Wie XCOM, aber düsterer: 89% positives Strategiespiel erstmals 1,50 statt 30 Euro auf Steam

Warhammer 40,000: Mechanicus wurde im November 2018 veröffentlicht und kostet regulär rund 29 Euro. Anlässlich des Herbst-Sales auf Steam feiert der Titel von Bulwark Studios und Kasedo Games aktuell jedoch seinen ersten 95-Prozent-Rabatt (laut SteamDB) und ist damit für kurze Zeit für 1,44 Euro erhältlich. Wer rundenbasierte Taktikspiele wie XCOM mag und dem Warhammer-Franchise nicht ganz abgeneigt ist, dürfte hier auf seine Kosten kommen – wahlweise auch auf einem Handheld. Mechanicus ist nämlich für das Steam Deck (derzeit 780 Euro auf Amazon) verifiziert.
In Mechanicus übernimmt man die Kontrolle über eine Expeditionsstreitmacht des Adeptus Mechanicus – einer technologisch hoch entwickelten Fraktion des Imperiums. Unter der Führung von Magos Dominus Faustinius geht es auf den Necron-Planeten Silva Tenebris, wo längst vergessene Technologien geborgen werden sollen. Dabei stoßen die Tech-Priester jedoch auf eine uralte Bedrohung. Entscheidungen während der Kampagne beeinflussen den Verlauf der Geschichte, das Schicksal der Crew und letztlich auch das Ende.


Spielerisch gibt es in Warhammer 40,000: Mechanicus rundenbasierte Taktikkämpfe, die grundsätzlich an XCOM erinnern, mit „Kognition“ aber eine eigene Mechanik bieten. Diese Ressource lässt sich während der Gefechte durch bestimmte Aktionen sammeln und anschließend für zusätzliche Bewegungen oder Angriffe einsetzen. Entsprechend wichtig sind neben einer guten Positionierung auch der effiziente Umgang mit Aktionspunkten und die Frage, wann gesammelte Kognition am sinnvollsten investiert wird. Ein paar RPG-Elemente hat Mechanicus auch mit an Bord: Die eigenen Tech-Priester lassen sich über mehrere Fertigkeitsbäume spezialisieren und mit unterschiedlichen Waffen, Implantaten und Fähigkeiten ausstatten.
GameStar vergibt für Warhammer 40,000: Mechanicus 79 von 100 Punkten und lobt neben den taktischen Kämpfen und der flexiblen Entwicklung der Tech-Priester auch die Story und die atmosphärisch gut gelungene Umsetzung des Warhammer-Universums. Das Balancing soll allerdings weniger gelungen sein. Vor allem im späteren Spielverlauf können mächtige Builds die Gefechte deutlich vereinfachen, zumal die Gegner-KI ohnehin nicht besonders anspruchsvoll sein soll. Zudem hätten die Missionsziele etwas abwechslungsreicher sein können, so GameStar. Steam-Spieler scheinen sich an diesen Punkten nicht sonderlich zu stören: Die rund 15.000 vergebenen Bewertungen sind zu 89 Prozent positiv.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.
