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Vielversprechender PS5-Jailbreak entpuppt sich als Enttäuschung

PlayStation 5 Jailbreak Grafik
ⓘ Sony, Canva AI
Ein neuer PS5-Jailbreak sorgt für Enttäuschung
Sony hat reagiert, nachdem Homebrew-Entwickler die Sicherheitsvorkehrungen der PS5-Firmware vom Juli überwunden haben. Der Prolapse-Jailbreak hat auch für die Softwareversionen 14.00 und 14.10 Hoffnung geweckt. Der Exploit in der Speicherverwaltung kommt hier allerdings nicht weiter. Auch die Versionen 14.20 und 14.22 lassen sich damit bislang nicht knacken.

Gegen Ende Oktober hat Prolapse Hoffnungen auf einen neuen PS5-Jailbreak geweckt. Der Kernel-Exploit sollte mit den Firmwareversionen 14.00 und 14.10 kompatibel sein und damit Homebrew-Apps auf mehr Konsolen zugänglich machen. Inzwischen deutet jedoch alles darauf hin, dass der Ansatz auf der PlayStation-Hardware nicht funktioniert.

Enttäuschte Hoffnungen

Prolapse setzt bei der Speicherverwaltung an und zielt auf die "aio_multi_delete" Funktion ab. Entwickler Jose Coixao hat in den sozialen Medien allerdings ernüchternde Neuigkeiten veröffentlicht. Frühere Untersuchungen auf der PS4 hatten nahegelegt, dass sich der Ansatz auch auf die aktuelle Konsolengeneration übertragen lassen könnte. Weitere Tests haben laut Coixao jedoch ergeben, dass der Exploit auf der PS5 keine Speicherbeschädigung auslöst.

Der Entwickler bezweifelt daher, dass sich mit dem möglichen PS5-Jailbreak die Sicherheitsmechanismen der Firmwareversionen 14.00 und 14.10 überwinden lassen. Zwar sind mehrere Alternativen in Arbeit, vorerst hat Sony jedoch die Oberhand gewonnen.

Viele Homebrew-Enthusiasten experimentieren weiterhin, sind dabei aber auf die im Juli veröffentlichte Softwareversion 13.60 beschränkt. Dank Relapse und Byepervisor-Reborn ist die Suche nach älteren Konsolen ohne neuere Updates nicht mehr nötig. Da Spiele wie GTA 6 zum Starten möglicherweise noch aktuellere Software voraussetzen, haben Beobachter die Entwicklung von Prolapse aufmerksam verfolgt.

Das Katz-und-Maus-Spiel geht weiter

Selbst bei positiven Nachrichten von Coixao hätte Sony die Sicherheitslücke mit Version 14.20 bereits geschlossen. Die neueste Firmware 14.22 ist am 2. November erschienen und enthält weitere Sicherheitskorrekturen.

Der Rückschlag bei Prolapse hält Entwickler nicht davon ab, weiter an PS5-Jailbreaks zu forschen. Gezine hat auf einer Konsole mit Version 14.10 das Menü mit den Debug-Settings erreicht. Der Kernel-Exploit könnte weitergehende Systemzugriffe ermöglichen, Gezine zögert allerdings, die Entdeckung zu veröffentlichen.

Für angehende Hacker ergibt sich daraus ein Dilemma: Sony verlangt zur Anmeldung beim PSN die Installation von Version 14.10. Ohne sie bleiben Funktionen wie Online-Multiplayer und der PlayStation Store unzugänglich. Die Einschränkungen betreffen auch Einzelspielertitel. So soll GTA 6 am Erscheinungstag Version 14.22 zum Starten benötigen.

Sony dürfte unter anderem die zunehmende Gefahr von Raubkopien im Blick haben, deren Nutzung durch Jailbreaks erleichtert wird. Die Overdrive-App gehört zu den zahlreichen inoffiziellen Shops, über die sich mit PS5-Firmware 13.60 Spielekopien suchen und herunterladen lassen.

Die PlayStation 5 Digital Edition ist ab 599 Euro bei Amazon erhältlich

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-11 > Vielversprechender PS5-Jailbreak entpuppt sich als Enttäuschung
Autor: Adam Corsetti,  4.11.2026 (Update:  4.11.2026)