Notebookcheck Logo

Unverdiente Traumbewertungen? Zelda-Remake kommt auf einen Metascore von 96

Das Remake zu The Legend of Zelda: Ocarina of Time ist mit einem Metascore von 96 gestartet.
ⓘ Nintendo, Metacritic (bearbeitet)
Das Remake zu The Legend of Zelda: Ocarina of Time ist mit einem Metascore von 96 gestartet.
Das Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time ist mit einem traumhaften Metascore von 96 gestartet. Die Frage ist: Rechtfertigt das Spiel diese Bewertungen selbst, oder trägt die Nostalgie des legendären Originals ihren Teil dazu bei?

Das originale Ocarina of Time von 1998 ist mit einem Metascore von 99 eines der besten Spiele aller Zeiten. Das Remake hält sich spielerisch sehr nahe am Original. Die größten Argumente der Neuauflage sind ein gelungenes Grafik-Upgrade und diverse Komfort-Verbesserungen, was für einen aktuellen Metascore von 96 reicht und das Ocarina of Time-Remake zu einem der bestbewerteten Spiele des Jahres macht. Doch hat die neueste Nintendo-Veröffentlichung das wirklich verdient? Diese Frage drängt sich vor allem dann auf, wenn man das Remake als das betrachtet, was es ist: ein Remake.

Zum Zeitpunkt der Recherche basiert der Metascore auf 84 Kritikerbewertungen, von denen der Großteil die volle Punktzahl vergibt. Besonders viel Lob gibt es für das Grafik-Upgrade. Die Tester beschreiben die neue Optik unter anderem als „fantastisch“, „beeindruckend“ und „wunderschön“. Auch die Verbesserungen bei Komfort und Steuerung kommen gut an. So kann Link jetzt beispielsweise frei springen und die Kamera unabhängig bewegen. Auch der Soundtrack wurde neu eingespielt. Hinzu kommen erweiterte Dialoge und zusätzliche Nebenaufgaben. Am grundlegenden Spielkonzept hat sich dagegen wenig geändert.

Am meisten Lob gibt es für die gelungene Grafik. (Im Bild: Ein Screenshot aus dem Remake zu The Legend of Zelda: Ocarina of Time.)
ⓘ Nintendo
Am meisten Lob gibt es für die gelungene Grafik. (Im Bild: Ein Screenshot aus dem Remake zu The Legend of Zelda: Ocarina of Time.)

Nur für Neueinsteiger richtig gut?

Viele Tests kommen zu dem Fazit, dass das Ocarina of Time-Remake ein guter Einstieg für Neulinge ist. Erfahrene Zelda-Veteranen könnten allerdings etwas zu kurz kommen. GameStar vergibt 92 von 100 Punkten und weist unter anderem auf den geringen Anspruch hin. RPG Site zeigt sich mit 80 Punkten noch kritischer und bemängelt neben einer umständlichen Gegenstandsverwaltung insbesondere die Bosskämpfe, die im Vergleich zu Original vereinfacht wurden.

Für Neueinsteiger scheint das Ocarina of Time-Remake eine klare Empfehlung zu sein. Wer das Original bereits in- und auswendig kennt, bekommt dagegen vor allem eine hübschere und komfortablere Version des bekannten Abenteuers, die stellenweise sogar weniger Herausforderung bietet. Das dürfte gerade mit Blick auf den Nostalgie-Faktor immer noch jede Menge Spaß machen. Ob das allerdings für nahezu perfekte Wertungen reicht, ist eine andere Frage – und genau diese Frage diskutieren Fans aktuell auf Reddit.

Einige Nutzer vermuten, dass bei den Traumwertungen eine ordentliche Portion Nostalgie mitspielt. Dabei geht man davon aus, dass viele Tester das Original selbst gespielt und beflügelt von der Notalgie des Originals entsprechend hohe Bewertungen vergeben haben. Einige Nutzer berichten jedoch, das Original nie gespielt zu haben und vom Remake trotzdem begeistert zu sein. Würde ein vergleichbares Spiel ohne den großen Namen Zelda genauso gute Bewertungen erhalten? Eigene Meinungen zum Thema sind unten in den Kommentaren gerne gesehen.

Quelle(n)

Google LogoAls bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Mail Logo
Could not open connection to Notebookchat
static version load dynamic
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-11 > Unverdiente Traumbewertungen? Zelda-Remake kommt auf einen Metascore von 96
Autor: Marius Müller,  5.11.2026 (Update:  5.11.2026)