Notebooks: Liefervolumen bricht im 3. Quartal ein

Notebooks: Liefervolumen bricht im 3. Quartal ein
Notebooks: Liefervolumen bricht im 3. Quartal ein
Während Smartphones und Tablets boomen, ist der Markt für Notebooks in Q3/2012 im Vergleich zum Vorjahr um 11,6 Prozent eingebrochen. Im Vorfeld des Verkaufsstarts von Windows 8 hielten sich die Verbraucher mit Neukäufen zurück.

Der PC-Markt befindet sich auf Talfahrt. Wie wir berichteten, wird der PC-Markt 2012 das erste Mal seit dem Jahr 2001 mit einem negativen Ergebnis von Minus 1,2 Prozent abschließen. Auch der Bereich der Notebooks bleibt davon nicht verschont. Aktuellen Marktanalysen zufolge schrumpft das Liefervolumen im Marktsegment der Notebooks im Vergleich zu 2011 in Q3/2012 um satte 11,6 Prozent. Zum Vorquartal Q2/2012 ist ein Minus von 4,5 Prozent zu verzeichnen.

Laut Marktbeobachtern halten sich die Verbraucher derzeit bei Neukäufen auch bei den Notebooks sehr zurück und warten den Marktstart von Microsofts Windows 8 ab. Hersteller wie Acer und Toshiba müssen laut Berichten aus Taiwan für das 3. Quartal 2012 Umsatzeinbußen von bis zu 25 Prozent hinnehmen. Im Vergleich zu den übrigen Herstellern lief es für Apple hingegen gut. Marktbeobachter trauen Apple für das 3. Quartal sogar ein Plus von 30 Prozent (Q2/2012) zu.

Das verhaltene Kaufinteresse für Notebooks macht auch den ODMs zu schaffen. Produzenten wie Foxconn Electronics (Hon Hai Precision Industry), Inventec oder Pegatron Technology lieferten in Q3/2012 mehr als 15 Prozent weniger Notebooks aus, als noch im Quartal zuvor. Lediglich Compal Electronics konnte entgegen dem Branchentrend etwas zulegen.

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Autor: Ronald Tiefenthäler, 15.10.2012 (Update: 15.10.2012)