Beim Kauf eines Business-Laptops kann die Wahl des richtigen Displays schwierig sein. Manchmal sind nur bestimmte Konfigurationen verfügbar, was zu Entscheidungen führt, die man nicht unbedingt treffen möchte. Und Business-Laptops, also Laptops für Unternehmenskunden, bieten oft eine Vielzahl von Bildschirmoptionen.
Nehmen wir zum Beispiel das HP EliteBook X G2i. Dieses 14-Zoll-Flaggschiff von HP für den geschäftlichen Einsatz wird mit insgesamt sieben Display-Optionen angeboten, die sich in der Auflösung, den zugrunde liegenden Technologien und den Funktionen unterscheiden.
Das von uns getestete Testgerät war mit einer bestimmten Bildschirmoption ausgestattet: einem WUXGA-IPS-LCD (1.920 x 1.200) mit einer vom Hersteller angegebenen Bildschirmhelligkeit von 800 cd/m². Bemerkenswert ist, dass es sich hierbei um einen HP SureView-Bildschirm handelt – wobei SureView ein Marketingbegriff für einen ePrivacy-Bildschirm ist. ePrivacy-Bildschirme verfügen über eingeschränkte Betrachtungswinkel, wodurch verhindert wird, dass andere Personen die (mitunter sensiblen) Informationen auf dem Display lesen können. Dies ist besonders nützlich für Reisende an öffentlichen Orten wie in Zügen und Flugzeugen.
Eine großartige Funktion, aber nur, wenn man sie tatsächlich benötigt. Falls man sie nicht braucht, empfehlen wir dringend, darauf zu verzichten. Die Blickwinkelstabilität ist einfach schlecht, selbst wenn man den SureView-Modus nicht aktiviert. Die Blickwinkelstabilität ist zwar nicht so schlecht wie bei einem alten TN-Bildschirm, da die Farben nicht umkippen, doch die Bildschirmhelligkeit nimmt rapide ab, sobald man den Kopf aus der zentralen Position bewegt. Schon eine kleine Bewegung kann dazu führen, dass ein Teil des Bildschirms dunkler wird, was zu einem frustrierenden Benutzererlebnis führt.
Das HP EliteBook X G2i 14 ist ein großartiger Laptop, das in unserem Test die Bewertung "Sehr gut" erreicht hat. Wenn man es jedoch kauft, sollte man sich für eine Version mit einem anderen Bildschirm entscheiden, beispielsweise mit einem der verfügbaren OLED-Panels. SureView ist nur dann sinnvoll, wenn man sicher ist, dass es tatsächlich benötigt wird.





