Einige Käufer des Final Fantasy 7 Remake Intergrade auf der Switch 2 müssen vor dem Start ihres Durchgangs erhebliche Wartezeiten in Kauf nehmen. Langsame Downloadgeschwindigkeiten sind bei Nintendo-Konsolen kein neues Problem. Da der Square-Enix-Titel über 90 GB umfasst, rückt das Thema aktuell wieder stärker in den Fokus. Aber es reicht eine einfache Anpassung in den Netzwerkeinstellungen, um die Frustration vieler Spieler zu lindern.
Der sogenannte MTU-Wert (Maximum Transmission Unit) legt fest, wie groß ein Datenpaket maximal sein darf, das über eine Netzwerkverbindung übertragen wird. Standardmäßig ist der MTU-Wert bei der Switch und der Switch 2 in den Internet-Einstellungen auf 1400 gesetzt. Redditor u/Potential-Ebb5601 stellte fest, dass eine Erhöhung auf 1500 die Downloadgeschwindigkeit deutlich verbessern kann.
Es gibt keine Garantie, dass der Trick bei jedem funktioniert. In machen Szenarien soll es zu Instabilitäten kommen. Nintendo dürfte den MTU-Wert bewusst auf 1400 gesetzt haben, um das Risiko von Paketverlusten zu minimieren, die sich negativ auf die Übertragungsgeschwindigkeit auswirken können. Dennoch konnten viele ungeduldige Final Fantasy 7 Remake Intergrade-Spieler den Titel mit deutlich kürzerer Wartezeit installieren.
Langsame Downloads sind kein exklusives FF7-Problem
Eine Anpassung des MTU-Werts kann sich auch positiv auf die Internetleistung älterer Nintendo-Systeme sowie anderer Spiele für Switch und Switch 2 auswirken. Der Nutzer WalrusSad7051 berichtet, dass sich bei Dynasty Warriors: Origins die Downloadzeit von 45 auf 15 Minuten verkürzte.
Viele Handheld-Spieler bevorzugen WLAN, um kabellos spielen zu können. Alternativ lässt sich die Installationszeit auch durch das Andocken der Konsole und die Nutzung einer kabelgebundenen Ethernet-Verbindung reduzieren. Der Ethernet-Port des Switch-2-Docks galt zunächst als unzuverlässig, bis ein Firmware-Update das Problem behoben hat.
Final Fantasy 7 Remake beansprucht jedoch nicht nur viel Bandbreite, sondern erzwingt auch weitere Kompromisse. Nintendos neuester Handheld bietet lediglich 256 GB internen Speicher. Sollten Final Fantasy 7 Rebirth und ein dritter Teil in absehbarer Zeit erscheinen, könnte es schwierig werden, die komplette Trilogie gleichzeitig verfügbar zu halten. Die auf 64 GB begrenzte Modulgröße macht internetabhängige Game-Key-Cards für bestimmte Titel zur einzigen praktikablen Lösung.



















