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Notebooks: Bald Open-Source-Hardware mit "freiem" Notebook-Mainboard

Notebooks: Bald Open-Source-Hardware mit "freiem" Notebook-Mainboard
Notebooks: Bald Open-Source-Hardware mit "freiem" Notebook-Mainboard
Andrew "Bunnie" Huang, Mitbegründer des Internet-Radioweckers Chumby, will jetzt mit einer "freien" Platine für Notebooks das Thema Open-Source-Hardware weiter vorantreiben. Huang hat erste Details zu seinem Open-Laptop-Projekt Novena angekündigt.

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Der Begriff "Freie Software" dürfte den meisten Lesern als Begriff bereits untergekommen sein. Der Autor des Buchs "Hacking the Xbox: An Introduction to Reverse Engineering" und Miterfinder des Internet-Radioweckers Chumby, Andrew Huang, hat nun seine Pläne für "Freie Hardware", welche nach lizenzkostenfreien Bauplänen hergestellt wird, weiter konkretisiert. Huang will mit seinem Open-Laptop-Projekt mit Codenamen Novena nun ein entsprechend freies Notebook-Mainboard bauen und später dann ein komplettes Laptop anbieten.

Wie Huang in seinem Blog schreibt, habe er sein Projekt Open-Laptop im Juni diesen Jahres begonnen und inzwischen den ersten Prototypen des Mainboards fertig. Als OS läuft Linux auf der Hauptplatine, die 150 x 121 Millimeter misst und laut Huang problemlos in sein Lenovo T520 passt. Als Kernkomponenten sind bisher zu finden: Ein ARM Cortex-A9 basierter Freescale iMX6 Quad-Core-Prozessor mit NEON-FPU und 1,2 GHz, eine GPU des Typs Vivante GC2000, bis zu 4 GByte DDR3-1066 SO-DIMM und ein Dual-Channel LVDS-LCD-Connector, der Auflösungen von bis zu 2.048 x 1.536 Bildpunkten @60Hz unterstützt.

Auch bei den Schnittstellen gibt es interessante Ausstattungsdetails. Huang hat einen Mini-PCI-Express-Slot für WLAN und Bluetooth, einen Controller für resistive Touchscreens, interne Lautsprecher und Mikrofon, 2x USB 2.0, einen Beschleunigungssensor, HDMI, einen SD-Kartenleser und GBit-LAN vorgesehen. Zusätzlich sind weitere "Fun"-Features, wie zusätzliche LAN-Ports und Ein- und Ausgänge zum Steuern und Regeln, wie beispielsweise von Motoren, vorgesehen.

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Autor: Ronald Tiefenthäler, 18.12.2012 (Update: 18.12.2012)