Where Winds Meet ist ein neues RPG, das im China des 10. Jahrhunderts spielt. Wir haben bereits zum Release darüber berichtet. Das Game ist komplett kostenlos und finanziert sich durch kosmetische Items im Ingame-Shop – und einige davon sind exorbitant teuer. Darunter befindet sich auch ein Luxus-Boot für 40.000 US-Dollar (umgerechnet etwa 36.500 Euro). Die Entwickler gingen wahrscheinlich davon aus, es wäre nur eine Frage der Zeit, bis ein spendabler Spieler mit großem Geldbeutel bereit wäre, diesen Preis zu zahlen – und wie sich gezeigt hat, war dafür gar nicht so viel Zeit nötig.
Offenbar hat tatsächlich jemand das 36.500-Euro-Items gekauft. Viral wurde das Ganze, weil der Käufer das Schiff nicht zum Prahlen, sondern für offene Community-Events nutzt, an denen jeder auf dem Server teilnehmen kann. Ein 36-sekündiges Video dazu wurde am 22. November von Julia (@Julia_CaSsian) auf X gepostet – einer Künstlerin, die seit Jahren Emotes für Streamer wie Cohh Carnage erstellt. Der Clip zeigt Spieler, die über das riesige Boot laufen, tanzen, Minispiele spielen und sich ein Feuerwerk ansehen.
Das gezeigte Objekt ist das Mirage Boat, ein rein kosmetisches Reittier mit enormem Prestige-Wert, das nur über Echtgeld erhältlich ist und feste Routen entlangfährt. Der Besitzer kann andere Spieler auf eine Rundfahrt einladen. Zu festgelegten Zeiten fährt das Boot sogar automatisch durch die offene Welt, sodass jeder kostenlos aufspringen kann. Genau das macht der Käufer regelmäßig – er öffnet das Boot für die Community, veranstaltet kleine Spiele und lässt alle Outfits ausprobieren, ohne dass die Teilnehmer sie selbst besitzen müssen. Auf welchem Server das Boot herumschippert, ist derzeit allerdings nicht bekannt.
Nicht alle sind begeistert
Die Reaktionen unter dem Video auf X sind zu großen Teilen kritisch. Während einige lediglich über den hohen Preis des Bootes spotten, vermuten hinter dem Kauf einen PR-Schachzug der Entwickler. Auch auf Reddit kursiert diese Theorie, wenngleich man hier insgesamt etwas positiver gestimmt ist.
Quelle(n)
Julia_CaSsian via X (ehemals Twitter)














