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WARDOGS ist der neue Hype-Shooter – doch noch läuft nicht alles glatt

WARDOGS ist am 10. September in den Early Access gestartet und erreichte zeitweise mehr als 330.000 gleichzeitige Spieler.
ⓘ Team17
WARDOGS ist am 10. September in den Early Access gestartet und erreichte zeitweise mehr als 330.000 gleichzeitige Spieler.
WARDOGS ist am 10. September in den Early Access gestartet und sorgt schon jetzt für reichlich Diskussionen. Viele Spieler zeigen sich vom eigentlichen Shooter durchaus angetan – trotzdem fallen die Steam-Bewertungen derzeit nur durchwachsen aus.

WARDOGS ist ein taktischer Multiplayer-Shooter, der in den vergangenen Wochen jede Menge Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat – und das liegt nicht zuletzt daran, dass das Spiel so einige Shooter-Konventionen über den Haufen wirft. Bis zu 100 Spieler treten in drei Teams auf riesigen Karten gegeneinander an und wollen dabei vor allem eines: Geld verdienen.

So ziemlich jede Aktion im Spiel wirft Kohle ab. Ob man sich als Transportpilot, Sanitäter, Konstrukteur oder Frontschwein verdingt, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Das verdiente Geld fließt wiederum in bessere Ausrüstung oder Fahrzeuge.

Wichtig ist aber vor allem, was dieses System mit dem Spiel macht: Die ständigen Belohnungen fördern nicht nur das Teamplay, sondern stellen Spieler auch vor interessante Entscheidungen. Wer mehr Geld in Waffen und Rüstung investiert, ist auf dem Schlachtfeld deutlich effektiver – verliert im Gegenzug aber auch mehr, wenn er stirbt.

Alles in allem bringt WARDOGS also ziemlich viele eigenständige Ideen mit, und die kommen bei der Community auch durchaus gut an. In einem aktuellen Reddit-Thread wird vor allem gelobt, wie viel Freiheit der Shooter auf dem Schlachtfeld lässt und wie stark das Wirtschaftssystem die einzelnen Rollen miteinander verzahnt. Auch das Drei-Team-Prinzip und die Mischung aus Infanterie, Fahrzeugen und Unterstützungsaufgaben sorgen offenbar dafür, dass sich die Gefechte deutlich weniger vorhersehbar entwickeln als in klassischen Multiplayer-Shootern.

Warum die Steam-Wertungen trotzdem schwächeln

Aber warum fallen die Reviews dann so durchwachsen aus? Aktuell sind schließlich nur 65 Prozent von über 25.000 Bewertungen positiv. Das hat vor allem einen Grund: den Launch. WARDOGS ist keine klassische AAA-Produktion, und offenbar hatte BULKHEAD den enormen Spieleransturm zum Start unterschätzt. Mehr als 330.000 Spieler waren zeitweise gleichzeitig online – deutlich mehr als noch während der Beta. Die Server haben den Andrang schlicht nicht verkraftet.

Die Folgen waren lange Warteschlangen, fehlgeschlagene Verbindungen und Spieler, die während laufender Partien wieder vom Server flogen. Viele Käufer kamen am ersten Tag zeitweise gar nicht ins Spiel. Ein großer Teil der Betroffenen scheint seinem Frust daraufhin in den Steam-Reviews Luft gemacht zu haben.

Viele negative Bewertungen reden das eigentliche Spiel nämlich gar nicht schlecht. Im Gegenteil: Mehrere Spieler berichten, dass WARDOGS bereits in der Beta viel Spaß gemacht habe. Der Ärger richtet sich vor allem dagegen, dass sie das Spiel zum Launch teilweise schlicht nicht spielen konnten.

Insgesamt leidet WARDOGS also vor allem unter einem technischen Fehlstart. Sollte BULKHEAD die Serverprobleme schnell in den Griff bekommen, dürften sich auch die Steam-Bewertungen wieder erholen. Die bisherige Resonanz deutet jedenfalls darauf hin, dass viele Spieler mit dem eigentlichen Shooter deutlich zufriedener sind, als es die aktuelle Wertung vermuten lässt.

Quelle(n)

Reddit

Bildquelle: Team17

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-09 > WARDOGS ist der neue Hype-Shooter – doch noch läuft nicht alles glatt
Autor: Marius Müller, 11.09.2026 (Update: 11.09.2026)