Zelda Ocarina of Time Switch 2 Remake: Leak enthüllt Entwicklerstudio der Neuauflage

Obwohl die Veröffentlichung noch für 2026 geplant ist, sind zum nächsten Zelda-Titel weiterhin viele Details unbekannt. Dazu zählt auch die Frage, welches Studio das Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time entwickelt. Der norwegische Händler Elkjøp liefert nun einen Hinweis und führt Monolith Soft als Entwickler auf. Sollte das für Xenoblade Chronicles bekannte Studio größeren Einfluss auf das Projekt haben, könnte das Switch-2-Spiel über ein originalgetreues Remake hinausgehen.
Auf der Produktseite von Elkjøp wird Bergsala, der regionale Vertriebspartner für Nintendo-Produkte, als Publisher genannt. Als Entwickler führt der Händler allerdings Monolith Soft statt Nintendo EPD auf. Möglicherweise stützt sich der Eintrag lediglich auf frühere Leaks und Berichte. Mehrere Hinweise haben jedoch bereits darauf hingedeutet, dass das Studio diesmal mehr als nur eine unterstützende Rolle übernimmt.
Eine zunehmend engere Zusammenarbeit
Nintendo hat Monolith Soft inzwischen vollständig übernommen, nachdem der Konzern 2007 zunächst die Mehrheit der Anteile von Bandai Namco gekauft hatte. Anschließend hat das Studio Nintendo bei mehreren Zelda-Spielen unterstützt, darunter Skyward Sword aus dem Jahr 2011. Bei Breath of the Wild und Tears of the Kingdom ist der Beitrag der Xenoblade-Chronicles-Entwickler jedoch deutlich größer ausgefallen.

Insbesondere bei Tears of the Kingdom hat Monolith Soft weit mehr als die Gestaltung der offenen Spielwelt und die Produktion von Assets übernommen. Das Studio hat begonnen, eigene Gameplay-Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, die normalerweise von Nintendos internem EPD-Team stammen. Weitere Hinweise deuten darauf hin, dass Monolith Soft auch beim Remake von Ocarina of Time größeren Einfluss erhält.
Ende 2025 hat Zelda-General-Manager Daiki Iwamoto erklärt, Monolith Soft solle eine "zentrale Rolle" übernehmen und einen "einzigartigen Titel" innerhalb der Reihe entwickeln. Im Mai 2026 hat der Leaker Nash Weedle dann behauptet, das Partnerstudio könnte federführend für das Remake von Ocarina of Time verantwortlich sein. Zuvor hatte Monolith Soft bereits sein langfristiges Engagement für die Reihe betont.
Die Debatte um ein originalgetreues Remake
Der Teaser-Trailer, der 2026 als Erscheinungsjahr des Ocarina-of-Time-Remakes genannt hat, hat unter Fans für Diskussionen gesorgt. Sollte Monolith Soft mehr kreativen Spielraum erhalten, dürfte es sich nicht um eine originalgetreue Neuauflage handeln. Damit steigen die Chancen auf neue Dungeons, Gegner und Spielmechaniken, die vom Konzept des N64-Klassikers abweichen.
Als weiterer naheliegender Kandidat gilt Grezzo, das bereits Ocarina of Time 3D für den Nintendo 3DS und Echoes of Wisdom aus dem Jahr 2024 entwickelt hat. Unabhängig davon, welches Studio die Federführung übernimmt, könnte Nintendo EPD dadurch Ressourcen für das nächste große The-Legend-of-Zelda-Spiel für die Switch 2 freisetzen. Eine angeblich für September geplante Nintendo Direct könnte einige der offenen Fragen klären.

















