In der letzten Mai-Woche ging es im Game Pass hoch her – neben zwei AAA-Titeln wurden auch zwei Neuveröffentlichungen hinzugefügt. Da dürfte es für Abonnenten zu verkraften sein, dass in der ersten Woche des Juni „nur“ zwei Indie-Titel hinzugefügt werden. Worum es in Crypt Custodian und Symphonia geht, lesen Gamer im Folgenden.
Crypt Custodian – 3. Juni (PC, Konsole und Cloud)
Crypt Custodian ist ein 2D-Metroidvania, in dem Spieler die Rolle von Pluto übernehmen – einer frechen, aber liebenswerten Katze, die nach ihrem Tod im Jenseits landet. Weil die Mieze im Himmel für Chaos gesorgt hatte, wird sich vom Schöpfer jedoch kurzerhand verbannt und zum Hausmeister einer verfluchten Krypta verdonnert. Die Aufgabe: aufräumen, putzen, Monster beseitigen – und nebenbei rebellieren, um das Strafmaß vielleicht doch noch zu kippen.
Das Spiel bietet ein augenzwinkerndes Reinigungs-Gameplay mit dynamischen Echtzeitkämpfen. Man kämpft sich durch verwinkelte Krypta-Gänge, beseitigt Geister sowie schleimige Kreaturen und schaltet neue Fähigkeiten frei – darunter magische Besenangriffe, Doppelsprünge, Dashs oder Putzausrüstung mit Spezialfunktionen. Nebenbei können Spieler mit anderen Wesen im Jenseits sprechen, Nebenaufgaben erledigen und Hinweise auf Plutos Vergangenheit aufdecken – verpackt in einem charmanten Cartoon-Stil.
Symphonia – 3. Juni (PC, Konsole und Cloud)
Symphonia ist ein musikalisches Jump’n’Run, in dem man in der Rolle eines geheimnisvollen Geigers in einer verlassenen Konzerthalle erwacht. Die Aufgabe: Die Musik zurückbringen – in eine Welt, die in Stille versunken ist. Spieler erwartet eine poetische Geschichte, die ganz ohne Worte, dafür mit umso mehr Klang, Harmonie und Bewegung erzählt wird.
Unser Geiger nutzt seine Violine nicht nur zum Musizieren, sondern auch als Werkzeug zur Fortbewegung. Mit schwungvollen Sprüngen, Doppelsprüngen und einem Seilwurf mit dem Geigenbogen schwingt man sich elegant durch Bühnen voller Plattformen, Mechanismen und musikalischer Apparaturen. Jede Passage verlangt gutes Timing und ein Gefühl für Rhythmus, auch wenn die Steuerung nicht an musikalische Takte gebunden ist. Die Präsentation ist komplett handgezeichnet und erinnert an animierte Kurzfilme. Kombiniert mit dem sanften Rhythmusgefühl und der musikalischen Untermalung entsteht ein beinahe meditatives Spielerlebnis.












