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Test Fujitsu Siemens Lifebook S6410 Notebook

Leichter und ausdauernder Kraftzwerg. Das Lifebook S6410 präsentiert sich als leichtes, kompaktes und schnelles Dual-Core-Ultraportable mit durchwegs guten Testergebnissen. Die solide und durchdachte Gehäusekonstruktion und die zusätzlichen Sicherheitsdetails machen das Lifebook S6410 zu einem universellen und zuverlässigen Reisebegleiter. Das S6410 eignet sich sowohl für den anspruchsvollen Business- als auch Privat-Kunden.

Test FSC Lifebook S6410 Logo

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Mit dem Lifebook S6410 präsentiert Fujitsu Siemens (FSC) in der Klasse der Subnotebooks und Ultraportables einen rund 1,8 Kilogramm leichten 13,3-zölligen portablen Kraftzwerg mit Ausdauerqualitäten. Dank kompakter Abmessungen von 31,3 x 23,3 x 2,4 bis 3,5 Zentimetern lässt sich das mobile Leichtgewicht locker in gängigen Transporttaschen verstauen. Ab Werk liegt dem derzeit rund 1.650 Euro teuren Subnotebook weiteres Zubehör wie eine passende Notebooktasche und ein Kabel für den Modem-Anschluss bei.

Auch auf optische Recovery-Datenträger für die Betriebssysteme Windows XP Professional, Windows Vista Business und CDs für das Brenn- und Medienprogramm Nero 7 Essentials sowie die Business-Suite value4you business suite (Corel WordPerfect Office X3, Babylon 6 – translation @ a click und Adobe Photoshop Elements 5.0) muss der Anwender beim Lifebook S6410 nicht verzichten.

 

Zubehör FSC Lifebook S6410 02DE

Zweifelsohne ein Blickfang: Beim Aufklappen des Lifebook S6410 fällt sofort der hauchdünne LCD-Deckel ins Auge. Trotz flacher Bauform bietet er grundsätzlich eine erstaunliche Stabilität, seiner Druck- und Verwindungssteifigkeit sind aber bauartbedingt natürlich enge Grenzen gesetzt. Bereits etwas forcierter Fingerdruck auf der mittleren Deckelrückseite oder dem oberen LCD-Rahmen genügt, um deutliche Bildstörungen am Display zu provozieren. Beim Verstauen in der mitgelieferten Transporttasche sollte der Anwender daher penibelst darauf achten, dass nichts Hartes auf den Display-Deckel des Flachmannes drücken kann.

Die Kipp- und Neigefunktionalität des Deckels lässt hingegen keinerlei Wünsche offen. Mit der leichtgewichtigen LCD-Konstruktion haben die Deckelscharniere keine Probleme und halten das Display in allen Betrachtungswinkeln bombensicher fest. Selbst bei einer holperigen Zugfahrt dürfte das Display so nur wenig nachwippen.

Als nettes Gimmick integriert das Lifebook S6410 im oberen LCD-Rahmen eine Webcam und zwei Mikrofone. Die Aufnahmequalität der 1,3-MP-Webcam reicht für übliche IP-Videotelefonie oder den kurzweiligen Video-Chat durchaus aus, echte „Fotoqualität“ sollte der Anwender von der Minicam jedoch nicht erwarten.

Left side: FSC Lifebook S6410 02DE
Right side: FSC Lifebook S6410 02DE

Trotz seiner Leichtbausweise bleiben dem Anwender dank der soliden Chassiskonstruktion beim Anheben des Lifebook S6410 mit einer Hand deftige Knarrgeräusche erspart. Der dezent in Schwarz/Silber gestylte Notebookzwerg erweist sich angesichts seiner flachen und leichten Bauart als vergleichsweise solide gebaut, die Ober- und Unterschale des Lifebook S6410 verwinden sich beim Halten des S6410 nur wenig.

Die großen und leicht ablesbaren Status-LEDs für Akku/Netzbetrieb und Massenspeicheraktivität sind an der rechten vorderen Kante der Oberschale platziert, links davon neben der zentralen Entriegelungstaste für das Deckelschloss tummeln sich an der Frontseite des S6410 die üblichen Sound-Buchsen sowie je ein Firewire- (IEEE1394) und S-Video-Anschluss. Ein Schiebeschalter ganz links erhöht den Bedienungskomfort und erlaubt das bequeme und schnelle An-/Abschalten aller drahtlosen Kommunikationsmodule wie Bluetooth, UMTS/HSUPA und Wireless LAN.

Status-LEDs des FSC Lifebook S6410 02DE
Ports an der Vorderseite des FSC Lifebook S6410 02DE

Anschlussausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Wer auf das optische Laufwerk verzichten kann und die Akkulaufzeit des Lifebook S6410 auf einen ganzen langen Arbeitstag ausdehnen möchte, kann dem kompakten Flachmann in seinem modularen Schacht für das DVD-Laufwerk stattdessen auch einen zweiten Akku spendieren. Als weitere Besonderheit integriert das Lifebook S6410 zudem im ersten Batteriefach einen SIM-Kartenslot, mit dem sich bei Bedarf via UMTS/HSUPA schnelle Internetverbindungen realisieren lassen.

Dank einer passenden Schnittstelle an der Geräteunterseite kann das Lifebook S6410 auch stationär an einem optionalen Portreplikator genutzt werden. Damit entfällt dann zum einen das lästige An-/Abstöpseln diverser Peripheriekabel wie beispielsweise für Monitor und Netzwerk, zum anderen stellt der Portreplikator zusätzliche Anschlüsse - wie einen digitalen DVI-Port zum Konnektieren hochwertiger Flachbildschirme - für das Notebook bereit.

FSC Lifebook S6410 Anschlüsse - linke Seite
FSC Lifebook S6410 Anschlüsse - linke Seite
FSC Lifebook S6410 Anschlüsse - rechte Seite
FSC Lifebook S6410 Anschlüsse - rechte Seite

Linke Seite: Gigabit-LAN, Netzanschluss, VGA-Out, PC-Card, Kartenleser, Infrarot
Rückseite: Akku, Kensington Lock
Rechte Seite: Kensington Lock, 3x USB, Modem, optisches Laufwerk (modularer Erweiterungsschacht)
Vorderseite: Schiebeschalter Drahtloskomponenten, Firewire, Lautsprecher, Mikrofon, S-Video Out

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Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Die hellgraue Tastatur des Lifebook S6410 bietet eine für diese Notebookklasse akzeptable Anzahl von 85 Tasten, die dank einer überwiegend klassischen Tastenanordnung auch für den Laien sofort intuitiv erfassbar sind. Lediglich die Entf-Taste hat sich rechts oben vor das Pause-Pendant verirrt. Dafür sind die Haupttasten mit 1,3 x 1,5 Zentimetern zum kommoden Tippen schön großflächig ausgefallen, auch die etwas kleineren Funktions- und Pfeiltasten bleiben problemlos bedienbar.

Auch hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften leistet sich das Eingabebrett keine groben Schnitzer. Zwar stellen wir ein moderates Durchfedern der Tastaturfläche sowie eine dezente Seiteninstabilität der Tastenköpfe fest, für ein Subnotebook bleibt die Tastatur des Lifebook S6410 aber haptisch ansonsten eher unauffällig. Tastenhub und Anschlag sind ehedem individuelle Geschmackssache. Nützlich: Das Eingabegerät des S6410 ist laut Fujitsu Siemens als spritzwassergeschützte Tastatur spezifiziert. Überprüft haben wir diese Herstelleraussage zwar nicht, unabsichtliche Kaffeespritzer oder ein paar Regentropfen im Freien sollte die Tastatur aber wohl klaglos überstehen können.

Auch das silberfarbene Touchpad des Lifebook S6410 erweist sich als gefälliger Eingabeassistent. Der Mausersatz ist mit 6,6 x3,8 Zentimetern für ein Subnotebook angenehm groß ausgefallen und integriert sich fast nahtlos in die Oberschale der Handballenauflage. Das Touchpad arbeitet präzise und weiß zudem haptisch durch die leicht angeraute Oberfläche der Navigierfläche zu gefallen. Darauf sollten sowohl schwitzende als auch trockene Finger schnell und genau navigieren können.

Die beiden Touchpad-Tasten arbeiten vergleichsweise angenehm leise und kurzhubig. Zwischen den beiden Padtasten residiert beim Lifebook S6410 als technischer Leckerbissen ein Fingerabdrucksensor, um dem Anwender die Authentifizierung zu erleichtern. Die Breite der Sensormulde des Fingerabdrucklesegeräts ist für Männerhände aber etwas knapp bemessen. Zudem erschwert das recht tief eingelassene Sensorelement bei breiteren Fingern die korrekte Erfassung der Fingerabdrücke etwas – hierfür ist ein wenig Übung notwendig.

Zusätzlichen Bedienungskomfort bieten beim Lifebook S6410 vier Schnellstarttasten, die links neben dem Ein-/Ausschalter angeordnet sind. Damit kann der Anwender bei Bedarf quasi auf Knopfdruck das Mobility Center starten, Stromsparmaßnahmen de-/aktivieren, den Backup-/Restore-Dialog aufrufen oder sich abmelden. Die Schnellstarttasten lassen sich zudem vom Anwender auch mit anderen Funktionen belegen - fein!

FSC Lifebook S6410 Tastatur
Tastatur
FSC Lifebook S6410 Touchpad mit Fingerabdruckscanner
Touchpad mit Fingerabdruckscanner
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Display

Wie wir testen - Display

Das 13,3-zöllige WXGA-Display des Lifebook S6410 ist schon wegen der sehr flachen Bauform mit LED-Hintergrundbeleuchtung ein echter Hingucker. Aber auch die Grundhelligkeit fällt im Netzbetrieb bei der Leuchtdichtemessung mit sehr guten knapp 223 cd/m² erfreulich hoch aus. Selbst mit Akkustrom erhalten wir für das mit 1.280 x 800 Pixel auflösende Breitbild-LCD eine durchschnittliche Leuchtdichte von hervorragenden 220 cd/m². Damit rangiert das Lifebook S6410 in der Klasse der ultramobilen Subnotebooks sicherlich auf einem der ganz vorderen Ränge. Die hohe Grundhelligkeit prädestiniert das S6410 damit eigentlich für den Einsatz im Freien. Das stark spiegelnde Display macht diesen Vorteil allerdings bei hellen Umgebungslichtbedingungen wegen starker Lichtreflexe am Monitorbild wieder fast vollständig zunichte – schade.

Auch bei der Homogenität der Helligkeitsverteilung kann das Panel des Lifebook S6410 nicht vollständig überzeugen und wirkt etwas unausgewogen. Im Netzbetrieb messen wir zwischen dem linken mittleren Messsegment mit 247,5 cd/m² und der rechten unteren Bildschirmecke mit 180,4 cd/m² eine prozentuale Helligkeitsabweichung von rund 27 Prozent. Im Akkubetrieb ermitteln wir zwischen den beiden Messsegmenten mit 242,3 cd/m² respektive 188,1 cd/m² eine etwas geringere Abweichung von knapp 22,4 Prozent. Auch subjektiv wirkt das LED-beleuchtete LCD unseres Testgerätes bei hellem Bildhintergrund nicht sonderlich homogen ausgeleuchtet. Die beiden unteren Bildecken wirken jeweils deutlich erkennbar dunkler als die anderen Bildbereiche.

Farbraum Netzbetrieb
Farbraum Netzbetrieb
Farbraum Akkubetrieb
Farbraum Akkubetrieb
         
 238.1
cd/m²
235.2
cd/m²
235.1
cd/m²
 247.5
cd/m²
244.4
cd/m²
236.5
cd/m²
 185.1
cd/m²
203.5
cd/m²
180.4
cd/m²
         
Infos
Maximal
 247.5 cd/m²
Durchschnitt
 222.9 cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms

 

Besser kann das 13,3-zöllige Breitbild-LCD des Lifebook S6410 bei der subjektiven Displaybewertung gefallen. Mit einem guten Kontrastumfang sowie brillanten und satten Farben heimst das S6410 wieder Sympathiepunkte ein. Messtechnisch ergibt sich zwar wegen des vergleichsweise hohen „minimalen“ Luminanzwertes (Schwarz) von 1,3 cd/m² ein Kontrastverhältnis von lediglich etwa 190:1. Im Monitortest sehen die Referenzfotos inklusive der hinsichtlich Farbneutralität schwierigen Portraitfotos auf dem WXGA-Bildschirm des S6410 im direkten Sichtvergleich zum kalibrierten Referenzmonitor Viewsonic VP2030b aber dennoch sehr ansprechend aus. Im Vergleich zu manch anderem 13,3-Zoll-LCD liefert das Panel des S6410 hier eine solide Vorstellung ab.

Bei der Beurteilung der möglichen Blickwinkel am Lifebook S6410 ergibt sich für die Testredakteure keine Überraschung. Ganz typisch für die in Notebooks verbauten TN-Panels (TN, Twisted Nematic) sind hinsichtlich der möglichen Blickwinkel auch beim S6410 Abstriche hinzunehmen. Horizontal fallen die erzielbaren Blickwinkel noch vergleichsweise weit gefasst aus, vertikal fällt den Testredakteuren das Finden eines optimalen Kipp- und Neigungswinkels hingegen merklich schwerer. Auch das Durchschlagen der Hintergrundbeleuchtung könnte bei unserem Testgerät etwas geringer ausfallen. Hier schreiben wir dem Lifebook S6410 ein "Befriedigend" in das Testbuch.

 

Vorweg: Beeindruckend, welche starken Kernkomponenten das leichte und kompakte Lifebook S6410 da unter der Haube vereint. Als technologische Basis verrichtet im S6410 Intels vierte Centrino-Generation Santa Rosa seinen Dienst. Als Chipsatz kommt dabei der Mobile Intel 965GM Express (Codename Crestline) zum Einsatz. Damit verfügt das S6410 dank GM-Chipsatz auch gleich über die integrierte Chipsatzgrafik GMA X3100 von Intel. Derart ausgerüstet muss der Anwender beim S6410 weder auf Rechenpower noch auf eine solide Grafikleistung für den Office-Bereich und Mobilität verzichten.

CPU-Z-Informationen über das FSC Lifebook S6410
CPU-Z-Informationen über das FSC Lifebook S6410
CPU-Z-Informationen über das FSC Lifebook S6410
CPU-Z-Informationen über das FSC Lifebook S6410
CPU-Z-Informationen über das FSC Lifebook S6410

CPU-Z-Informationen über das FSC Lifebook S6410.

Als Zentralgehirn sorgt Intels Core 2 Duo T7500 (Codename Merom) mit 2,20 GHz Taktfrequenz je Kern, 4 MByte Level-2-Cache und 800 MHz schnellem FSB für satten Schub im mobilen Arbeitsalltag. Als Hauptspeicher finden wir in den zwei RAM-Slots an der Geräteunterseite in einem der beiden Steckplätze einen flotten DDRII-667-Speicherriegel (PC2-5300) mit einer Kapazität von 1.024 MByte. Für das installierte und ressourcenhungrige Betriebssystem Windows Vista Business ist der Hauptspeicherausbau mit einem Gigabyte sehr knapp bemessen. Der zweite RAM-Slot ist zum schnellen Aufrüsten mit einem weiteren Speichermodul aber noch frei und der alte Riegel kann daher problemlos im Gerät verbleiben.

Hinsichtlich geringem Stromverbrauch nutzt das Lifebook S6410 die genügsame GMA X3100 zur Aufbereitung der bunten Pixeldaten. Damit hat der Anwender für übliche Officearbeiten genug Grafikpower an Bord. So reicht die Leistung der X3100 beispielsweise für die Aero-Glass-Darstellung von Windows Vista locker aus. Die 3D-Rechenleistung der X3100 genügt aber nur für ältere oder wenig anspruchsvolle Spiele in niedriger Bildschirmauflösung. Bei den Benchmark-Tests erreichte die X3100 beim 3DMark2003 je nach Treibereinstellung im Lifebook S6410 erwartungsgemäß mit 1.197 Punkten daher „nur“ eine schwache 3D-Grafikleistung.

Windows Vista Leistungsindex
Cinebench R10
Crystalmark 2004

Benchmarks am FSC Lifebook S6410: Windows Vista Leistungsindex, Cinebench R10 und Crystalmark 2004.

Für ein Subnotebook integriert das Lifebook S6410 bei den Massenspeichern eine recht großzügig dimensionierte, 120 GByte fassende Serial-ATA-Festplatte des Typs ST9120822AS von Seagate. Die HDD liefert beim Festplattentest HDTune mit einer Rotationsgeschwindigkeit von 5.400 U/min und einer durchschnittlichen Datentransferrate von 34,3 MB/s einen im Klassenvergleich ganz ordentlichen Wert in dieser Kapazitätsklasse ab. Die 100 GByte fassende Referenz-HDD von Seagate ST910021A erreicht mit 7.200 U/min zwar am gleichen Interface rund 38 MB/s, also etwa knapp 10 Prozent höhere mittlere Transferraten. Trotzdem geraten auch großvolumige Datensicherungen beim Lifebook S6410 nicht zum an den Nerven zerrenden Geduldsspiel. Als weiteren Massenspeicher hat unser S6410 ein optisches Laufwerk UJ-852S von Matshita im modularen Schacht dabei, das bei Bedarf durch ein zweiten Akku ersetzt werden kann.

Datenträgerverwaltung
Datenträgerverwaltung
HDTune
HDTune
DVDInfo
DVDInfo
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3D Mark

3DMark 2001
4420 Punkte

3DMark 03
1197 Punkte

3DMark 05
690 Punkte

3DMark 06
386 Punkte

im Vergleich
Sony Vaio VGN-TX2XP/B (min)
49 
...
Fujitsu-Siemens Pa2510 TL-50, Radeon Xpress X1200
278 
HP Compaq 6715s TL-60, Radeon Xpress 1250
320 
Fujitsu Siemens Lifebook S6410 02DE T7500, Graphics Media Accelerator (GMA) X3100
386 
HP Compaq 6720s T7250, Graphics Media Accelerator (GMA) X3100
387 
HP Pavilion dv6140ea T2250, GeForce Go 7400
400 
...
Devil 8000 DTX (max)
12847 
PC Mark

PCMark 05
2351 Punkte

im Vergleich
Asus Eee PC 701 4G (RM miniBook) (min)
855 
...
Nexoc E618 T7500, GeForce 8600M GS
2095 
Acer Extensa 5220 540, Graphics Media Accelerator (GMA) X3100
2231 
Fujitsu Siemens Lifebook S6410 02DE T7500, Graphics Media Accelerator (GMA) X3100
2351 
Sony Vaio VGN-N11M T2050, Graphics Media Accelerator (GMA) 950
2408 
Benq Joybook 5200G.G02 740, Mobility Radeon X300
2413 
...
Alienware Area-51 m15x (max)
7669 

HD Tune: 120 GB - 5400 rpm Benchmark

Transfer Rate Minimum: 19.3 MB/sec
Transfer Rate Maximum: 44.4 MB/sec
Transfer Rate Average: 34.3 MB/sec
Access Time: 15.4 ms
Burst Rate: 91 MB/sec
CPU Usage: 3.6 %

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Lautstärke

Bei der akustischen Überprüfung der Lautstärke des Lifebook S6410 bleibt das Subnotebook im Windows Idle-Betrieb und Nutzung der Eco-Funktion (Stromsparmodi) mit 36,5 dB angenehm leise. In diesem Betriebsmodus präsentiert das S6410 ein recht niedriges Geräuschniveau, das Laufgeräusch des Minipropellers klingt zudem nicht unangenehm hochfrequent. Auffällig: Nach der Reaktivierung aus dem Standby-Schlaf pustet der Lüfter seine Lamellen kurz sehr kräftig durch. Wir messen als Peak immerhin 48,3 (!) dB.

Während Festplattenaktivität und moderater Leistungsabfrage durch Dateikopiervorgänge erreicht das S6410 rund 39 dB und ist damit zwar deutlich zu vernehmen, als unangenehm störend empfinden wir diese Geräuschkulisse aber nicht. Beim Abspielen einer Video-DVD steigt das Geräuschniveau im kontinuierlichen Streaming-Modus auf immerhin deutlich vernehmbare 41 dB an. Richtig störend wird es bei Suchoperationen des DVD-Laufwerkes, bei denen die Lasereinheit über die Silberscheibe gejagt wird. Das hochfrequente Fiepen des UJ-852S von Matshita zerrt mit gemessenen 50,2 dB doch schon an den Hörnerven. Da nehmen sich selbst die bei Volllast unter Prime95 und während der Grafikbenches ermittelten maximal 42,9 dB noch moderat aus.

Lautstärkediagramm

Idle 36.5 / 39.0 / 40.6 dB
HDD 41.6 dB
DVD 41.0 / 50.2 dB
Last 41.5 / 42.9 dB
 
 30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
Legende: min: , med: , max:     (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Bei der Ermittlung der Temperaturen via berührungsloser Infrarotmessung überrascht das kompakte und flache Lifebook S6410 die Tester mit einer durchwegs moderaten Wärmeentwicklung recht positiv. Als wärmsten Bereich auf der Geräteoberschale ermitteln wir den linken Tastaturbereich. Allerdings bleiben die dort gemessenen 37,4 °C auf einem erfreulich niedrigen Niveau. Auch im Bereich der linken und rechten Handballenauflage bleiben die Temperaturen mit 25,6 °C respektive 23,9 °C angenehm kühl.

Spiegelbildlich erhalten wir für die Geräteunterseite des Lifebook S6410 vergleichbar niedrige Temperaturwerte. Im linken Bereich messen wir in Höhe des Gehäuselüfters ebenfalls unbedenkliche 40,6 °C. Bei den Kommunikationsmodulen links vorne bleibt die Temperatur mit 33,6 °C und 27,0 °C im Bereich der Festplatte deutlich kühler als bei so manch anderem Ultraportable. Unterm Strich kann also auch für die Geräteunterschale Entwarnung bei der Temperaturentwicklung gegeben werden.

Ein nettes und dabei ausgesprochen nützliches Ausstattungsmerkmal sollte beim S6410 in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben. Das Lifebook verfügt am Geräteboden über einen kinderleicht zugänglichen Luftfilter (!). Wer sein S6410 täglich über viele Stunden sowohl im Büro als auch im Freien nutzt, braucht zum Reinigen des Gehäuselüfters nicht gleich den kompletten Wartungsdeckel abmontieren. Stattdessen kann der Anwender beim S6410 einfach den Luftfilter entnehmen und diesen dann ganz bequem beispielsweise mit Druckluft von Staub befreien – sehr schön!

         
 36.0 °C36.6 °C33.1 °C
 37.4 °C33.4 °C33.6 °C
 25.9 °C34.0 °C23.9 °C
         
 
         
 26.0 °C29.5 °C34.2 °C
 27.6 °C33.3 °C40.6 °C
 27.0 °C35.0 °C33.6 °C
         
Maximal: 37.4 °C
Durchschnitt: 32.7 °C
 Maximal: 40.6 °C
Durchschnitt: 31.9 °C
Raumtemperatur 19.5 °C

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Im Leerlauf und mit Aktivierung aller Stromsparmaßnahmen und gedimmten Display ermitteln wir für das Lifebook S6410 einen Stromverbrauch von gerade einmal 13 (!) Watt! Da müssen viele andere mobile Ultraportable, selbst solche mit ausgewiesenen Ultra-Low-Voltage-Prozessoren (besonders niedriger Stromverbrauch der CPU), oftmals passen. Mit maximaler Displayhelligkeit steigt der Strombedarf des Subnotebooks dann auf ebenfalls sehr moderate 15,3 Watt an. Aktivieren wir dann auch noch die drahtlose Netzwerkschnittstelle via Wireless LAN, dann können wir mit einem Verbrauch von 17,6 Watt sogar noch im Internet surfen.

Standardakku des Lifebook S6410 02DE
Standardakku des Lifebook S6410 02DE.

Allerdings kann sich das Lifebook S6410 auch schnell einen kräftigen Schluck aus dem Stromvorrat genehmigen. Stellt man das Energieschema des Kraftzwergs auf Höchstleistung und bringt das S6410 auf Vollast, dann saugt der Ultraportable mit satten 54 Watt am Netzteil. Mit BatteryEater Reader ermitteln wir im Stromsparmodus (WLAN an / Displayhelligkeit hoch) eine durchschnittliche Laufzeit von 4,5 Stunden mit Standard-Akku (62 Wh). Diese Zeitspanne ließe sich aber durch weitere Stromsparmaßnahmen wohl noch etwas verlängern. Unter Volllast saugt das Lifebook S6410 in unserem Stresstest den Akku aber bereits nach etwa 1,15 Stunden komplett leer.

Wer mit dem Lifebook S6410 bei ambitionierter Leistungsabfrage einen ganzen Arbeitstag fernab der Stromversorgung aus der Steckdose überbrücken möchte, der sollte von Anfang an gleich einen Zusatzakku für den modularen Schacht beim Kauf des S6410 einplanen.

 

Stromverbrauch

Idle 13 / 15.3 / 17.6 Watt
Last 50 / 54 Watt
 
Legende: min: , med: , max:

Akkulaufzeit

Idle (ohne WLAN, min Helligkeit) 4h 30min
Last (volle Helligkeit) 1h 15min
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Fazit

Wie wir testen - Fazit

Das Lifebook S6410 präsentiert sich im Test als leichtes, kompaktes und schnelles Dual-Core-Ultraportable mit durchwegs guten Testergebnissen. Die solide und durchdachte Gehäusekonstruktion, die zusätzlichen Sicherheitsdetails wie Fingerabdrucksensor, der Festplatten-Schocksensor zur Prävention vor Festplattenschäden, die spritzwassergeschützte Tastatur sowie der modulare Erweiterungsschacht und die Möglichkeit einen Portreplikator zu nutzen, machen das Lifebook S6410 zu einem universellen und zuverlässigen Reisebegleiter.

Das helle und flache 13,3-zöllige Glaretype-Display bietet in Innenräumen einen kommoden Bildeindruck, unterwegs auf Reisen im Freien ist die stark spiegelnde Displaybeschichtung aber eher ein Nachteil. Sowohl bei der Geräusch- als auch bei der Temperaturentwicklung verhält sich das S6410 eher unauffällig, sensible Ohren könnte aber der permanent mitlaufende Lüfter in sehr ruhigen Arbeitsumgebungen stören.

Das Lifebook S6410 eignet sich dank des günstigen Preis-/Leistungsverhältnisses sowohl für den anspruchsvollen Business- als auch Privat-Kunden, der aktuellste Technologie gepaart mit einer guten Systemleistung für den Office-Alltag sucht und dabei Wert auf ein sehr niedriges Gerätegewicht mit wirklich kompakten Abmessungen legt.

Fujitsu Siemens Lifebook S6410
Fujitsu Siemens Lifebook S6410
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Vielen Dank der Firma Planet Notebook, die uns freundlicherweise das Testgerät zur Verfügung gestellt haben. Hier können Sie das Gerät konfigurieren und auch kaufen.

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