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VLC 4.0-Media Player bekommt endlich einen moderneren Look

Der bekannte Media-Player VLC erhält in Version 4 unter anderem ein modernes Interface.
Der bekannte Media-Player VLC erhält in Version 4 unter anderem ein modernes Interface.
Der plattformübergreifende Media-Player VLC erhält mit Version 4 jede Menge neuer Features und endlich auch ein moderneres Interface, gaben die Entwickler auf der Open Source-Entwickler-Konferenz FOSDEM 2019 bekannt. Ein Überblick über die aktuellen Pläne und erste Bilder.
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VLC oder Videolan ist wohl einer der bekanntesten Media Player weltweit, das liegt nicht zuletzt an der plattformübergreifenden Verfügbarkeit und der bekannt guten Kompatibilität mit allen möglichen und unmöglichen Medienformaten. Version 3 brachte unter anderem Chromecast-Support - das GUI wirkte aber auch 2018 noch wie aus längst vergangenen Windows 95-Zeiten.

Das wird sich in diesem Jahr ändern, denn neben jeder Menge neuer Features (siehe unten) arbeiten die Entwickler auch an einer frischen und moderneren Oberfläche für den beliebten Open-Source Media-Player. Die Screenshots unten zeigen schon wo die Reise hingeht - vor allem ein semitransparentes Overlay der Bedienelemente und Menüoptionen wird nun auch bei VLC zum Standard - zudem soll sich VLC auf den einzelnen Plattformen mehr wie eine native Applikation anfühlen.

Neben der dringend benötigten aufgefrischten Optik lernt VLC natürlich auch wieder mit neuen Medienformaten (HEIF, WebM, AV1) umzugehen, auch AirPlay, Wayland-Server sowie SMBv2/v3-Support sind geplant. Die Videoausgabe wechselt auf eine neue Architektur und wird künftig auch HDR, 3D- und VR-Inhalte abspielen, explizit wird hier Support für die Oculus und Vive VR-Brillen genannt. Ein weiterer Vorteil ist die geplante Media-Library für die Desktop-Versionen und iOS.

Die vielfältigen Neuerungen (wer Details sehen oder hören will, kann auf die Slides oder die Aufzeichnung der Präsentation zugreifen) bedingen allerdings auch, dass einige alte Zöpfe abgeschnitten werden. Als Mindestvoraussetzungen für VLC 4.0 gelten künftig Windows 7 oder höher, MacOS 10.0 oder höher, Android 4.2 oder höher, iOS 9 oder iOS 10 (noch nicht sicher) beziehungsweise ein Linux mit OpenGL-Unterstützung. Ein konkreter Release-Termin ist noch nicht bekannt.

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Autor: Alexander Fagot,  6.02.2019 (Update:  6.02.2019)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.