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TerraMaster F2-425 startet als NAS für unter 300 Euro, mit HDMI und Intel-CPU

F2-425: Neuer Netzwerkspeicher mit Intel-Prozessor (Bildquelle: TerraMaster)
F2-425: Neuer Netzwerkspeicher mit Intel-Prozessor (Bildquelle: TerraMaster)
TerraMaster bietet ab sofort auch über Amazon einen neuen Netzwerkspeicher an. Dieser unterstützt eine etwas schnellere Anbindung an ein Netzwerk und kommt mit einem Prozessor von Intel. Das Modell soll sich dabei nicht nur etwa zur Datenspeicherung eignen, sondern wird auch mit KI-Funktionen beworben.

TerraMaster hat mit dem F2-425 einen neuen Netzwerkspeicher im Angebot. Dabei ist das Speichersystem ab sofort erhältlich, auf Amazon ist das Modell für einen Preis von 270 Euro gelistet. Dabei lässt sich aktuell noch ein 10-Prozent-Gutschein aktivieren. Der Verkauf erfolgt direkt durch den Hersteller, den Versand übernimmt Amazon.

Recht präsent weist der Hersteller darauf hin, dass eben kein Rechenchip auf Basis der ARM-Architektur, sondern ein x86-Rechenchip zum Einsatz kommt. Dieser stammt von Intel, konkret wird der Intel Celeron N5095 und damit definitiv kein besonders schneller Prozessor genutzt. Dieser bringt auch nur zwei Rechenkerne mit, die von 2,0 auf maximal 2,9 GHz beschleunigen können. Es wird ein bis zu 16 Gigabyte großer DDR4-Arbeitsspeicher unterstützt, dafür muss dann aber der vorinstallierte, vier Gigabyte große Arbeitsspeicher ausgetauscht werden. Für die Installation von Massenspeichern stehen zwei Slots bereits. Unterstützt werden sowohl Massenspeicher im 2,5- als auch im 3,5-Zoll-Format, damit lassen sich auch Festplatten mit sehr großer Kapazität installieren - Herstellerangaben zufolge wird ein bis zu 60 TByte großer Speicher unterstützt. Nutzbar sind wie für einen Netzwerkspeicher üblich verschiedene RAID-Konfigurationen.

Das System bringt einen einzelnen Ethernet-Port mit, wobei dieser eine maximale Datenübertragungsrate von 2,5 Gbit/s verspricht. Dazu kommen noch drei USB 3.2-Anschlüsse. Verbaut ist ein HDMI-Anschluss. Damit kann das TerraMaster F2-425 auch als Zuspieler etwa für einen Fernseher genutzt werden, im Prinzip sollen auch Drittanbieter-Apps unterstützt werden. Als Betriebssystem wird das hauseigene Betriebssystem TOS in der inzwischen sechsten Version genutzt, die Nutzung von Docker und damit die Virtualisierung ist möglich. Der Fernzugriff ist etwa über eine App vorgesehen, die Einbindung von Cloud-Speichern ebenfalls - damit kann der Netzwerkspeicher dann auch als Teil einer echten Strategie zur Datensicherung genutzt werden. Das Foto-Album soll von KI-Funktionen profitieren, ein solches kann etwa die Organisation der (umfangreichen) Bildsammlung vereinfachen.

Es stehen zwei Einschübe für HDDs oder SSDs bereit (Bildquelle: TerraMaster)
Es stehen zwei Einschübe für HDDs oder SSDs bereit (Bildquelle: TerraMaster)
HDMI und zweimal USB befinden sich an der Rückseite - und auch der Ethernet-Port (Bildquelle: TerraMaster)
HDMI und zweimal USB befinden sich an der Rückseite - und auch der Ethernet-Port (Bildquelle: TerraMaster)

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Autor: Silvio Werner, 11.08.2025 (Update: 11.08.2025)