500.000 Verkäufe in 2 Tagen: Dieses Indie-Spiel (96 % posititv) geht steil

In Probably Stolen übernehmen Spieler einen kleinen Laden auf den unteren Ebenen einer heruntergekommenen Raumstation. Hier lebt vor allem die ärmere Bevölkerung, während es sich die Reichen weiter oben gut gehen lassen. Umgeben von Kriminalität, Korruption und Schwarzhandel versuchen sie, sich eine Existenz aufzubauen. Das Problem: Die Miete steigt regelmäßig, und das Geschäft wirft anfangs kaum genug ab, um über die Runden zu kommen. Um ein wenig Schwung in die Sache zu bringen, kann man allerdings zu einigen eher zwielichtigen Methoden greifen – muss dabei aber aufpassen, nicht selbst übers Ohr gehauen zu werden.
Wer möchte, kann einen halbwegs ehrlichen Handel betreiben, Waren von Kunden ankaufen und mit Gewinn weiterverkaufen. Deutlich lukrativer können allerdings Geschäfte sein, bei denen man es mit dem Gesetz nicht ganz so genau nimmt. Neben gestohlenen Gegenständen wandern auch Waffen, Drogen und andere Schmuggelwaren über den Tresen. Das bringt zwar ordentlich Geld ein, kann bei einer unangekündigten Polizeikontrolle aber schnell zum Problem werden.
Dabei beschränkt sich Probably Stolen nicht einfach nur auf Kaufen und Verkaufen. Spieler können eigene Produktionsketten aufbauen, Wasser aufbereiten, Pflanzen anbauen oder sogar Fische und Ratten züchten. Mit neuen Maschinen und Upgrades lässt sich das Geschäft nach und nach erweitern. Hinzu kommen unterschiedliche Fraktionen, deren Gunst man sich durch bestimmte Entscheidungen sichern kann. Ob man einen gesuchten Verbrecher an die Behörden verrät oder lieber mit ihm Geschäfte macht, hat entsprechende Konsequenzen.


Probably Stolen scheint einen Nerv zu treffen
Dass die ungewöhnliche Mischung bei der Community hervorragend ankommt, zeigen schon die Verkaufszahlen. Bereits am 30. Oktober meldeten die Entwickler von Questing Goose Studio 500.000 verkaufte Exemplare – gerade einmal zwei Tage nach dem Release. Und damit nicht genug: Laut SteamDB erreichte Probably Stolen am 1. November einen neuen Höchststand von über 152.000 gleichzeitig aktiven Spielern. Auch in den SteamDB-Charts mischt die Ladensimulation ganz vorne mit und belegt unter anderem Platz 2 bei den „Trending Games“ und „Popular Releases“. Für ein kleines Indie-Spiel ist das ein beachtlicher Erfolg.
Der kommt aber offenbar nicht von ungefähr. In den Steam-Reviews berichten viele Spieler vom typischen „Nur noch einen Tag“-Effekt, der schnell mehrere Stunden Spielzeit nach sich ziehen kann. Besonders die zahlreichen Geschäftsmöglichkeiten und die große Entscheidungsfreiheit sorgen für Motivation. Andererseits bemängeln einige Spieler, dass sich die Abläufe mit der Zeit wiederholen. Auch die Benutzeroberfläche und kleinere technische Probleme sorgen vereinzelt für Unmut. Insgesamt fallen dennoch 96 Prozent von über 7.000 Steam-Bewertungen positiv aus.
10 Prozent Einführungsrabatt auf Steam
Regulär kostet Probably Stolen auf Steam 19,99 Euro. Zum Start gibt es allerdings einen Einführungsrabatt von 10 Prozent, wodurch der Preis noch bis zum 11. November auf 17,99 Euro sinkt. Auf dem Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 780 Euro) ist der Titel offiziell als „Spielbar“ eingestuft.
Wer einen Blick hinter die Ladentheke werfen möchte, bekommt im folgenden Trailer Gelegenheit dazu:















