der neuen LUMO Kamera-Engine nun automatisch in unterschiedlicher Auflösung aufgenommen. In unserem Test sind dies beispielsweise 12 MPix, 26 MPix und 50 MPix – je nach Lichtbedingungen und Temperatur soll die hauseigene Bildverarbeitung die bestmöglichen Informationsgehalt in den Aufnahmen bereitstellen.


Unsere Beispielfotos lassen bereits jetzt das Potential der neuen LUMO Kamera-Engine erkennen. Bei nicht optimalen Lichtbedingungen sind deutlich mehr Details erhalten als bei der standardmäßig aufgenommen Aufnahme mit 12 MPix. Bleibt zu hoffen, dass dieser Weg der Bilderanbetung auch von anderen Herstellern kopiert wird.
Gerade die neuen 200-MPix-Sensoren, welche immer größer werden, sollten hierfür prädestiniert sein und noch größere Vorteile bei guten Lichtbedingungen aufzeigen.
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Quelle(n)
Test zum Oppo FInd X9 Pro


























