Nitecore hat die EX7 angekündigt. Es handelt sich dabei um eine noch recht kompakte Taschenlampe mit wechselbarem 21700er-Akku und einer für Nitecore eher ungewöhnlichen Lichtkonfiguration. Die EX7 arbeitet nämlich mit vier LED-Gruppen, die jeweils aus fünf kleinen Einzel-LEDs bestehen. Diese Verteilung der Lichtleistung auf mehrere kleine LEDs soll der Effizienz zugutekommen.
Damit kann die EX7 bis zu 6.000 Lumen abstrahlen und schafft laut Nitecore eine Reichweite von 500 Metern. Je nachdem, welche LEDs aktiv sind, gibt es ein breites Fluglicht, ein konzentriertes Spotlicht oder die Kombination aus beidem. Bei letzterem sind dann alle LEDs aktiv.
Die Laufzeit liegt – im niedrigsten Modus – bei 570 Stunden. Dann bietet die Taschenlampe aber nur 1 Lumen, was Nitecore Ultralow nennt. Es gibt noch Low (30 Lumen) und Mid (180 Lumen).
Mit 600 Lumen (High) sind es 5,5 Stunden Laufzeit. Dabei ist es in der Regel egal, ob die Taschenlampe im Spot-, Misch- oder Flutlichtmodus genutzt wird. Es verändert sich aber die Leuchtweite und damit auch die Candela/qm wie der Produktseite zu entnehmen ist.
Im Turbo-Modus, der je nach Lichteinstellung 1.500 bis 6.000 Lumen bietet, liegt die Laufzeit zwischen 2 und 2,5 Stunden.
Der Ladestand wird über vier kleine grüne LEDs angezeigt. Dort befindet sich auch der Schalter. Einen Schalter auf der Rückseite gibt es nicht, da dort über Magneten eine Befestigung ermöglicht wird. Die Taschenlampe kann direkt per USB Typ C aufgeladen werden. Der Akku kann also in der EX7 verbleiben.
Die eX7 ist 13 cm lang und der Kopf mit 3,5 cm im Durchmesser vergleichsweise dick. Das Gewicht liegt bei 140 Gramm. Die Taschenlampe soll einen Fall aus zwei Metern Höhe überstehen und ist nach IP68 gegen Umwelteinflüsse geschützt. Die EX7 darf auch mal kurz in zwei Meter tiefes Wasser fallen. Sie ist aber keine Taschenlampe zum Tauchen.
Nitecores EX7 befindet sich aktuell in der Auslieferung. Ein Preis ist noch nicht bekannt. Es ist das erste Modell innerhalb der EX-Serie, die formal zur Explorer-Serie gehört, zu der die E4K gehört, die ebenfalls mit vier Kernen arbeitet.











