1800p-Gaming ohne dGPU: OneXPlayer Super V Tablet zeigt mit Panther Lake wie's geht

Die Einführung der Intel Arc B390 iGPU in Intels Panther-Lake-Chips hat es Laptop- und Tablet-Herstellern ermöglicht, dünne und leichte Geräte zu bauen, die AAA-Spiele ohne RTX- oder Radeon-Mobile-GPU ausführen können. Intel könnte diese Panther-Lake-Vorteile mit den Arc-G3-Chips bald auch auf Gaming-Handhelds bringen. Vorerst gibt es mit dem OneXPlayer Super V ein leistungsstarkes Tablet, das sowohl als Gaming-System als auch als mobile Workstation genutzt werden kann.
Tatsächlich hat ETA Prime nun gezeigt, dass der OneXPlayer Super V dank des Core Ultra X7 358H AAA-Spiele in 1800p-Auflösung mit flüssigen Bildfrequenzen darstellen kann. Das Tablet kann mit bis zu 65 Watt konfiguriert werden. Damit steht dem 16-Kern-Prozessor Core Ultra X7 358H ein großes Leistungsbudget zur Verfügung, was sich in der finalen Performance zeigt.
In Cyberpunk 2077 schafft der OneXPlayer Super V bei 1800p mit "High"-Einstellungen im Durchschnitt mehr als 45 FPS. Noch eindrucksvoller ist, dass 4x XeSS Frame Generation die Bildfrequenz auf bis zu 110 FPS erhöht. Intels XeSS Frame Generation funktioniert selbst auf iGPUs recht gut. Daher dürften auch kommende Panther-Lake-Gaming-Handhelds davon profitieren.
Auch in Red Dead Redemption 2 hat der OneXPlayer Super V ordentlich abgeschnitten und durchschnittlich 66 FPS erreicht. Das gilt bei 1440p mit "High"-Grafikeinstellungen. Offizielle XeSS-Unterstützung gibt es in Red Dead Redemption 2 leider nicht. FSR kann jedoch genutzt werden, um eine höhere Bildfrequenz zu erzielen.
Weiter geht es mit Resident Evil Requiem, das wohl zu den optisch besten Spielen des Jahres 2026 gehört. Es ist bemerkenswert, dass die Arc B390 das Spiel bei 1800p/"High" mit mehr als 60 FPS darstellen kann. Noch beeindruckender wird das, wenn man berücksichtigt, dass der Core Ultra X7 358H nicht einmal die vollen 65 Watt genutzt hat, sondern sich bei rund 40 Watt stabilisiert hat.
Letztlich ist die Arc B390 unabhängig von ihrer Leistung weiterhin nur eine iGPU, die sich in manchen anspruchsvollen Titeln zu schwach anfühlt. In Crimson Desert hat das OneXPlayer Super V Gaming-Tablet bei 1800p/"High" mit XeSS im Balanced-Modus beispielsweise nur rund 40 FPS erreicht. Das Spiel benötigt also XeSS MFG, um ohne reduzierte Grafikeinstellungen mit mehr als 60 FPS gespielt werden zu können. ETA Prime zeigt, dass das integrierte 4x XeSS MFG Crimson Desert auf über 80 FPS bringt.

ETA Prime testet auch weitere Spiele wie Forza Horizon 5. Das vollständige Video ist unten verlinkt.
OneXPlayer Super V ist schlicht zu teuer
Eines der größten Probleme bei High-End-Laptops mit Intel Panther Lake ist der Preis. Ob durch niedrige Ausbeute oder insgesamt geringere Verfügbarkeit, Intel-Panther-Lake-Chips sind teuer. Das gilt auch für den OneXPlayer Super V.
Derzeit kostet der OneXPlayer Super V mit Core Ultra X7 358H, 48GB RAM und 1TB Speicher in den USA umgerechnet mindestens 1.650 Euro. Zum Vergleich: Das Asus ROG Flow Z13 Gaming-Tablet, ein direkter Konkurrent des OneXPlayer Super V, ist mit der AMD Ryzen AI Max 390 Strix Halo APU und 32GB RAM ausgestattet und kostet dort ähnlich viel.






