Timex launcht neue automatische Taucheruhren aus Edelstahl mit japanischen Uhrwerken und Saphirglas

Fast sechs Monate nachdem Timex ein Seiko-Uhrwerk in einer Taucheruhr aus Titan verbaut hat, bringt das Unternehmen nun praktisch dieselbe Uhr aus Edelstahl mit einem Miyota-Uhrwerk auf den Markt. Die Expedition Pioneer Automatic ist in zwei Varianten erhältlich: die TW2Y87400 mit Edelstahlarmband für 439 Euro und die TW2Y87500 mit braunem Lederarmband für 409 Euro.
Das 41-mm-Gehäuse besteht aus gebürstetem und poliertem Edelstahl und ist bis 200 Meter wasserdicht. Geschützt wird die Uhr durch ein entspiegeltes Saphirglas. Auch beim Gehäuseboden kommt Saphirglas zum Einsatz, durch das sich das Uhrwerk betrachten lässt. Die aufgesetzten Indizes und Zeiger sind mit Leuchtmasse versehen, zudem befindet sich neben der Drei-Uhr-Position ein Datumsfenster. Das Lederarmband stammt aus einer von der Leather Working Group zertifizierten Quelle und ist mit Schnellwechsel-Federstegen ausgestattet.
Im Inneren arbeitet das Miyota 8215. Dabei handelt es sich um dasselbe japanische Automatikwerk, das Timex bereits seit Jahren verwendet. Die im April vorgestellte Titan-Version der Expedition Pioneer setzte dagegen auf ein Seiko NH35a – eine auffällige Abweichung, die einen großen Teil der damaligen Berichterstattung ausmachte. Bei den neuen Edelstahlmodellen kehrt Timex nun zum älteren Uhrwerk zurück.
Die Titan-Versionen kosteten 429 Euro mit Kautschukarmband beziehungsweise 549 Euro mit Edelstahlarmband. Damit ist die Edelstahlvariante TW2Y87400 mit Metallarmband fast 90 Euro günstiger, während das Modell mit Lederarmband 20 Euro unter der günstigsten Titan-Ausführung liegt. Käufer entscheiden sich damit im Wesentlichen zwischen einem leichteren Gehäuse mit Seiko-Kaliber und einem schwereren Edelstahlgehäuse mit Miyota-Uhrwerk.
Die von Timex angegebenen Ausstattungsmerkmale nennen eine beidseitig drehbare Lünette. In den Produktbeschreibungen beider Modelle ist dagegen von einer einseitig drehbaren Rastlünette die Rede. Ersteres dürfte vermutlich korrekt sein. Wer jedoch fast 500 Euro für eine Taucheruhr ausgeben möchte, sollte diesen Punkt möglicherweise vor dem Kauf persönlich überprüfen.
Das Gehäuse misst 48 mm von Bandanstoß zu Bandanstoß und ist 14 mm hoch. Timex nennt keine offizielle Gangreserve; für das Miyota 8215 werden üblicherweise rund 40 Stunden angegeben. Beide Uhren sind inzwischen im US-Onlineshop von Timex gelistet.














