Notebookcheck

Test Asus Zenfone 3 ZE552KL Smartphone

Manuel Masiero, 22.10.2016

Designstück. Asus hat dem 5,5 Zoll großen ZenFone 3 ein hochwertiges Äußeres spendiert, darüber allerdings nicht die Performance und Ausstattung vernachlässigt. Herausgekommen ist ein gutes und günstiges Mittelklasse-Smartphone, das im Test kaum Schwächen zeigt.

Asus schickt mit dem ZenFone 3 ZE552KL ein Mittelklasse-Smartphone ins Rennen, das vor allem durch die Qualität seiner beiden Kameramodule (8 und 16 Megapixel) überzeugen soll. Um im hart umkämpften Marktsegment bis etwa 400 Euro einen Stich gegen die Konkurrenz zu landen, reicht das alleine aber noch nicht. Deshalb hat Asus dem 5,5 Zoll großen und offiziell auf 359 Euro veranschlagten ZenFone 3 noch weitere Tugenden spendiert. Mit dem Octa-Core-SoC Qualcomm Snapdragon 625, dem integrierten Grafikchip Qualcomm Adreno 506 und großzügigen 4 GB RAM steht das ZE552KL auf einem sehr soliden Performance-Fundament, das gut zur Mittelklasse-Ausrichtung des Smartphones passt. Auch die übrige Ausstattung kann sich sehen lassen: 64 GB Speicherplatz, ein von 2,5D-Corning-Gorilla-Glass geschütztes IPS-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel, das aktuelle Android 6.0 sowie ein Funkmodul mit WLAN 802.11ac und LTE.

Neben dem ZE552KL bietet Asus das ZenFone 3 auch in weiteren Versionen an. Den Anfang macht das technisch fast identische, mit 5,2 Zoll aber etwas kleinere ZenFone 3 ZE520KL. Es greift auf das gleiche SoC zurück, begnügt sich aber mit 3 GB RAM. Auch die Akkukapazität ist etwas geringer (2.650 mAh statt 3.000 mAh). Die Superlative bedienen die beiden anderen Mitglieder der ZenFone-3-Familie: Das 5,7 Zoll große ZenFone 3 Deluxe ist mit 6 GB RAM und 256 GB Speicherplatz das Top-Modell der Reihe und soll mit High-End-Geräten wie dem Samsung Galaxy S7 auf Augenhöhe liegen. Kann das Smartphone gar nicht groß genug sein, bietet sich das ZenFone 3 Ultra an, das mit seinen 6,8-Zoll-Display ein waschechtes Phablet ist.

Zurück zum ZE552KL: Unseren Testkandidaten lassen wir gegen die ähnlich ausgestatteten Honor 8, OnePlus 3, Samsung Galaxy A5 (2016) und ZTE Axon 7 antreten.

Asus Zenfone 3 ZE552KL (Zenfone Serie)
Prozessor
Grafikkarte
Qualcomm Adreno 506, Kerntakt: 650 MHz
Hauptspeicher
4096 MB 
, LPDDR3
Bildschirm
5.5 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel 401 PPI, 10-Finger-Touchscreen, Glove Touch, IPS, Bluelight filter, spiegelnd: ja
Massenspeicher
64 GB eMMC Flash, 64 GB 
, 51.7 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, 1 Infrared, Audio Anschlüsse: 3,5-mm-Headsetbuchse, Card Reader: MicroSD bis 2 TB, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungssensor, Gyroskop, Annäherungssensor, Kompass, Wi-Fi Direct, USB-OTG, DLNA, Miracast, Qualcomm Quick Charge 3.0
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2, GSM (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS (850, ​900, ​1.900, ​2.100 MHz), LTE Cat. 4 (800, 850, 900, 1.800, 1.900, 2.100, 2.600 MHz), Download mit bis zu 150 MBit/s, Uploads bis 50 MBit/s, SAR: 0,493 W/kg, Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 7.7 x 152.6 x 77.4
Akku
3000 mAh Lithium-Ion
Betriebssystem
Android 6.0 Marshmallow
Kamera
Primary Camera: 16 MPix f/2.0, Dual-LED flash, Autofokus, HDR, optischer Bildstabilisator, 4K-Videoaufnahmen (3.840 x 2.160 Pixel)/1080p/720p mit 30 fps
Secondary Camera: 8 MPix f/2.0, Videoaufnahmen bis 1080p mit 30 fps
Sonstiges
Lautsprecher: Mono, Tastatur: virtuell, Tastatur-Beleuchtung: ja, USB-Typ-C-Kabel, modulares Netzteil, In-Ear-Kopfhörer, Kurzanleitung, Asus ZenUI 3.0, 24 Monate Garantie, USB Type-C, Lüfterlos
Gewicht
155 g, Netzteil: 35 g
Preis
359 Euro

 

Gehäuse

Das 7,7 Millimeter dünne Gehäuse des Asus ZenFone 3 besteht vollständig aus Metall, das sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite von einer Glasabdeckung geschützt wird. Die glänzenden Oberflächen ziehen zwar den einen oder anderen Fingerabdruck mehr an, als es Smartphones mit mattem oder gummiertem Backcover tun würden. Haptisch sind sie jedoch kein Nachteil, denn das Smartphone ließ sich im Test sicher in der Hand halten und vermittelte uns nie das Gefühl, dass es uns gleich entgleiten könnte. Zudem verleiht die Materialkombination aus Glas und Metall dem ZE552KL eine hohe Stabilität - auch stärkere Verwindungsversuche ließen das Smartphone kalt. Unverwundbar ist das ZenFone 3 allerdings nicht, wie wir unfreiwillig herausfinden mussten: Nach einem Sturz vom Tisch trug das Smartphone ein paar kleine Blessuren davon, die sich aber zum Glück auf leichte Kratzer am rechten unteren Displayrand beschränkten (siehe drittes Bild in der Galerie).

Insgesamt sieht das ZE552KL sehr hochwertig aus. Einigen Anteil daran hat auch das von einem 2,5D-Corning-Gorilla-Glass geschützte IPS-Display. An den Ecken und Kanten ist die Bildschirm-Oberfläche jeweils leicht abgerundet und fügt sich nahtlos in den etwas tiefer liegenden, umlaufenden Metallrahmen ein. Auf der Rückseite sitzt unterhalb der Hauptkamera ein Fingerabdrucksensor, über den sich nicht nur das Smartphone aufsperren, sondern auch die Kamera starten, Fotos aufnehmen und eingehende Anrufe annehmen lassen.

Asus bietet das ZenFone 3 in den vier Farbvarianten Moonlight White, Shimmer Gold, Aqua Blue und Sapphire Black an – letztere ziert auch unser Testgerät.

Größenvergleich

Ausstattung

Im Asus ZenFone 3 werkelt der Octa-Core-Prozessor Qualcomm Snapdragon 625, der auf 4 GB LPDDR3-RAM zurückgreifen kann. Leistungstechnisch ist die CPU ebenso wie der Grafikchip Adreno 506 in der Mittelklasse angesiedelt. Anwendungen sollten genauso flüssig laufen wie grafisch anspruchsvolle Spiele. 

Von den nominell 64 GB Speicherplatz des ZE552KL stehen im werksfrischen Zustand knapp 52 GB zur Verfügung. Verzichtet man auf die Dual-SIM-Funktion, kann man den internen Speicher per MicroSD-Karte erweitern. Diese darf bis zu 2 TB groß sein, doch eine solche Karte wird man vergebens suchen – MicroSD-Karten gibt es derzeit nur bis maximal 256 GB zu kaufen. Im Test ließ sich der MicroSD-Speicher jedoch nicht als interner Speicher formatieren, sondern nur als tragbarer. Die Auslagerung von Apps auf MicroSD-Karte (App2SD) war damit nicht möglich. Dafür beherrscht das ZE552KL DLNA, das bei Asus Digital Media Server heißt, sowie Miracast („PlayTo“). Beide Einstellungen finden sich in den Einstellungen unter dem Menüpunkt „Mehr“. NFC unterstützt das Asus nicht.

An der Fußseite des Smartphones sitzt ein USB-2.0-Anschluss, der via USB-OTG auch zum Anschluss von Peripheriegeräten verwendet werden kann. Zudem ist der USB-Port als Typ C ausgeführt und damit „verwechslungssicher“ - das USB-Kabel kann man nicht mehr falsch herum einstecken, weil beide Seiten gleich sind. Der USB-Typ-C-Anschluss bildet zudem die Grundlage für eine weitere praktischen Funktion: die Schnellladetechnik Qualcomm Quick Charge 3.0. Sie macht sich die höheren Spannungen und Stromstärken zunutze, die USB Typ C gegenüber einem Standard-USB-Port bereitstellen kann. Im Test dauerte es nur knapp 2 Stunden, bis das ausgeschaltete Smartphone wieder vollständig aufgeladen war.

links: Dual-SIM-/MicroSD-Einschub
links: Dual-SIM-/MicroSD-Einschub
rechts: Power-Taste, Lautstärkewippe
rechts: Power-Taste, Lautstärkewippe
Kopfseite: Headsetbuchse
Kopfseite: Headsetbuchse
Fußseite: USB-Anschluss (Typ C)
Fußseite: USB-Anschluss (Typ C)

Software

Asus liefert das ZenFone 3 mit Android 6.0.1 Marshmallow aus. Anstelle der Standard-Benutzeroberfläche kommt die Asus Eigenentwicklung ZenUI 3.0 zum Einsatz. Gegenüber dem herstellereigenen GUI ändert sich mit ZenUI wenig an der grundlegenden Bedienung. Hinzu kommen aber ein etwas anderes Design und interessante Zusatzfunktionen. Zudem wirkt die jüngste Inkarnation von ZenUI auch etwas farbenfroher als der Vorgänger ZenUI 2.0.

Neu in ZenUI 3.0 sind zum Beispiel animierte Hintergrundbilder und die App „Game Genie“, mit denen sich Spiele über YouTube und Twitch streamen lassen. Vorinstalliert ist auch der „Mobile Asus Manager“, eine Art Tuning App, mit der sich beispielsweise Speicherplatz freigeben, der Stromverbrauch regulieren und das Smartphone auf Sicherheitsrisiken scannen lassen. Die Tool-Sammlung umfasst auch bereits bekannte Anwendungen wie das „Laserlineal“. Diese App nutzt den Laser-Autofokus des ZenFone 3, um die Entfernung zwischen dem Smartphone und einem anvisierten Objekt zu messen. Das klappt jedoch nur auf kurze Distanzen bis 1,5 Meter.

Neben vielen praktischen Apps hat Asus auch die eine oder andere Nischen-App wie TripAdvisor, Puffin oder MiniMovie auf dem Smartphone vorinstalliert. Hier wäre weniger mehr gewesen, denn die Apps lassen sie sich nicht deinstallieren, sondern bestenfalls deaktivieren und nehmen so unnötig Speicherplatz in Beschlag.

Kommunikation und GPS

Das Asus ZenFone 3 unterstützt die WLAN-Standards 802.11 a/b/g/n/ac in 2,4- und 5-GHz-Netzwerken. Der Datenaustausch mit unserem Referenz-Router Linksys EA8500 lief zwar sehr stabil, allerdings auch enttäuschend langsam ab. Sowohl beim Senden als auch beim Empfangen von Bits und Bytes kam das Smartphone kaum über 30 MBit/s hinaus. Ziemlich genau zehnmal so schnell im WLAN unterwegs sind Konkurrenten wie das OnePlus 3 und das ZTE Axon 7.

Die für den chinesischen Markt entwickelte Version des Zenfone 3 unterstützt laut Spezifikationen LTE Cat. 7 (Transferraten bis 300 MBit/s im Download und 100 MBit/s im Upload), die Version für Taiwan, Japan, Hongkong, die Philippinen und Singapur LTE Cat. 6 (bis 300/50 MBit/s). Eine Nummer kleiner geht es bei der für den weltweiten Markt konzipierten Ausgabe und damit auch bei unserem Testkandidaten zu, nämlich nur mit LTE Cat. 4 (Downstream bis zu 150 MBit/s, Upstream bis zu 50 MBit/s). Grundsätzlich kann man sich nur mit jeweils einer der beiden SIM-Karten (1x Micro-SIM, 1x Nano-SIM) ins LTE-Mobilfunknetz einwählen. Durch die vielen unterstützten Frequenzen (bei LTE Cat.4 sind es 800, 850, 900, 1.800, 1.900, 2.100 und 2.600 MHz) sollte man aber keine Schwierigkeiten haben, an den meisten Standorten ein Empfangssignal zu bekommen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
ZTE Axon 7
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
337 MBit/s ∼100% +924%
OnePlus 3
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB UFS 2.0 Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
320 MBit/s ∼95% +873%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
Adreno 506, 625, 64 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
32.9 MBit/s ∼10%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
OnePlus 3
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB UFS 2.0 Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
323 MBit/s ∼100% +935%
ZTE Axon 7
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
298 MBit/s ∼92% +855%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
Adreno 506, 625, 64 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
31.2 MBit/s ∼10%
GPS: im Freien
GPS: im Freien
GPS: im Gebäude
GPS: im Gebäude

Zur Positionsbestimmung kann das ZenFone 3 auf GPS, A-GPS, GLONASS und BDSS zurückgreifen. Im Test konnte das Smartphone unseren aktuellen Standort schnell und mit jeweils hoher Genauigkeit finden, egal ob wir uns dabei im Freien oder innerhalb eines Gebäudes aufhielten.

Wie gut sich das ZenFone 3 in der Praxis schlägt, haben wir auf unserer rund 12 Kilometer langen Fahrrad-Teststrecke ermittelt, die wir zum Vergleich auch mit dem Profi-GPS Garmin Edge 500 abgefahren sind. Das ZE552KL schlägt sich dabei gut, wenngleich es uns hin und wieder leicht neben der Strecke vermutet. Am Ende liegen Smartphone und Profi-Navigationsgerät bei der Gesamtstrecke aber nur um etwa 200 Meter auseinander, was angesichts ihrer Länge vernachlässigbar gering ist. Für den alltäglichen App-Einsatz reicht das GPS des ZenFone 3 also absolut aus.

Asus Zenfone 3: Gesamtstrecke
Asus Zenfone 3: Gesamtstrecke
Asus Zenfone 3: Wendepunkt
Asus Zenfone 3: Wendepunkt
Asus Zenfone 3: Brücke
Asus Zenfone 3: Brücke
Garmin Edge 500: Gesamtstrecke
Garmin Edge 500: Gesamtstrecke
Garmin Edge 500: Wendepunkt
Garmin Edge 500: Wendepunkt
Garmin Edge 500: Brücke
Garmin Edge 500: Brücke

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Telefon-App: Smart Dial
Telefon-App: Smart Dial
Telefon-App: Tastenfeld
Telefon-App: Tastenfeld

Bei der Telefon-App erwartet man keine großen Überraschungen: Kontaktliste, Tastenfeld und Anruferliste – all das bietet auch das Asus ZenFone 3. Verwendet man beide SIM-Karten, lässt sich eine davon als bevorzugte Karte für Telefonate auswählen oder eine Rufumleitung einrichten, falls eine Karte nicht verfügbar sein sollte.

Beim Telefonieren hinterließ das ZenFone 3 einen guten Eindruck. Die Sprachqualität war während der Tests einwandfrei, egal ob die Gegenseite dabei über eine Festnetz- oder eine Mobilfunkverbindung telefonierte. Störende Hintergrundgeräusche traten während der Telefonate nicht auf. Beim Freisprechen kam dem ZenFone 3 die Position seines Lautsprechers zugute. Weil die kleine Klangmembran an der Fußseite des Smartphones sitzt, kann man Gesprächspartner auch dann problemlos verstehen, wenn das ZenFone 3 auf dem Tisch liegt.

Kameras

Aufnahme mit der Hauptkamera (Klick für Original)
Aufnahme mit der Hauptkamera (Klick für Original)
Aufnahme mit der Webcam (Klick für Original)
Aufnahme mit der Webcam (Klick für Original)

Das ZenFone 3 verfügt über eine 8-Megapixel-Webcam mit f/2.0-Blende, was eine gute Lichtempfindlichkeit verspricht. Tatsächlich gelingen mit der Webcam auch passable, bis zu 3.264 x 2.448 Pixel große Aufnahmen, die sich mit zuschaltbaren Bildmodi wie Verschönerung (speziell für Selfies), HDR oder GIF-Animation zusätzlich aufpeppen lassen. Videos zeichnet die Webcam mit bis zu 1.920 x 1.080 Pixel und 30 Bildern pro Sekunde auf.

Die 16-Megapixel-Hauptkamera setzt ebenfalls auf eine f/2.0-Blende. Als Kamerasensor fungiert der Sony IMX298, dem sechs Kameralinsen sowie ein optischer Bildstabilisator zur Verfügung stehen. Beim Fokussystem handelt es sich um einen „TriTech“ getauften Dreifach-Mechanismus, bei dem ein kontrastbasierter Autofokus mit einem Laser-Autofokus und einem Phasenerkennungs-Autofokus zusammenarbeitet. Laut Datenblatt soll die Scharfstellung innerhalb von 30 Millisekunden gelingen – im Test-Alltag funktionierte sie jedenfalls reibungslos. Weitere Ausstattungsmerkmale sind ein Dual-LED-Blitz, eine zuschaltbare HDR-Funktion sowie die Möglichkeit, wichtige Aufnahmeparameter wie Empfindlichkeit, Weißabgleich und Belichtungszeit manuell einzustellen.

Fotos in voller Auflösung (4.656 x 3.492 Pixel) sind nur im 4:3-Format möglich. Für 16:9-Aufnahmen (4.656 x 2.620 Pixel) muss man die Auflösung auf 12 Megapixel reduzieren. Die Videoqualität lässt sich auf bis zu 4K (3.840 x 2.160 Pixel) hochschrauben.

Auf den ersten Blick liefert die 16-Megapixel-Kamera gute Aufnahmen mit lebendigen Farben. Wirklich schlecht sind die Fotos auch dann nicht, wenn man sie genauer unter die Lupe nimmt. Feine Bilddetails bekommt man aber auf jeder der Testaufnahmen nur mehr oder weniger stark verwaschen bis faserig zu sehen. Deutlich besser machen es das ZTE Axon 7 und das OnePlus 3, die jeweils auch etwas mehr Dynamik in die Aufnahmen hineinbringen. Bei Nachtaufnahmen schlägt sich das Asus wiederum gut, auch wenn sich dabei relativ schnell ein Bildrauschen feststellen lässt.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Zoomstufe. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.

Szene 1Szene 2Szene 3

Zusätzlich zu unseren Test-Schnappschüssen überprüfen wir die Schärfe und die Farben auch unter kontrollierten Testbedingungen. Dazu werden der ColorChecker Passport und unser Testchart möglichst formatfüllend fotografiert. Eine anschließende Nachbearbeitung der Bilder findet nicht statt. Farben stellt das ZenFone 3 eine Spur zu warm und gesättigt dar – das sieht zwar nicht ganz natürlich aus, steht den Aufnahmen aber gut. Wem die Darstellung nicht zusagt, kann im manuellen Modus die Farbtemperatur selbst anpassen. Die Scharfzeichnung erledigt das ZenFone 3 passabel, wenngleich die Übergänge zwischen den einzelnen Bildelementen stets leicht ausgefranst sind.

ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
Ausschnitt des Testbilds
Ausschnitt des Testbilds
Testbild (Klick für Original)
Testbild (Klick für Original)

Zubehör und Garantie

Asus legt dem ZenFone 3 ein modulares Netzteil, ein USB-Typ-C-Kabel, In-Ear-Kopfhörer, eine Kurzanleitung und eine Garantiekarte bei. Auf seiner Webseite bietet der Hersteller kein spezielles Zubehör für sein Smartphone an. Auf das ZenFone 3 gibt es 24 Monate Garantie. Der Akku und das mitgelieferte Zubehör sind jedoch nur für 6 Monate abgedeckt.

Eingabegeräte & Bedienung

Der kapazitive Touchscreen des Asus ZenFone 3 setzt den Fingern angenehm wenig Widerstand entgegen und kann bis zu 10 Eingaben gleichzeitig verarbeiten. Kommandos setzt das Full-HD-Display bis in die Ecken hinein sehr präzise und schnell um. Das funktioniert sogar dann, wenn man Handschuhe trägt. Ebenso flüssig lässt sich sich die ZenUI Oberfläche bedienen, die während des Tests weder durch irgendwelche Ruckler noch sonstige Hakeligkeiten störend auffiel.

Wegen ihrer zahlreichen Eingabehilfen verdient sich auch die virtuelle Tastatur Lob. Sie blendet im Hoch- und Querformat standardmäßig eine Zahlenleiste ein und erleichtert die Bedienung auch durch die Eingabe von Wischgesten und Wortvorschlägen. Optional kann man die Tastatur auf bis zu zwei Drittel des Bildschirms vergrößern, wobei vom restlichen Bildschirminhalt dann aber nicht mehr viel übrigbleibt. Die Android Tasten sitzen als Sensortasten unterhalb des Displays, sind aber leider nicht beleuchtet.

Mit dem Thema Licht hat auch eine Display-Einstellung zu tun, die zur komfortableren Bedienung beitragen kann: Gemeint ist der über die Display- und Schnelleinstellungen zuschaltbare Bildschirmfarbmodus „Blaulichtfilter“, der die blauen Lichtanteile des Bildes reduziert und damit einer Ermüdung der Augen vorbeugen soll.

Tastatur hochkant
Tastatur hochkant
Tastatur im Querformat
Tastatur im Querformat

Display

Subpixel
Subpixel

Das IPS-Display des Asus ZenFone 3 löst 1.920 x 1.080 Pixel auf und erreicht mit seiner hohen Pixeldichte von 401 ppi eine gestochen scharfe Darstellung. Dazu kommen eine mit 93 Prozent sehr gleichmäßige Ausleuchtung des Bildschirms sowie eine sehr hohe Luminanz, die mit durchschnittlich 633,2 cd/m² der versammelten Konkurrenz keine Chance lässt. Erst mit großem Abstand folgen das OnePlus 3 mit 431 cd/m² und das Honor 8 mit 443 cd/m². Damit es nicht zu hell wird, kann das ZenFone 3 die Displayhelligkeit über seinen Umgebungslichtsensor automatisch anpassen. Mit einem Schwarzwert von 0,66 cd/m² legt das ZE552KL zur Abwechslung keinen Bestwert hin, macht das aber durch sein hohes Kontrastverhältnis von 997:1 wieder wett.

Anwender können mit „Balance“, „Blaulichtfilter“, „Lebendig“ und „Angepasst“ aus vier Bildschirmfarbmodi wählen. Voreingestellt ist der relativ farbneutrale Modus „Balance“, während die Darstellung beim Umschalten zu „Lebendig“ schon deutlich knackiger wird.

635
cd/m²
634
cd/m²
651
cd/m²
630
cd/m²
658
cd/m²
636
cd/m²
625
cd/m²
610
cd/m²
620
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 658 cd/m² Durchschnitt: 633.2 cd/m² Minimum: 5.22 cd/m²
Ausleuchtung: 93 %
Helligkeit Akku: 658 cd/m²
Kontrast: 997:1 (Schwarzwert: 0.66 cd/m²)
ΔE Color 4.9 | - Ø
ΔE Greyscale 5.8 | - Ø
Gamma: 2.26
Asus Zenfone 3 ZE552KL
IPS, 1920x1080, 5.5
OnePlus 3
Optic-AMOLED, 1920x1080, 5.5
Samsung Galaxy A5 2016
Super AMOLED, 1920x1080, 5.2
Honor 8
IPS, 1920x1080, 5.2
ZTE Axon 7
AMOLED, 2560x1440, 5.5
Bildschirm
4%
22%
-1%
2%
Brightness
633
431
-32%
380
-40%
443
-30%
334
-47%
Brightness Distribution
93
84
-10%
91
-2%
93
0%
88
-5%
Schwarzwert *
0.66
0.4
39%
Kontrast
997
1128
13%
DeltaE Colorchecker *
4.9
4.1
16%
1.95
60%
5.4
-10%
4.6
6%
DeltaE Graustufen *
5.8
3.3
43%
1.86
68%
6.7
-16%
2.8
52%
Gamma
2.26 106%
2.1 114%
2.13 113%
2.33 103%
2.29 105%
CCT
7840 83%
6550 99%
6376 102%
8262 79%
6612 98%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
89.38
Color Space (Percent of sRGB)
100

* ... kleinere Werte sind besser

Unterzieht man die subjektiv einwandfreien Darstellungskünste des ZenFone 3 einem objektiven Test mit dem Spektralfotometer und der professionellen Software CalMAN, zeigen sich dann noch ein paar Schwächen. Im voreingestellten Modus „Balance“ liegen die Abweichungen für die Farb- und Graustufendarstellung jeweils über dem optimalen Bereich (Delta-E <3). Auch die Farbtemperatur schießt mit 7.840 K deutlich über das Ziel hinaus (6.500 K), wodurch das Bild etwas unterkühlt daherkommt. Beim Modus „Lebendig“ sind alle Abweichungen dann nochmal ein Stück größer. Im alltäglichen Einsatz machen sich die messtechnisch festgestellten Ungenauigkeiten aber praktisch nicht bemerkbar, zumal man die Farbdarstellung ohnehin nach Lust und Laune anpassen kann.

Farbgenauigkeit (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Balance)
Farbgenauigkeit (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Balance)
Farbraum (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Balance)
Farbraum (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Balance)
Graustufen (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Balance)
Graustufen (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Balance)
Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Balance)
Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Balance)
Farbgenauigkeit (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Lebendig)
Farbgenauigkeit (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Lebendig)
Farbraum (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Lebendig)
Farbraum (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Lebendig)
Graustufen (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Lebendig)
Graustufen (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Lebendig)
Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Lebendig)
Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Lebendig)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
36 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15 ms steigend
↘ 21 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 88 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (27.3 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
56 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 17 ms steigend
↘ 39 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 87 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (44.3 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 60 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 962 (Minimum 43, Maximum 30860) Hz.

Aufgrund seiner hohen Leuchtstärke eignet sich das blickwinkelstabile Asus ZenFone 3 problemlos für den Außeneinsatz. Die spiegelnde Glasoberfläche macht sich bei ungünstigen Lichtverhältnissen natürlich störend bemerkbar, hat letztlich aber keinen entscheidenden Einfluss auf die Bedienung. Aufgrund seines IPS-Displays holt sich das ZenFone bei der Blickwinkeldarstellung ebenso gute Noten ab. Lediglich aus extremen Betrachtungsperspektiven erscheint das Display minimal aufgehellt oder abgedunkelt, ohne dass das aber zu Lasten der Lesbarkeit geht.

Blickwinkel
Blickwinkel
Außeneinsatz
Außeneinsatz

Leistung

Angetrieben vom Mittelklasse-SoC Qualcomm Snapdragon 625 und 4 GB RAM legt das Asus ZenFone 3 eine ordentliche Performance an den Tag, die im Test jederzeit für einen flüssigen Betrieb sorgte. Was das Smartphone wirklich zu leisten imstande ist, zeigen die Benchmarks. Bei den synthetischen Tests reiht sich das ZenFone 3 knapp vor dem Samsung Galaxy A5 (2016) ein, kommt aber nicht an die insgesamt etwas flotteren Honor 8 und OnePlus 3 heran.

AnTuTu Benchmark v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL (6.2.1)
62484 Points ∼34%
ZTE Axon 7
122524 Points ∼66% +96%
Honor 8
94671 Points ∼51% +52%
Samsung Galaxy A5 2016
41676 Points ∼23% -33%
OnePlus 3 (Version 6.1.4)
142090 Points ∼77% +127%
Geekbench 4
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
4042 Points ∼15%
ZTE Axon 7
3867 Points ∼14% -4%
Honor 8
5481 Points ∼20% +36%
OnePlus 3
4097 Points ∼15% +1%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
820 Points ∼15%
ZTE Axon 7
1280 Points ∼23% +56%
Honor 8
1726 Points ∼31% +110%
OnePlus 3
1754 Points ∼32% +114%
3DMark
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
2112 Points ∼82%
ZTE Axon 7
1099 Points ∼42% -48%
Honor 8
2587 Points ∼100% +22%
Samsung Galaxy A5 2016
1479 Points ∼57% -30%
OnePlus 3
1789 Points ∼69% -15%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
719 Points ∼9%
ZTE Axon 7
4619 Points ∼60% +542%
Honor 8
1112 Points ∼14% +55%
Samsung Galaxy A5 2016
275 Points ∼4% -62%
OnePlus 3
4633 Points ∼60% +544%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
842 Points ∼17%
ZTE Axon 7
2698 Points ∼55% +220%
Honor 8
1273 Points ∼26% +51%
Samsung Galaxy A5 2016
336 Points ∼7% -60%
OnePlus 3
3424 Points ∼70% +307%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
15984 Points ∼23%
ZTE Axon 7
20408 Points ∼30% +28%
Honor 8
15531 Points ∼22% -3%
Samsung Galaxy A5 2016
9495 Points ∼14% -41%
OnePlus 3
21771 Points ∼32% +36%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
13466 Points ∼3%
ZTE Axon 7
24310 Points ∼5% +81%
Honor 8
22157 Points ∼5% +65%
Samsung Galaxy A5 2016
7542 Points ∼2% -44%
OnePlus 3
34023 Points ∼7% +153%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
13955 Points ∼7%
ZTE Axon 7
23319 Points ∼12% +67%
Honor 8
20235 Points ∼10% +45%
Samsung Galaxy A5 2016
7903 Points ∼4% -43%
OnePlus 3
30241 Points ∼15% +117%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
23 fps ∼2%
ZTE Axon 7
88 fps ∼7% +283%
Honor 8
41 fps ∼3% +78%
Samsung Galaxy A5 2016
14 fps ∼1% -39%
OnePlus 3
89 fps ∼7% +287%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
21 fps ∼5%
ZTE Axon 7
53 fps ∼12% +152%
Honor 8
43 fps ∼9% +105%
Samsung Galaxy A5 2016
14 fps ∼3% -33%
OnePlus 3
60 fps ∼13% +186%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
9.9 fps ∼2%
ZTE Axon 7
39 fps ∼7% +294%
Honor 8
19 fps ∼3% +92%
Samsung Galaxy A5 2016
3.8 fps ∼1% -62%
OnePlus 3
47 fps ∼9% +375%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
9.7 fps ∼4%
ZTE Axon 7
28 fps ∼12% +189%
Honor 8
19 fps ∼8% +96%
Samsung Galaxy A5 2016
3.8 fps ∼2% -61%
OnePlus 3
46 fps ∼20% +374%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
6.2 fps ∼1%
ZTE Axon 7
31 fps ∼7% +400%
Honor 8
10 fps ∼2% +61%
OnePlus 3
31 fps ∼7% +400%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
6.1 fps ∼3%
ZTE Axon 7
16 fps ∼9% +162%
Honor 8
11 fps ∼6% +80%
OnePlus 3
30 fps ∼17% +392%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
6785 Points ∼84%
ZTE Axon 7
4970 Points ∼61% -27%
Honor 8
6735 Points ∼83% -1%
Samsung Galaxy A5 2016
4008 Points ∼49% -41%
OnePlus 3 (OxygenOS 3.1.2)
7101 Points ∼87% +5%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
702 Points ∼46%
ZTE Axon 7
963 Points ∼62% +37%
Honor 8
994 Points ∼64% +42%
Samsung Galaxy A5 2016
741 Points ∼48% +6%
OnePlus 3
1112 Points ∼72% +58%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
1019 Points ∼12%
ZTE Axon 7
4631 Points ∼54% +354%
Honor 8
1703 Points ∼20% +67%
Samsung Galaxy A5 2016
488 Points ∼6% -52%
OnePlus 3
4813 Points ∼56% +372%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
1042 Points ∼27%
ZTE Axon 7
1489 Points ∼39% +43%
Honor 8
2556 Points ∼66% +145%
Samsung Galaxy A5 2016
554 Points ∼14% -47%
OnePlus 3
2052 Points ∼53% +97%
System (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
2923 Points ∼44%
ZTE Axon 7
3307 Points ∼50% +13%
Honor 8
3952 Points ∼60% +35%
Samsung Galaxy A5 2016
2153 Points ∼33% -26%
OnePlus 3
3537 Points ∼54% +21%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
1215 Points ∼37%
ZTE Axon 7
2165 Points ∼66% +78%
Honor 8
2034 Points ∼62% +67%
Samsung Galaxy A5 2016
810 Points ∼25% -33%
OnePlus 3
2496 Points ∼76% +105%

Legende

 
Asus Zenfone 3 ZE552KL Qualcomm Snapdragon 625, Qualcomm Adreno 506, 64 GB eMMC Flash
 
ZTE Axon 7 Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 64 GB eMMC Flash
 
Honor 8 HiSilicon Kirin 950, ARM Mali-T880 MP4, 32 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy A5 2016 Samsung Exynos 7580 Octa, ARM Mali-T720 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
OnePlus 3 Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 64 GB UFS 2.0 Flash

Bei den Browser Benchmarks zeigt sich das gleiche Bild wie bei den synthetischen Testdurchläufen. Auch hier läuft das ZenFone 3 vor dem Samsung Galaxy A5 (2016) über die Ziellinie. Dort warten aber schon das Honor 8 und das OnePlus 3.

Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL (Chrome 53.0.2785.124)
4905 Points ∼10%
OnePlus 3 (Chrome 51)
9155 Points ∼18% +87%
Samsung Galaxy A5 2016 (Chrome 38)
3611 Points ∼7% -26%
Honor 8 (Chrome 52)
10692 Points ∼22% +118%
ZTE Axon 7 (Chrome 53.0.2785.124)
8062 Points ∼16% +64%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL (Chrome 53.0.2785.124)
8041.4 ms * ∼14%
OnePlus 3 (Chrome 51)
2920.7 ms * ∼5% +64%
Samsung Galaxy A5 2016 (Chrome 38)
11887 ms * ∼20% -48%
Honor 8 (Chrome 52)
2979 ms * ∼5% +63%
ZTE Axon 7 (Chrome 53.0.2785.124)
3096.5 ms * ∼5% +61%
WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL (Chrome 53.0.2785.124)
84 Points ∼15%
OnePlus 3 (Chrome 51)
122 Points ∼21% +45%
Samsung Galaxy A5 2016 (Chrome 38)
64 Points ∼11% -24%
Honor 8 (Chrome 52)
138 Points ∼24% +64%
ZTE Axon 7 (Chrome 53.0.2785.124)
111 Points ∼19% +32%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL (Chrome 53.0.2785.124)
31.118 Points ∼0%
OnePlus 3 (chrome 51)
54.4 Points ∼0% +75%
Samsung Galaxy A5 2016 (Chrome 38)
22 Points ∼0% -29%
Honor 8 (Chrome 52)
64.046 Points ∼0% +106%
ZTE Axon 7 (Chrome 53.0.2785.124)
44.754 Points ∼0% +44%

* ... kleinere Werte sind besser

Das Lesen und Schreiben von Daten gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen des ZenFone 3. Bei sequenziellen und zufälligen Datentransfers bringt es das Honor 8 teilweise in arge Bedrängnis und kann das OnePlus 3 beim sequenziellen Schreiben sogar übertreffen. Das Samsung Galaxy A5 (2016) kann nicht ganz mithalten, erzielt aber immer noch eine überdurchschnittlich gute Scheib-/Leseleistung.

Genau das kann man auch vom ZenFone 3 behaupten, wenn man sich seine MicroSD-Performance anschaut. Obwohl das Asus Smartphone das Potenzial unserer MicroSD-Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M401 (max. 95 MB/s beim Lesen, max. 80 MB/s beim Schreiben) nicht ganz ausschöpfen kann, erzielt es mit 79,2 MByte/s beim Lesen und 50,1 MByte/s beim Schreiben durchwegs gute Werte.

AndroBench 3-5
Sequential Write 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL (Toshiba Exceria Pro M401)
50.07 MB/s ∼57%
Honor 8 (Toshiba Exceria Pro M401)
23.59 MB/s ∼27% -53%
ZTE Axon 7 (Toshiba Exceria Pro M401)
51.34 MB/s ∼59% +3%
Sequential Read 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL (Toshiba Exceria Pro M401)
79.22 MB/s ∼82%
Honor 8 (Toshiba Exceria Pro M401)
53.68 MB/s ∼56% -32%
ZTE Axon 7 (Toshiba Exceria Pro M401)
78.39 MB/s ∼81% -1%
Random Write 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
7.4 MB/s ∼5%
OnePlus 3
18.23 MB/s ∼12% +146%
Samsung Galaxy A5 2016
11.2 MB/s ∼7% +51%
Honor 8
31.5 MB/s ∼21% +326%
ZTE Axon 7
16.22 MB/s ∼11% +119%
Random Read 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
74 MB/s ∼44%
OnePlus 3
137.62 MB/s ∼82% +86%
Samsung Galaxy A5 2016
22.9 MB/s ∼14% -69%
Honor 8
34.16 MB/s ∼20% -54%
ZTE Axon 7
121.07 MB/s ∼72% +64%
Sequential Write 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
188 MB/s ∼99%
OnePlus 3
153.3 MB/s ∼81% -18%
Samsung Galaxy A5 2016
60.4 MB/s ∼32% -68%
Honor 8
119.25 MB/s ∼63% -37%
ZTE Axon 7
150.92 MB/s ∼80% -20%
Sequential Read 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenfone 3 ZE552KL
282 MB/s ∼38%
OnePlus 3
408.71 MB/s ∼55% +45%
Samsung Galaxy A5 2016
209.4 MB/s ∼28% -26%
Honor 8
247.46 MB/s ∼34% -12%
ZTE Axon 7
406.49 MB/s ∼55% +44%

Spiele

Das Asus ZenFone 3 bringt aktuelle Android Games flüssig zum Laufen. Selbst hardwareintensive Titel wie Asphalt 8: Airborne kann man in hoher Auflösung spielen, ohne dass die Framerate auch nur in die Nähe der Grenze zwischen „spielbar“ und „ruckelig“ kommt. Durch das Full-HD-Display und seine enorme Pixeldichte kommen auch Freunde von Strategiespielen, Adventures und MMOs auf ihre Kosten. Kleine, aber immens wichtige Bilddetails wie Hitpoints, Hexfelder oder Prozentwerte im Charakter-Screen bringt das ZenFone 3 klar und deutlich auf die Mattscheibe, so etwa beim Taktik-Rollenspiel-Mix Banner Saga 2.

Banner Saga 2
Banner Saga 2
Asphalt 8: Airborne
Asphalt 8: Airborne
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high29 fps
 very low29 fps
im Vergleich
Lenovo B (min)
 MT6735M, Mali-T720
10
   ...
NVIDIA Shield Tablet P1761W
 K1, GeForce ULP K1 (Tegra K1 Kepler GPU)
27.7
Huawei Nova Plus
 625, Adreno 506
28
Asus Zenfone 3 ZE552KL
 625, Adreno 506
28
Google Nexus 5
 800 MSM8974, Adreno 330
28
Panasonic Toughpad FZ-N1
 801 MSM8974AB, Adreno 330
28
   ...
HTC 10 (max)
 820 MSM8996, Adreno 530
48

Emissionen

Temperatur

Mit einer Maximaltemperatur von 39,1 °C gehört das ZenFone 3 zu den Smartphones, die sich auch unter Volllast kaum erwärmen. Im Leerlauf respektive beim Hantieren mit Standard-Apps sind es durchschnittlich sogar nur 31,6 °C (Backcover) und 33 °C (Vorderseite). Wie der Stresstest mit GFXBench zeigt, täuscht das ZenFone 3 seine Laufruhe nicht nur vor. Auch nach 30-maligem Durchlauf des T-Rex-Tests taktet das SoC nicht wegen etwaiger Hitzeprobleme herunter, sondern liefert stets eine gleichbleibend hohe Leistung ab.

GFXBench: Performance
GFXBench: Performance
GFXBench: Battery
GFXBench: Battery
GFXBench: Frametimes
GFXBench: Frametimes
Max. Last
 37.8 °C38.2 °C38.6 °C 
 37.3 °C36.8 °C37.9 °C 
 36 °C36.3 °C36.4 °C 
Maximal: 38.6 °C
Durchschnitt: 37.3 °C
34.6 °C36.2 °C39.1 °C
35.1 °C35.9 °C38 °C
34.5 °C34.9 °C36 °C
Maximal: 39.1 °C
Durchschnitt: 36 °C
Netzteil (max.)  33 °C | Raumtemperatur 21.5 °C | Voltcraft IR-260

Lautsprecher

Lautsprecher-Charakteristik
Lautsprecher-Charakteristik

Der Mono-Lautsprecher des ZenFone 3 sitzt rechts neben dem USB-Port und wird so auch dann nicht verdeckt, wenn das Smartphone auf dem Tisch liegt. Bis zu 83,7 dB lassen sich dem kleinen Brüllwürfel entlocken. Klanglich dominieren die Höhen, während Mitten bereits Mangelware sind und sich Bässe bestenfalls erahnen lassen. Genauso verhält es sich allerdings auch bei einem Großteil der Smartphone-Soundsysteme, die sich wie das ZenFone 3 erst dann gut anhören, wenn man zum Headset greift. Beim ZE552KL gehört es praktischerweise zum Lieferumfang.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.640.52525.432.93125.334.14032.932.95033.635.96331.633.68028.430.7100272612520.826.81602229.520021.336.925020.846.931521.251.840019.456.950019.561.663017.76480017.969.3100017.869.5125017.372.9160017.471.1200016.770.6250017.268.9315018.273.8400017.976500017.669.4630017.771.6800017.873.51000017.971.11250018.170.41600018.268.2SPL3083.7N1.356.5median 17.9Asus Zenfone 3 ZE552KLmedian 69.3Delta1.310.131.636.725.432.825.32932.935.233.649.731.632.328.429.32725.720.8282239.121.346.820.855.621.259.419.463.219.569.417.772.517.973.717.875.117.375.917.476.116.777.917.277.518.277.717.976.517.673.717.768.217.861.217.953.518.156.118.2513087.11.366.1median 17.9ZTE Axon 7median 68.21.311.731.632.825.430.425.332.132.933.333.63631.630.128.427.82725.420.825.62229.121.339.620.848.321.254.219.456.819.559.117.758.117.961.117.864.417.365.817.467.416.770.317.27118.277.117.979.117.673.517.772.117.87117.966.418.157.518.253.13084.71.353.4median 17.9Honor 8median 61.11.310.736.634.435.736.63032.332.43031.235.627.531.230.530.927.530.537.739.235.437.733.240.129.733.228.53029.228.526.32725.326.324.42724.124.430.926.42330.939.222.923.139.247.927.618.547.955.633.520.555.655.837.918.755.862.444.618.162.469.250.618.269.271.255.719.171.272.356.31772.371.156.617.371.172.753.317.472.775.95217.575.979.155.617.379.174.452.417.274.4714817.27171.348.217.271.382.458.717.682.478.555.317.778.573.849.817.873.866.543.11866.572.248.817.972.287.76629.987.768.919.11.368.9median 71.1Samsung Galaxy A5 2016median 48.8median 17.9median 71.19.710.31.59.740.136.832.440.1382731.33834.330.631.734.334.529.72634.544.138.139.444.140.529.736.240.53331.428.63326.827.625.426.826.924.421.326.93724.823.33745.529.522.545.551.636.222.451.657.341.721.357.359.746.618.459.766.452.517.566.468.45217.568.469.952.517.269.971.853.816.871.872.554.817.372.575.256.917.475.278.459.716.678.477.659.717.377.678.260.817.678.281.363.817.681.378.561.817.778.575.958.817.475.976.259.417.776.274.357.517.974.370.354.818.170.354.437.618.154.488.671.129.888.67325.81.373median 70.3OnePlus 3median 53.8median 17.7median 70.311.910.41.611.9hearing rangehide median Pink Noise
Asus Zenfone 3 ZE552KL Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.7 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 33% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.9% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (21.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 12% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 76% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 15%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 46% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 48% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

ZTE Axon 7 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87.05 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 25.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 7.7% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (24.7% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 38% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 51% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 15%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 63% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 29% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

Honor 8 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (84.66 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 24% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.1% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 11.8% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (27.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 56% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 36% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 15%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 76% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 19% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

Samsung Galaxy A5 2016 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87.68 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 33.7% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.7% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (8.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (22.5% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 22% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 10% vergleichbar, 68% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 15%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 52% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 41% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

OnePlus 3 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (88.61 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 29.5% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 7.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (22.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 25% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 64% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 15%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 53% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 39% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Das ZenFone 3 kann auf einen 3.000 mAh starken, allerdings nicht auswechselbaren Lithium-Ionen-Akku zurückgreifen und kombiniert das mit einer insgesamt geringen Leistungsaufnahme. Zwar fordert das Smartphone im Leerlauf mit 2,12 Watt den meisten Strom, gehört unter Last mit 5,46 Watt aber zur Speerspitze der grünen Bewegung. Am sparsamsten agiert das Samsung Galaxy A5 (2016) mit 5,08 Watt. Das ZenFone 3 unterstützt Quick Charge 3.0 und war im Test nach rund zwei Stunden wieder komplett aufgeladen.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.06 / 0.24 Watt
Idledarkmidlight 0.83 / 2.11 / 2.12 Watt
Last midlight 3.41 / 5.46 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Asus Zenfone 3 ZE552KL
3000 mAh
OnePlus 3
3000 mAh
Samsung Galaxy A5 2016
2900 mAh
Honor 8
3000 mAh
ZTE Axon 7
3250 mAh
Stromverbrauch
-12%
9%
-7%
-5%
Idle min *
0.83
0.57
31%
0.96
-16%
0.78
6%
0.64
23%
Idle avg *
2.11
1.24
41%
1.64
22%
1.89
10%
0.84
60%
Idle max *
2.12
1.36
36%
1.71
19%
2.02
5%
0.87
59%
Last avg *
3.41
5.92
-74%
2.98
13%
5.28
-55%
6.02
-77%
Last max *
5.46
10.53
-93%
5.08
7%
5.44
-0%
10.45
-91%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Obwohl allen Vergleichsgeräten praktisch dieselbe Akkukapazität zur Verfügung steht, erzielen sie sehr unterschiedliche Laufzeiten. Vorneweg laufen das ZenFone 3 und das Oneplus 3. Im praxisnahen WLAN-Test hält das ZenFone 3 über 13 Stunden durch, was für ungefähr zwei Tage Surfen am Stück ausreichen dürfte. Unter den Vergleichsgeräten noch besser ist hier nur das Oneplus 3 mit exakt 14 Stunden Laufzeit. Mit dem Abspielen unseres Full-HD-Testvideos (Big Buck Bunny) kann man das ZenFone 3 über 15 Stunden lang beschäftigen, bevor es wieder aufgeladen werden muss. Selbst das Oneplus 3 kann da nicht mehr mithalten, erzielt mit 14 Stunden und 7 Minuten aber immer noch einen sehr guten Wert.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
25h 02min
Surfen über WLAN v1.3
13h 17min
Big Buck Bunny H.264 1080p
15h 05min
Last (volle Helligkeit)
5h 52min
Asus Zenfone 3 ZE552KL
3000 mAh
OnePlus 3
3000 mAh
Samsung Galaxy A5 2016
2900 mAh
Honor 8
3000 mAh
ZTE Axon 7
3250 mAh
Akkulaufzeit
-9%
11%
-27%
-21%
Idle
1502
1338
-11%
2323
55%
1487
-1%
1735
16%
Last
352
268
-24%
483
37%
255
-28%
245
-30%
WLAN (alt)
WLAN
797
840
5%
626
-21%
499
-37%
411
-48%
H.264
905
847
-6%
672
-26%
526
-42%
704
-22%

Pro

+ hochwertige Verarbeitung
+ Fingerabdrucksensor
+ sehr helles Full-HD-Display
+ Android 6.0
+ USB-Typ-C-Anschluss
+ LTE und Dual-SIM
+ lange Akkulaufzeiten
+ gute Kamera-App
+ Quick Charge 3.0

Contra

- schlechte WLAN-Performance
- LTE nicht mit Maximaltempo
- viel Bloatware
- kein App2SD
- kein NFC
- Android-Tasten nicht beleuchtet

Fazit

Im Test: Asus Zenfone 3. Testgerät zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland.
Im Test: Asus Zenfone 3. Testgerät zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland.

Asus hat mit dem ZenFone 3 ein sehr schickes 5,5-Zoll-Smartphone an den Start gestellt, das auch durch seine inneren Werte überzeugen kann. Mit dem Octa-Core-Prozessor Qualcomm Snapdragon 625 und 4 GB RAM steht dem ZenFone 3 jede Menge Performance zur Verfügung, die für alle aktuellen Anwendungen und Spiele ausreicht. Hinzu kommen Features wie ein sehr heller und blickwinkelstabiler Full-HD-Bildschirm und eine 16-Megapixel-Kamera, die passable Aufnahmen macht. Zur guten Ausstattung gehören auch LTE, ein Dual-SIM-Slot, ein USB-Anschluss vom verwechslungssicheren Typ C inklusive Quick-Charge-Funktion und ein Fingerabdrucksensor. Abgerundet wird das gelungene Gesamtpaket vom aktuellen Android 6.0.1 Marshmallow, das Asus mit der neuen Version 3.0 seiner Benutzeroberfläche ZenUI ausgestattet hat. Nicht unerwähnt bleiben dürfen auch die langen Akkulaufzeiten und die geringe Wärmeentwicklung im Betrieb.

Asus hat mit dem ZenFone 3 einen Design-Treffer gelandet. Das Mittelklasse-Smartphone sieht viel teurer aus als es tatsächlich ist. 

Viel Licht steht nur wenig Schatten gegenüber. So sind die unterhalb des Displays angeordneten Android Tasten nicht beleuchtet, und die Datenübertragung per WLAN läuft eher gemütlich statt schnell ab. Asus hat es außerdem ein wenig zu gut mit der Software-Ausstattung gemeint und unnötig viele Apps auf dem Smartphone vorinstalliert. Im Test konnten wir das ZenFone 3 zudem nicht überreden, Apps auf unsere MicroSD-Karten auszulagern, da man sie nicht als internen Speicher formatieren konnte.

Asus Zenfone 3 ZE552KL - 21.10.2016 v5.1
Manuel Masiero

Gehäuse
91%
Tastatur
72 / 75 → 96%
Pointing Device
89%
Konnektivität
46 / 60 → 76%
Gewicht
92%
Akkulaufzeit
96%
Display
85%
Leistung Spiele
32 / 63 → 51%
Leistung Anwendungen
52 / 70 → 74%
Temperatur
89%
Lautstärke
100%
Audio
73 / 91 → 80%
Kamera
72%
Durchschnitt
76%
86%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Manuel Masiero, 22.10.2016 (Update: 22.10.2016)