Der AMD Ryzen 7 9850X3D steht kurz vor dem Verkaufsstart und wird von AMD als bessere Variante des Ryzen 7 9800X3D positioniert. Neben den reinen technischen Daten sieht der Hersteller den neuen X3D-Prozessor in Anbetracht der aktuellen Marktlage bei DDR5-Arbeitsspeicher im Vorteil.
Wie VideoCardz berichtet, soll der Ryzen 7 9850X3D laut AMD selbst mit vergleichsweise langsamem DDR5-RAM keinen nennenswerten Leistungsverlust erleiden. Konkret vergleicht eine aktualisierte Info-Grafik die Gaming-Performance von DDR5-4800- und DDR5-6000-Speicher.
Laut AMD liegt der Leistungsunterschied über mehr als 30 getestete Spiele hinweg bei rund einem Prozent. Einzelne Titel wie Far Cry 6 und Cyberpunk 2077 profitieren zwar stärker von höherem Speichertakt, dennoch überschreitet der Unterschied laut Präsentation selbst dort nicht die Zwei-Prozent-Marke. Angesichts der Taktunterschiede sind das überraschend geringe Werte.
In der Präsentation verweist AMD zudem auf die Preisunterschiede beim Arbeitsspeicher. Demnach liegt der durchschnittliche Verkaufspreis für DDR5-4800-Kits bei rund 400 US-Dollar, während 2×16-GB-Kits mit DDR5-6000 mit etwa 470 US-Dollar zu Buche schlagen. Die zugrunde liegenden Daten stammen aus der PCPartPicker-Datenbank und wurden am 9. Januar 2026 erfasst. Inzwischen sind die Durchschnittspreise weiter gestiegen und liegen bei etwa 420 beziehungsweise 500 US-Dollar.
Beim reinen CPU-Vergleich gibt AMD an, dass der Ryzen 7 9850X3D je nach Anwendung einen Leistungszuwachs von drei bis sieben Prozent gegenüber dem Ryzen 7 9800X3D erzielen kann. Da die Angaben vom Hersteller selbst kommen, sind sie natürlich mit Vorsicht zu genießen. Das Review-Embargo fällt am 28. Januar 2026 – einen Tag vor dem offiziellen Verkaufsstart. Erst unabhängige Tests werden zeigen, wie groß der tatsächliche Leistungsvorsprung des neuen X3D-Prozessors ausfällt.
















