T-Watch Ultra: Spannende Smartwatch funkt auch ohne LTE über Kilometer

Die T-Watch Ultra ist ab sofort erhältlich beziehungsweise war zumindest vorbestellbar. So ist die Uhr in drei Modellversionen gelistet, wobei sich diese in Bezug auf die Frequenzen des LoRa-Moduls unterscheiden, je nach Modell funkt dieses dann mit 868, 915 oder 920 MHz. LoRa unterstützt dabei die Übertragung kleiner Datenmengen über große Distanzen. Beispielsweise ist der Versand von Nachrichten so über Kilometern auch ohne Nutzung einer Mobilfunkanbindung möglich.
Als Rechenchip kommt der ESP32-S3 und damit ein aus dem DIY-Bereich wohlbekannter Chip zum Einsatz, wobei die T-Watch Ultra dabei durchaus auch insgesamt eher als Produkt für Maker und Bastler als für den typischen Endnutzer zu begreifen ist. Die Programmierung kann (beziehungsweise muss je nach Vorhaben) über die Arduino-IDE, ESP-IDF, VS Code und MicroPython erfolgen. Es gibt einen Kartenslot, ein solcher könnte etwa für die Speicherung von Grafiken für Interface-Elemente relevant sein.
Zur Ausstattung zählen unter anderem ein Mikrofon. Die Bestimmung der eigenen Position wird mithilfe des verbauten GNSS-Modul möglich. Die 49 x 63,5 x 22 Millimeter große Smartwatch bringt einen Akku mit einer Kapazität von 1.100 mAh mit und einen 2,06 Zoll großen AMOLED-Touchscreen, der mit 410 x 502 Pixeln auflöst. Verbaut ist ein Motor, mit welchem sich haptisches Feedback erzeugen lässt. Bewegungen und damit etwa Schritte sollen sich aufzeichnen lassen, eine optische Sensorik steht nicht bereit. Gelistet ist die Uhr für einen Preis von 78 Dollar. Wann das Modell denn wieder bestellbar sein wird, ist aber noch unklar.










