Gaming-Handhelds setzen aktuell mit wenigen Ausnahmen auf AMD Ryzen, vom Steam Deck bis hin zum ROG Xbox Ally X. Lediglich die Nintendo Switch 2 (ca. 459 Euro auf Amazon) nutzt einen Nvidia-Chip, während einige ausgewählte Handhelds wie das MSI Claw mit Intel-Prozessoren ausgestattet sind. Das könnte sich über die nächsten Jahre aber ändern.
Denn laut der neuesten Informationen der Leaker Golden Pig Upgrade und @Kepler_L2 wird AMD noch bis ins Jahr 2029 neue Produkte auf den Markt bringen, die mit einer iGPU auf Basis der RDNA 3-Architektur ausgestattet sind. Währenddessen soll Intel jährlich eine neue Generation an Xe-Grafikchips auf den Markt bringen, und im Jahr 2028 sogar den lange erwarteten Prozessor mit integrierter Nvidia-GPU einführen. Und das, obwohl die RDNA 4-Architektur schon seit rund einem Jahr verfügbar ist, zumindest in Desktop-Grafikkarten wie der Radeon RX 9060 XT und der RX 9070 XT.
Immerhin ist im High-End-Segment ein Upgrade am Horizont. Während AMDs Ryzen AI 500 Chips, die unter dem Codenamen "Medusa Point" bekannt sind, noch mit den altbekannten RDNA 3.5 iGPUs ausgestattet sein sollen, plant AMD für die High-End-Prozessoren der Ryzen AI 600-Serie angeblich ein Upgrade auf RDNA 5 iGPUs. Dieser Zeitplan bedeutet einerseits, dass AMD Ryzen Gaming-Handhelds in diesem Jahr wohl keine maßgeblich bessere Gaming-Performance erhalten werden. Andererseits erhält Intel Panther Lake dadurch ein Zeitfenster, um einen Teil dieses wachsenden Marktes zu erobern.











