Warner Bros. Games neue Strategie stellt einige der „größten Marken“ in den Mittelpunkt

Wie Variety berichtet, hat Warner Bros. Discovery im jüngsten Earnings Call einen Kurswechsel für die Gaming-Sparte angekündigt. 2025 gilt intern als „Reset“-Jahr. Gaming-Chef JB Perette räumte ein, dass man zuletzt zu viele Marken gleichzeitig verfolgt habe – begleitet von Stellenkürzungen, Studioschließungen und einem Führungswechsel an der Spitze von WB Games. Künftig wolle man sich stärker auf sichere Kern-IPs konzentrieren. Erste Projekte für 2026 stehen bereits fest: ein neues Lego-Batman-Spiel sowie ein Game-of-Thrones-Mobile-Titel. Außerdem sollen ab 2027 und 2028 wieder „einige der größten Marken“ im Mittelpunkt stehen.
Konkrete Namen werden zwar nicht genannt, in der Community wird jedoch schon viel spekuliert. Auch Insider Gaming hat das Thema aufgegriffen. Auf Reddit reagieren viele Nutzer aber eher nüchtern: „Also Hogwarts Legacy 2, klar.“ Dass sich ein zweiter Teil des Open-World-RPGs im Harry Potter-Universum (PS5-Version derzeit 30 Euro bei Amazon) in Entwicklung befindet, ist immerhin schon bekannt. Für mehr Euphorie müsste Warner Bros. wahrscheinlich mit ein paar anderen Franchises um die Ecke kommen. Viele wünschen sich etwa ein neues Batman Arkham oder Mortal Kombat.
Auch Der Herr der Ringe wird immer wieder genannt – insbesondere ein neues Spiel im Stil von Shadow of Mordor beziehungsweise Shadow of War. Insgesamt bleibt die Community aber skeptisch – vor allem wegen möglicher Live-Service-Pläne, der Sorge um mangelnde Kreativität und der unsicheren Unternehmenslage bei Warner Bros. Discovery. Mit Blick auf den Zeitrahmen 2027 bis 2028 wird zudem deutlich, dass sich größere AAA-Projekte noch in einem relativ frühen Stadium befinden dürften. Bis konkrete Ankündigungen erfolgen, bleibt also viel Raum für Spekulationen.
Quelle(n)
Bildquelle: Warner Bros. Games via GamesPress








