Wie wir testen
Ergänzend zu unseren Reviews finden Sie hier Erklärungen zu den von uns durchgeführten Tests und Messungen sowie Hilfestellung bei der Interpretation der Messergebnisse.
Allgemeine Informationen zum Thema Notebookkauf finden Sie in unserer Notebook Kaufberatung.
Hilfestellung bei der Typenfindung und der technischen Ausstattung eines Notebooks erhalten Sie in unserem Notebook Hardware Guide.
Quicklinks:
> Einleitung > Gehäuse > Anschlussausstattung > Eingabegeräte > Display > Leistung > Emissionen > Akkulaufzeit
Einleitung
Um sich ein umfangreiches Bild eines Notebooks machen zu können, haben wir unter Berücksichtigung jahrelanger Erfahrung unserer Redakteure mit unzähligen Notebook Marken und Modellen, einen Kriterienkatalog erstellt, der sämtliche kaufrelevante Aspekte eines Notebooks abdecken soll. Natürlich lernt man nie aus, und auch Laptops bzw. deren Anforderungen verändern sich. Aus diesem Grund versuchen wir, unsere Testberichte laufend weiterzuentwickeln und zu verbessern. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten unsere Leser, die durch rege Mitarbeit aber auch Kritik in unserem Forum uns Denkanstöße geben, und so die Möglichkeit haben, die Entwicklung des Online Magazins NotebookCHECK.com mit zu beeinflussen.
Daher möchten wir natürlich auch Sie ganz herzlich einladen, an diesem Gedankenaustausch teilzunehmen. Ihre Meinung können Sie entweder via Mail oder noch besser, in unserem Forum kundtun. Hier stehen sämtliche Redakteure der Testberichte, als auch eine Reihe von engagierten Moderatoren zur Verfügung.
Neben der Entscheidung welche technische Ausstattung, wie Prozessor, Grafikkarte, Arbeitsspeicher, Festplatte,… Ihr Notebook aufweisen sollte (näheres in unserer Notebook Hardware Beratung), bleiben noch immer eine ganze Reihe von Aspekten die bei der Anschaffung eines Notebooks unbedingt zu berücksichtigen sind. Eine umfassende Entscheidungshilfe bei der Wahl ihres Favoriten finden Sie in unserer Notebook Kaufberatung.
Folgend finden sie eine Übersicht aller Testpunkte der Reviews von NotebookCHECK.com und jeweils eine nähere Erklärung:
Gehäuse
Das Gehäuse unserer Testgeräte wird unter die Lupe genommen und auf Verarbeitungsmängel wie zum Beispiel ungleiche Spaltmaße, Lackierfehler und Materialschwächen wie etwa wacklig sitzende Bauteile untersucht.
Auch die Konstruktion des Notebooks wird in Hinsicht Robustheit und Verwindungssteifigkeit getestet. Dabei wird das Chassis Belastungen ausgesetzt, wie sie auch im "alltäglichen" Umgang mit dem Gerät auftreten können. Diese umfassen die Belastung des Gehäuses unter punktueller bzw. flächiger Druckbelastung von Baseunit und Chassis als auch eine Beurteilung der Anfälligkeit für Verwindungen des Gehäuses wie Sie etwa beim Anheben eines Notebooks an der Vorderkante auftreten können.
Dabei spielt natürlich speziell das Verhalten des Displaydeckels eine wichtige Rolle, da dieser das empfindliche Panel umschließt und auch eine Schutzaufgabe innehat.
Die Art und Ausführung der Scharniere als auch das Verschlusssystem (sofern vorhanden), wird auf seine Funktionstüchtigkeit und das verhalten im praktischen Gebrauch untersucht.
Die Bewertung der Verarbeitung liegt im Ermessen des jeweiligen Redakteurs und wird nach Rücksprache mit dem Redaktionsteam im Vergleich mit bisherigen Testgeräten erstellt.
Anschlussausstattung
Darüber hinaus wird das Angebot der zur Verfügung stehenden Anschlüsse bewertet und ihre Lage am Gerät auf ihre Praxistauglichkeit beurteilt. Dies erfolgt unter Berücksichtigung der Geräteklasse, da an ein wenig mobiles DTR Notebook klarerweise völlig andere Anforderungen gesetzt werden als beispielsweise an ein ultramobiles Subnotebook.
Bei der Beurteilung der Anschlussaufteilung spielen vor allem Ergonomieaspekte eine wichtige Rolle. Fragen, ob sich etwa bei einer Belegung einer Vielzahl der zur Verfügung stehenden Ports eine Beeinträchtigung bei der Benutzung des Notebooks ergibt, oder ob sich verschiedene Ports gegenseitig beeinflussen bzw. die Lage der "dauerhaft belegten Ports" wie etwa Netzanschluss und LAN Port sind entscheidende Punkte.
Im Punkt Anschlussausstattung werden auch gebotene Kommunikationsfeatures wie etwa LAN, WLAN, Bluetooth, UMTS und dergleichen behandelt und gegebenenfalls getestet.
Auch das Angebot von diversen Sicherheitsfeatures sowie etwaig vorhandenen Zubehörs und Lieferumfang wird hier überprüft und beurteilt.
Eingabegeräte
Insbesondere bei Notebooks im Office Einsatz spielt die Qualität der Eingabegeräte, also der Tastatur, des Touchpads oder sofern vorhanden auch des Trackpoints und diverser Zusatztasten eine gewichtige Rolle. Wichtige Kriterien im Test sind beispielsweise das Tastenlayout, also die Anordnung und Lage der einzelnen Tasten, eventuelle Gruppierungen der Funktionstasten und die Aufteilung des zur Verfügung stehenden Platzes für die Tastatur. Im Rahmen der Tests bei den Eingabegeräten wird außerdem die Verarbeitung, also der Einbau der Tastatureinheit in die Baseunit geprüft.
Auch die Tastengröße ist dabei nicht zu vernachlässigen. Zu stark verkleinerte Tasten erschweren die Bedienung des Gerätes und bedingen eine mühsame Eingewöhnungsphase. Dies ist vor allem bei mobilen Subnotebooks der Fall, wo die durch das Display definierte Gehäusegröße die Tastatur teils stark beschneidet.
Ein weiterer wichtiger, wenn auch subjektiver Punkt ist das Ansprechverhalten von Tasten und Touchpad, das Schreibgefühl sowie die beim Tippen auftretende Geräschkulisse. Hier kommt es besonders auf die individuellen Vorlieben des Benutzers an, ob ihm eine Tastatur eher entgegen kommt oder eine Tastatur abgelehnt wird. Wir versuchen diesbezüglich eine möglichst objektive Beschreibung abzugeben um dem Leser die Bildung einer eigenen Meinung zu ermöglichen.
Beurteilt werden die Tastatur sowie auch das Touchpad und andere gebotene Eingabegeräte bezüglich ihrer Benutzerfreundlichkeit und Praxistauglichkeit im täglichen Einsatz. Die Bewertung erfolgt auch hier durch den verantwortlichen Redakteur im Vergleich zu bisherigen Testgeräten vergleichbarer Geräteklassen.
Display
Ein wichtiges Kennzeichen des Displays ist das Displayformat bzw. die maximal darstellbare Auflösung. Zur Zeit sind vor allem Widescreen Bildschirme im Format 16:10 mit einer Auflösung von 1280x800 Pixel (WXGA) bis hin zu maximal 1920x1200 Pixel (WUXGA) üblich.
Nähere Informationen zum Thema Displayformat, Auflösung und der "Feinheit" von Displays finden sie in diesem FAQ Artikel.
Der Test des im Testsample verbauten Diplaypanels umfasst mehrere Kriterien wie zum Beispiel die Displayhelligkeit bzw. die Leuchtkraft des Displays. Diese wird mit Hilfe eines Colorimeters bzw. eines speziellen Messgerätes der Firma Gossen (Mavo Monitor) gemessen. Das Display wird zu diesem Zweck in neun gleich große Messzonen unterteilt in welchen jeweils zentral die maximale Helligkeit im Netzbetrieb festgehalten wird. Die Messergebnisse werden in cd/m² (Candela pro Quadratmeter) angegeben.
Die Displayhelligkeit sollte mindestens bei etwa 100 cd/m² für das Arbeiten in normal beleuchteten Innenräumen liegen. Sowohl eine geringere Helligkeit als auch ein zu hohe Helligkeit kann sich bei einer langen Benutzung des Displays ermüdend auf die Augen auswirken.
Besonders hohe Helligkeiten sind demnach nur bedingt sinnvoll und hängen in der Regel vom geplanten Einsatz des Notebooks ab. Um auch im Freien bei deutlich helleren Umgebungslichtverhältnissen mit dem Notebook arbeiten zu können, sind bei Displays mit matter Oberfläche mindestens etwa 170 cd/m² nötig, bei spiegelnden Panels deutlich mehr, um einen ausreichenden Kontrast und Bildqualität erzielen zu können.
Die Helligkeitsverteilung bzw. die Ausleuchtung des Displays ist mitunter ein wichtiges Qualitätsmerkmal eines hochwertigen Displays und wird von uns in Prozent angegeben. Dieser Wert gibt an, wie viel Prozent Helligkeit der dunkelste Messpunkt im Vergleich zum Hellsten aufweist. Eine Zu große Abweichung kann eine auch mit freiem Auge erkennbare unregelmäßige Ausleuchtung zur Folge haben.
Der Kontrast eines Displays gibt prinzipiell den Verhältniswert an, wie viel mal heller Weiß am Display im Vergleich zu Schwarz dargestellt wird, da auch bei Schwarz eine gewisse Resthelligkeit bleibt. Wir berechnen den Kontrast bei ungedimmter, maximaler Helligkeit im zentralen Messbereich des Displays. Je niedriger der gemessene Schwarzwert und je höher die maximale Helligkeit im Messbereich, desto höher das Kontrastverhältnis.
Annehmbare Werte liegen für Notebooks bei etwa 150:1 bis zu 300:1 oder auch mehr. Die subjektive Wahrnehmung des dargestellten Bildes hängt natürlich auch von der Displayoberfläche ab, die entweder matt oder spiegelnd ausgeführt sein kann.
Der Vorteil von matten Panels liegt vor allem in der refexionsfreien Oberfläche welche bei langen Arbeitszeiten vor dem Display augenschonend wirkt. Spiegelnde Displays profitieren hingegen in der Regel von einer etwas knackigeren Farbdarstellung und teils besseren Kontrastwerten.

- Messdiagramm Display
Des Weiteren finden Sie in zahlreichen unserer Tests unter dem Punkt Display eine Grafik, die den Verlauf der dargestellten Farben in Form von Kurven sowie den darstellbaren Farbraum in Form eines Dreiecks zeigt. Abweichungen von der Ideallinie (Diagonale) der einzelnen Kurven, sind als notwendige Korrektur dieser Farben zu interpretieren.
Da die Reaktionsgeschwindigkeit nur mit erheblichem technischem Aufwand gemessen werden kann, wird von uns gegebenenfalls lediglich auf die Angaben des Herstellers verwiesen bzw. eine subjektive Beurteilung anhand von diversen Spieletests durchgeführt.
Je nach Einsatzgebiet des Notebooks und Benutzerverhalten spielt die Blickwinkelstabilität des Displays eine mehr oder weniger große Rolle. Im Test der Blickwinkelstabilität wird beschrieben, in welchen Blickwinkelbereichen mit einer stabilen Bilddarstellung zu rechnen ist. Gestützt wird dies durch Fotoaufnahmen die das Notebook mit einem Testbild aus einzelnen definierten Winkeln (frontal, 45° horizontal und vertikal, zwei freie Aufnahmen) zeigen. Teilsweise wird auch ein Video angeboten anhand dessen die Blickwinkel verfolgt und eventuelle Spiegelungen am Display beobachtet werden können.
Leistung
In Abhängigkeit der vorliegenden Geräteklasse und dem damit zu erwartenden Einsatzgebiet wird von uns die Leistung des jeweiligen Modells einerseits mit diversen Benchmarktests (das sind Programme die einzelne Komponenten oder aber das Gesamtsystem fordern und durch eine erreichte Punkteanzahl bewerten), und andererseits durch den Praxistest mit verschiedenen Programmen und Computerspielen, da sich mit ihrer Hilfe Prozessor und Grafikkarte oft bis aufs äußerste fordern lassen, getestet.
Zum Einsatz kommen unter anderem die 3D Mark und PC Mark Benchmarktests von Futuremark, Cinebench R10, als auch diverse Games - je nach Verfügbarkeit in der Demo- oder Vollversion.
Anhand verschiedener Grafiken können Sie erkennen, wo das getestete Notebook im Vergleich zu Klassenkonkurrenten bzw. in Relation zu den gemessenen Minimum und Maximum Werten steht.
Hinsichtlich Grafiktreiber werden keine Veränderungen am Testsystem vorgenommen, es sei den dies wird zwecks Demonstrationszwecken explizit angeführt. Durch ein Update mit den aktuellsten Treibern für die Grafikkarte und eventuellen Modifikationen lassen sich oftmals Verbesserungen hinsichtlich Spiele- und Benchmarkperformance erreichen. Dennoch liegt es unserer Meinung nach in der Verantwortung des Herstellers, sein System mit aktueller und leistungsfähiger Software auszustatten, da es dem durchschnittlichen Käufer nicht zumutbar ist, mit diversen teils nicht zertifizierten Treibern zu agieren.
Die Leistungsfähigkeit der Festplatte ermitteln wir mit dem Benchmarktool HDTune, welches minimale, durchschnittliche und maximale Übertragungsraten sowie Zugriffszeiten und CPU Belastung der Hardisk angibt.
Zur Zeit werden überwiegend drei verschiedene Festplattenmodelle in Notebooks verbaut, die sich durch ihre Umdrehungsgeschwindigkeit (4200, 5400, 7200 Upm) unterscheiden, und folglich auch unterschiedliche Übertragungsraten und Zugriffszeiten aufweisen. Vereinzelt sind auch bereits so genannte SSD Laufwerke (Solide State Drive) zu finden, die sich vor allem durch äußerst niedrige Zugriffszeiten und einen geräuschlosen Betrieb auszeichnen.
Neben den Tests werden auch Screenshots diverser Diagnose Tools publiziert, die die Hardwareausstattung im Detail dokumentieren. Dazu zählen HDTune, CPU-Z und GPU-Z.
Weiterführende Informationen:
- Vergleich mobiler Grafikkarten - detaillierte Informationen, techn. Daten und Leistungswerte aller verfügbaren mobilen Grafikkarten, sortiert nach ihrer Leistungsfähigkeit
- Vergleich mobiler Prozessoren - ausführliche Informationen und Daten von allen mobilen, in Notebooks eingesetzten CPUs
- Benchmarkliste mobiler Grafikkarten - sortierbare Tabelle in der sich alle verfügbaren mobilen Grafikkarten nach verschiedensten Benchmarks und technischen Daten ordnen lassen
- Benchmarkliste mobiler CPUs - Sortierbare Tabelle in der sich alle verfügbaren mobilen Prozessoren nach verschiedensten Benchmarks und technischen Daten ordnen lassen
Emissionen
Lautstärke
Unsere Messungen werden mittels eines Lärmpegelmessgerätes unter Einhaltung einer standardisierten Versuchsanordnung durchgeführt. Das Messgerät wird dabei in einer fixierten Entfernung zum Notebook in Position gebracht und gegen eventuell direkt übertragene Vibrationen gesichert. Die Messergebnisse werden in dB (Dezibel) angegeben.
Für die Interpretation der Messergebnisse kann man sich an folgenden Vergleichswerten orientieren:
Herrscht für das menschliche Ohr absolute Stille in einem Wohnraum, dann beträgt der Lärmpegel des Hintergrundgeräusches etwa 28 dB. Eine Unterhaltung bei normaler Lautstärke bewegt sich bei etwa 60 dB. Flüstern bedingt eine Lautstärke von etwa 40-45 dB. Alle diese Werte sind jedoch sehr stark von der Entfernung zur Schallquelle abhängig. Unsere Messungen werden daher in einer festen Entfernung zu den Testsamples durchgeführt, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu bekommen. Die Messwerte werden grafisch dargestellt und können anhand einer subjektiven Empfindungsskala bewertet werden:
- Unter 30 dB: Betriebsgeräusch kaum wahrnehmbar
- bis 35 dB: Geräusch vorhanden jedoch nicht störend. Idealzustand für Arbeitsgeräte im Office Betrieb
- bis 40 dB: Schallemissionen deutlich hörbar, eventuell störend nach längerer Zeit
- bis 45 dB: Lärmemissionen wirken unangenehm bei leiser Umgebung. Noch akzeptabel beim Spielen von Games
- über 50 dB: Ab dieser Schwelle ist ein Notebook als unangenehm laut zu bezeichnen
Temperatur
Die Verteilung der Oberflächentemperatur, welche auch für den Benutzer direkt spürbar ist, wird durch eine berührungslose Messung mit Hilfe eines Infrarotthermometers ermittelt. Auch hier wird die Ober- bzw. die Unterseite des Notebooks in neun Messzonen unterteilt, in denen jeweils der maximal feststellbare Wert festgehalten wird.
Die Messung erfolgt nach Durchlauf aller Standardbenchmarks (3D Mark, PC Mark, Cinebench) um vergleichbare Ergebnisse zu gewährleisten. Anhand der Grafik können sie die Verteilung der Oberflächentemperatur ablesen und nach folgender Bewertungsskala interpretieren:
- kleiner als 30°C: Kaum wahrnehmbare und unauffällige Erwärmung.
- 30 bis 40°C: Erwärmung gut spürbar aber nicht störend.
- 40 bis 50 °C: bei direktem Kontakt über längere Zeit unangenehm
- über 50°C: heiß empfundene Oberfläche, problematisch speziell beim Betrieb am Schoß
Lautsprecher
Die Beurteilung der Lautsprecher wird hinsichtlich ihres Klanges und der maximalen Lautstärke getroffen. Dabei wird auch die Lage der Lautsprecher berücksichtigt. Die Beurteilung erfolgt subjektiv unter Berücksichtigung der bisherigen Testgeräte. Je nach Verwendungszweck des Gerätes sollte dabei bedacht werden, dass es sowohl Geräte mit minimierten Speakern (Subnotebooks) die eher für den Gebrauch mit Kopfhörern gedacht sind, als auch Notebooks mit integrierten Subwoofern und hochwertigen Lautsprechern gibt, die durchaus auch in der Lage sind, imposanten Sound zu liefern.
Akkulaufzeit
Ausschlaggebend für die Mobilität eines Notebooks ist vor allem die erreichbare Akkulaufzeit in den unterschiedlichsten Betriebszuständen. Die Beurteilung erfolgt in Bezug auf die jeweilige Geräteklasse (Subnotebook, Office, Multimedia, Desktop Replacement) im Vergleich mit bisherigen Testgeräten. Wir unterscheiden aktuell bei unseren Tests vier verschiedene Laufzeittests:
Minimale Laufzeit: Ermittelt beim Betrieb unter Last unter Zuhilfenahme des Softwaretools BatteryEater (Classic Test). Folgende Einstellungen werden beim Testgerät getroffen: maximale Displayhelligkeit, alle möglichen Optionen eingeschaltet (WLAN, Bluetooth,…), Leistungsprofil maximale Leistung, Performance oder ähnlich.
Maximale Laufzeit: Wird ebenso mit dem Tool BatteryEater ermittelt (Readers Test). Gemessen wird die mögliche Einsatzdauer bei minimaler Displayhelligkeit, alle Stromsparfunktionen aktiviert, WLAN und/oder Bluetooth deaktiviert, Leistungsprofilprofil Energiesparmodus, minimaler Energieverbrauch oder ähnlich.
WLAN Betrieb: Erreichbare Laufzeit beim praktischen kabellosen WLAN Betrieb mit maximaler Displayhelligkeit und aktivierten Stromsparmaßnahmen (Leistungsprofilprofil Energiesparmodus o.ä.)
DVD Wiedergabe: Laufzeit im kabellosen DVD Wiedergabebetrieb bei maximaler Displayhelligkeit, deaktiviertem WLAN und Bluetooth sowie aktivierten Stromsparmaßnahmen (Leistungsprofilprofil Energiesparmodus oder höher sofern zur fließenden Wiedergabe notwendig)
Bei den Testergebnissen ist zu berücksichtigen, das es sich bei unseren Testsamples in der Regel um Neugeräte handelt, und die volle Akkuleistung erst nach einigen vollständigen Lade- und Entladezyklen erreicht werden kann. Auch die durchgeführten Test geben lediglich eine Momentaufnahme des Testsystems wieder. Nähere Informationen wie Sie die Akkulaufzeit ihres Gerätes optimieren können, finden Sie in folgendem FAQ Artikel.
Neben der Akkulaufzeit wird von uns auch der Stromverbrauch des Notebooks in unterschiedlichen Betriebszuständen gemessen. Wir unterscheiden dabei folgende Betriebszustände:
Idle Betrieb: Stromverbrauch beim Betrieb ohne Last. Minimum: alle Zusatzfunktionen deaktiviert (WLAN, Bluetooth,..), minimale Displayhelligkeit und aktivierte Stromsparmaßnahmen (Leistungsprofil Energiesparmodus). Median: Maximale Helligkeit, Zusatzfunktionen deaktiviert, Windows Leistungsprofil "Ausgewogen". Maximum: maximal beobachteter Energiebedarf im Idle Betrieb, alle Funktionen aktiviert (WLAN, Bluetooth), maximale Displayhelligkeit, Leistungsprofil "Höchstleistung".
Last: Betrieb unter Last bei maximaler Displayhelligkeit, alle Zusatzfunktionen aktiviert, Windows Leistungsprofil "Höchstleistung". Für den Test wird das Benchmarkprogramm 3D Mark 2005 herangezogen und der maximale bzw. der durchschnittliche Stromverbrauch unter Last festgehalten.
Wie wir bewerten
Jedes von uns im Rahmen eines ausführlichen Berichtes getestete Notebook wird in allen oben angeführten Bereichen bewertet und im Vergleich zu klassenähnlichen Notebooks beurteilt. Das Bewertungsergebnis setzt sich aus insgesamt 12 Punkten zusammen die die erreichte Punkteanzahl in Form von Prozent auf einer Skala von 0-100 definieren (je höher desto besser).
Abschließend erhält das getestete Notebook eine Gesamtbewertung, in der die einzelnen Bewertungspunkte in Hinblick auf die vorliegende Geräteklasse unterschiedlich stark einfließen.
Nähere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie in diesem Artikel.










