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TerraMaster D1 SSD im Test: Outdoor-SSD-Gehäuse mit IP67 und stabiler Performance

Mit der TerraMaster D1 SSD bringt TerraMaster ein robustes NVMe-Gehäuse auf den Markt, das sich gezielt an anspruchsvolle Anwender richtet. Neben einem widerstandsfähigen, IP67-geschützten Design verspricht das Modell eine zuverlässige, lautlose Kühlung und stabile Transferraten. Im Test klären wir, wie sich das Gehäuse im Zusammenspiel mit einer High-End-SSD im Alltag schlägt, welche Leistung tatsächlich abrufbar ist und ob Verarbeitung sowie Kühlkonzept überzeugen können.
Sebastian Bade 👁 Veröffentlicht am
Storage

Testfazit - Robustes NVMe-Gehäuse mit klarer Schnittstellen-Grenze

Die TerraMaster D1 SSD erweist sich im Test als durchdachtes und hochwertig verarbeitetes NVMe-Gehäuse, das vor allem mit seiner robusten Bauweise, IP67-Schutz und lautloser Kühlung überzeugt. In Kombination mit einer schnellen SSD liefert es im Alltag konstante und zuverlässige Transferraten, ohne thermische Probleme oder Leistungseinbrüche. Zwar begrenzt die Anbindung über USB 3.2 Gen 2 die maximale Geschwindigkeit, doch bleibt die Performance für typische Anwendungen mehr als ausreichend. Besonders für mobile Nutzer, die Wert auf Stabilität, Schutz und einfache Handhabung legen, stellt die D1 SSD eine empfehlenswerte Lösung dar.

Pro

+ hochwertige Verarbeitung
+ Staubdicht mit Abdeckkappe
+ gute Wärmeableitung
+ komplett passive Kühlung
+ Tasche im Lieferumfang
+ kompatibel mit iOS und Android
+ 2 Jahre Garantie

Contra

- doppelseitige SSDs werden nur von einer Seite gekühlt
- keine Status-LEDs

Preis und Verfügbarkeit

Die TerraMaster D1 SSD ist derzeit nicht auf Lager, wird aber für einen Preis von 39,99 USD beim Hersteller gelistet. Als leistungsstärkere Optionen stehen die TerraMaster D1 SSD Plus für rund 79 Euro sowie die TerraMaster D1 SSD Pro für etwa 242 Euro zur Auswahl.

Die TerraMaster D1 SSD präsentiert sich als kompaktes und widerstandsfähiges externes Gehäuse für schnelle NVMe-SSDs. Hohe Datenraten, ein robustes Aluminiumgehäuse und die unkomplizierte Nutzung machen sie zur idealen Lösung für mobiles Arbeiten mit großen Dateien. Zusätzlich überzeugt sie durch einen fairen Preis und eine lautlose Kühlung, die konstante Leistung sicherstellt.

Neben der D1-Version führt TerraMaster auch die Modelle D1 Plus und D1 Pro im Portfolio passiv gekühlter SSD-Gehäuse. Besonders die Pro-Ausführung hebt sich mit Übertragungsraten von bis zu 80 Gbit/s hervor und erreicht damit ein Niveau auf Thunderbolt 5-Geschwindigkeit.

Spezifikationen

Anschluss USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
Datentransferraten bis zu 1.020 MB/s
Abmessungen 113,6 x 45 x 21 mm
Gewicht 146 g ohne Schutzhülle
Garantie 2 Jahre
Lieferumfang D1 SSD, USB-C-Kabel (Typ-C zu Typ-C, 0,5 m), Transporttasche, Schraubendreher

Gehäuse und Ausstattung - Metallgehäuse und passive Kühlung

Beim TerraMaster D1 SSD Gehäuse kommt ein stabiles Aluminiumgehäuse im Unibody-Design zum Einsatz, das die entstehende Wärme direkt ableitet. Strukturierte Kühlflächen erhöhen die Effizienz der Wärmeabgabe, sodass auch bei intensiver Nutzung konstante Temperaturen erreicht werden. Ergänzt wird dies durch eine staubdichte, nach IP67 geschützte Konstruktion inklusive einer Abdeckkappe an der USB-C-Buchse, die das Gehäuse auch gegen Wasser zuverlässig abdichtet. Durch den Verzicht auf einen Lüfter bleibt der Betrieb dabei völlig lautlos und leistungsstabil.

Terramaster D1 SSD
Terramaster D1 SSD
Terramaster D1 SSD
Terramaster D1 SSD
Terramaster D1 SSD
Terramaster D1 SSD
Terramaster D1 SSD
Terramaster D1 SSD mit Test-SSD
Terramaster D1 SSD
Terramaster D1 SSD mit eingebauter Test-SSD
Terramaster D1 SSD

Testsystem

Als Testplattform kommt der Minisforum MS-02 Ultra zum Einsatz, der dank moderner Schnittstellenstandards optimale Voraussetzungen für die schnelle Anbindung externer Speicherlösungen bietet. Für den Test kommt im externen Gehäuse die Kingston Fury Renegade G5 8 TB zum Einsatz – aktuell eine der leistungsstärksten SSDs im Consumer-Bereich.

Leistung - USB 3.2 Gen 2 limitiert

Die TerraMaster D1 SSD schöpft das Potenzial schneller NVMe-SSDs nur bedingt aus, da die Anbindung über USB 3.2 Gen 2 technisch auf 10 Gbit/s begrenzt ist. Dadurch werden mögliche Spitzenraten moderner SSDs deutlich ausgebremst. In der Praxis resultieren daraus solide, aber klar limitierte Transferraten, die vor allem durch die Schnittstelle und nicht durch die verbaute SSD bestimmt werden.

AS SSD
AS SSD
CrystalDiskInfo
CrystalDiskInfo

Temperatur und Stresstest

Im Temperatur- und Stresstest liefert die TerraMaster D1 SSD zusammen mit der Kingston Fury Renegade G5 8 TB überzeugende Ergebnisse. Selbst unter anhaltender Belastung bleiben die Temperaturen dank des Aluminiumgehäuses und der effektiven Kühlung im sicheren Bereich. Leistungseinbrüche oder Throttling treten nicht auf, sodass konstante Transferraten gewährleistet sind.

In der Praxis liegen die realen Übertragungsraten mit etwa 600 MB/s zwar unter den synthetischen Benchmarks, dennoch lässt sich eine 500-GB-Testdatei zügig und ohne Einbrüche übertragen. Das Gehäuse wird dabei spürbar warm, erreicht jedoch keine kritischen Temperaturen. Auch die SSD selbst bleibt mit rund 40 °C angenehm kühl. Zu beachten ist allerdings, dass nur eine Seite der doppelseitig bestückten SSD direkten Kontakt zum Wärmeleitpad der D1 SSD hat.

Stresstest
Stresstest
Hitzeentwicklung beim Stresstest
Hitzeentwicklung beim Stresstest
Hitzeentwicklung beim Stresstest (Oberseite)
Hitzeentwicklung beim Stresstest (Oberseite)
Hitzeentwicklung beim Stresstest (Unterseite)
Hitzeentwicklung beim Stresstest (Unterseite)

Notebookcheck Gesamtbewertung

Die TerraMaster D1 SSD präsentiert sich als stabiles und verlässliches NVMe-Gehäuse, das mit effektiver, geräuschloser Kühlung und konstanter Performance zu einem fairen Preis punktet.

Transparenz

Die Auswahl der zu testenden Geräte erfolgt innerhalb der Redaktion. Das vorliegende Testmuster wurde dem Autor vom Hersteller unentgeltlich zu Testzwecken überlassen. Eine Einflussnahme auf den Testbericht gab es nicht, der Hersteller erhielt keine Version des Reviews vor der Veröffentlichung. Es bestand keine Verpflichtung zur Publikation. Als eigenständiges, unabhängiges Unternehmen unterliegt Notebookcheck keiner Diktion von Herstellern, Shops und Verlagen.

So testet Notebookcheck

Pro Jahr werden von Notebookcheck hunderte Laptops und Smartphones unabhängig in von uns standardisierten technischen Verfahren getestet, um eine Vergleichbarkeit aller Testergebnisse zu gewährleisten. Seit rund 20 Jahren entwickeln wir diese Testmethoden kontinuierlich weiter und setzen damit Branchenstandards. In unseren Testlaboren kommt ausschließlich hochwertiges Messequipment in die Hände erfahrener Techniker und Redakteure. Die Tests unterliegen einer mehrstufigen Kontrolle. Unsere komplexe Gesamtbewertung basiert auf hunderten fundierten Messergebnissen und Benchmarks, womit Ihnen Objektivität garantiert ist. Weitere Informationen zu unseren Testmethoden gibt es hier.

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Autor: Sebastian Bade,  7.04.2026 (Update:  7.04.2026)