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MicroCam X1 ist eine handliche Kamera auch mit 400-facher-Vergrößerung

Die Microcam X1 soll auch als Mikroskop fungieren können (Bildquelle: Littpopo)
Die Microcam X1 soll auch als Mikroskop fungieren können (Bildquelle: Littpopo)
Bei der X1 handelt es sich um eine neue Kamera, welche Makro-Aufnahmen anfertigen kann und auch als Mikroskop einsetzbar ist. Dafür sind verschiedene Objekte verbaut, ein Display ist vorhanden - Bilder können aber auch auf einem großen Bildschirm angezeigt werden.

Aktuell wird eine neue, sehr mobile Kamera finanziert. Die MicroCam X1 kann dabei im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne unterstützt werden, Unterstützer sollen ab einem Beitrag von 70 Euro ein Exemplar erhalten - und zwar mit einer microSD-Karte mit einer Speicherkapazität von 64 Gigabyte. Die Auslieferung soll Herstellerangaben zufolge im August und damit noch recht zeitnah erfolgen. Potenzielle Unterstützer müssen sich vor der Unterstützung gut über die Versandmodalitäten informieren und sich zudem den doch signifikanten, finanziellen Risiken solcher Unternehmungen im Klaren sein.

Ausgestattet ist das Modell mit einem einzelnen Kamera-Sensor, allerdings mehreren Objektiven. Die Kamera wird als 4K-Kamera und mit einer Auflösung von 12 Megapixeln beworben. Nutzbar sind verschiedene Objektive: Eine Standard-Optik für Schnappschüsse, dazu kommen noch eine Makrolinse für die Anfertigung von Fotos aus einer Entfernung von bis zu nur drei Zentimetern entfernten Objekten. Zudem soll die X1-Kamera auch als digitales Mikroskop fungieren können - mit einer bis zu 400-fachen Vergrößerung. Zum Vergleich: Selbst bei hochwertigen, klassischen Lichtmikroskopen ist ein 1.000-fache Vergrößerung näherungsweise schon als sinnvolle Obergrenze zu begreifen, eine viel höhere Vergrößerung ist aufgrund von physikalischen Effekten mit noch so guter Fertigungstechnik einfach nicht möglich.

Die 78,72 x 92,99 Millimeter große und 16,55 Millimeter dicke Kamera kommt mit einem Display, dementsprechend lassen sich die erzeugten Aufnahmen auch gleich auf dem Bildschirm anzeigen und der Fotograf ist sozusagen nicht im Blindflug unterwegs. Das Display misst in der Diagonalen 3,5 Zoll, es kommt ein Bildschirm mit einer Auflösung von 480 x 800 Pixeln zum Einsatz. Herstellerangaben zufolge lässt sich das Modell an einen Bildschirm anschließen. Fotos lassen sich auf einer bis zu 512 Gigabyte großen microSD-Speicherkarte ablegen. Der Akku wird über USB Typ C geladen, angegeben wird eine Akkulaufzeit von bis zu vier Stunden. Auch über Amazon sind zu recht günstigen Preisen an ein Smartphone montierbare Linsen vorhanden, welche zumindest eine Mikroskop-Funktion versprechen.

Ein Display ist verbaut (Bildquelle: Littpopo)
Ein Display ist verbaut (Bildquelle: Littpopo)
Makro-Aufnahmen alssen sich ebenfalls anfertigen (Bildquelle: Littpopo)
Makro-Aufnahmen alssen sich ebenfalls anfertigen (Bildquelle: Littpopo)

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Autor: Silvio Werner,  3.06.2025 (Update:  3.06.2025)