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Wirklich so teuer? Welchen Mehrwert der Garmin Cirqa-Tracker (nicht) bieten könnte

Zeigt dieses Bild wirklich den Garmin Cirqa?
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Zeigt dieses Bild wirklich den Garmin Cirqa?
Garmin hat ein neues Wearable in der Pipeline. Das Garmin Cirqa ist dabei schon aufgetaucht und der Launch kann angesichts von offiziellen Zertifizierungen als sicher gelten. Dabei ist derzeit noch unklar, welchen Mehrwert das Armband liefern soll. Gewisse (fundierte) Vermutungen lassen sich allerdings schon anstellen. Die Sinnfrage stellt sich durchaus.

Inzwischen gibt es Wearables ohne Bildschirm, aber unter anderem mit einer optischen Sensorik von verschiedenen Herstellern, beispielsweise von Zepp Health mit dem Helio Strap und inzwischen auch von Fitbit mit dem Fitbit Air. Damit steigt Garmin relativ spät in den Markt mit derartigen Wearables ein - zumindest auf den ersten Blick beziehungsweise bei enger Auslegung der Geräteklasse. Tatsächlich hat Garmin mit dem Index Sleep Monitor (bei Amazon) schon ein smartes Armband ohne Display im Angebot, welches allerdings speziell für das erweiterte Schlaftracking und eben nicht das Tracking von Trainingseinheiten gedacht ist.

Was das Garmin Cirqa an Features bieten könnte und was nicht, ist dabei nicht unbedingt am geleakten Preis ablesbar: Der geleakte Preis von rund 434 Euro ist übereinstimmenden, aber natürlich nicht unbedingt verifizierbaren Aussagen von Ukrainern zufolge nicht wirklich belastbar. Offenbar verkauft der Händler auch Grauware und in der Ukraine erschienene Produkte sind teurer - und ob es sich nicht sowieso um eine Art Platzhalter-Listung handelt, ist ebenfalls unklar. Tatsächlich wäre der Tracker selbst für Garmin-Verhältnisse exorbitant teuer.

Unserer Einschätzung nach dürfte der Garmin Cirqa eben keine Ergänzung zu einer Smartwatch, sondern ein Ersatz darstellen. Da dieser bildschirmlose Tracker genau wie eine Smartwatch getragen wird, ergeben sich bei der Erfassung von Trainingsdaten keine Vorteile durch die Positionierung. Solche wären eher denkbar, wenn das Modell an den Beinen getragen wird, beispielsweise zur Erfassung von Werten zur Laufeffizienz in höherer Qualität. Wir gehen sehr stark davon aus, dass es sich sozusagen um eine Alltags-Version des Garmin Index Sleep Monitor handelt, also ein System mit optischer Sensorik und auch einem Bewegungssensor. Damit ließen sich Trainingseinheiten aufzeichnen, ohne ein Display zu nutzen. Sinnvoll könnte dies sein, wenn bei der entsprechenden Sportart eine Smartwatch verboten ist oder ein größeres Wearable störend ist. Das kann beispielsweise beim Training mit Kettlebells der Fall sein, den Kontakt mit einer solchen verträgt ein Display nicht unbedingt schadlos.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-05 > Wirklich so teuer? Welchen Mehrwert der Garmin Cirqa-Tracker (nicht) bieten könnte
Autor: Silvio Werner, 18.05.2026 (Update: 18.05.2026)