Final Fantasy 7 Remake: Switch 2-Hardware stellt Entwickler laut Director vor Herausforderungen

In einem neuen Interview mit Polygon bezeichnet der Director der Final Fantasy 7 Remake-Trilogie die Switch 2 als ein „großartiges Stück Hardware“. Diese Aussagen knüpfen an frühere lobende Worte von Naoki Hamaguchi zur neuen Nintendo-Konsole an. Gleichzeitig liefert er ein weiteres positives Update zu Final Fantasy 7 Rebirth, betont dabei aber, dass die Specs der Konsole für Studios weiterhin eine Einschränkung darstellen.
Switch-2-Ports erfordern aufwendige Optimierung
Hamaguchi erklärt, dass das ursprüngliche Final Fantasy 7 der erste Serienteil war, der gezielt für PlayStation-Hardware entwickelt wurde. Damals fehlten den Nintendo-Konsolen die technischen Möglichkeiten zur Umsetzung der wegweisenden Grafik umzusetzen. Zwar sei die Switch 2 deutlich konkurrenzfähiger gegenüber PS5 und Xbox Series X, bleibe für die Entwickler aber trotzdem eine Herausforderung.
Laut dem Square-Enix-Veteranen seien die Spezifikationen der Switch 2 „eher im unteren Leistungsbereich angesiedelt“. Durch Einschränkungen hätte sich das Portieren des Final Fantasy 7 Remake Intergrade als schwierig gestaltet. Zudem berichtet Hamaguchi, dass auch andere Entwickler mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hätten:
„Ich habe gesehen, dass viele andere Publisher damit kämpfen, ihre Spiele auf der Nintendo Switch 2 wirklich flüssig zum Laufen zu bringen.“
2026 könnte sich zu einem starken Jahr für Third-Party-Spiele auf der Switch 2 entwickeln. Ein gerüchteweise erwartetes Nintendo-Direct-Partner-Showcase soll bereits Anfang Februar ausgestrahlt werden und entsprechende Projekte in den Fokus rücken. Dennoch warnt Hamaguchi, dass die Unterstützung der Konsole kein Selbstläufer ist. Selbst mit DLSS-Upscaling stellen der geringere Arbeitsspeicher und die begrenzten Kapazitäten der Cartridges für manche Titel ein Hindernis dar.
Tests lobten Remake Intergrade für seine stabile Bildrate und überzeugende Lichteffekte. Beim Nachfolger gestaltet sich das Erreichen einer zufriedenstellenden Performance jedoch deutlich schwieriger. Spieler verlassen die engen Grenzen Midgars und erkunden weitläufige Open-World-Areale. Der zusätzliche Detailgrad könnte weitere Kompromisse bei der Bildqualität erforderlich machen.
Trotz dieser Hürden erklärt Hamaguchi, dass der zweite Teil der Trilogie nahezu fertiggestellt ist. Sein Team arbeite derzeit am „finalen Feinschliff“, weshalb Neuigkeiten zum Release-Termin von Final Fantasy 7 Rebirth nicht mehr lange auf sich warten lassen dürften. Zuletzt berichtete TheGamer, dass ein Release im Sommer 2025 möglich sei.









