Kurz vor der CES 2026 scheint sich die RAM-Krise weiter zuzuspitzen: ASUS wird ab dem 5. Januar die Preise für bestimmte Speicherprodukte erhöhen. Grundlage der Berichte ist ein internes Schreiben an Geschäftspartner, das von Videocardz geleakt wurde. ASUS Taiwan bestätigte inzwischen, dass es sich dabei um eine interne B2B-Kommunikation handelt, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war.
Konkret betreffen die Preisanpassungen SSDs und DRAM-Kits, wobei laut Dokument nur bestimmte Produktkombinationen und Konfigurationen angehoben werden sollen. Die Ankündigung erfolgt unmittelbar vor der CES 2026, was in der Branche als gezielte Vorbereitung auf neue Preisniveaus gewertet wird. Weitere Details zu einzelnen Modellen oder konkreten Aufschlägen hat ASUS bislang nicht genannt. Gerüchten zufolge könnten die RAM-Preise 2026 jetzt um weitere 45 Prozent steigen.
Die Preissteigerungen könnten potenziell Auswirkungen auf alle Hardware-Segmente haben, die mit Speicherkomponenten wie DRAM oder NAND-Flash ausgestattet sind – darunter Notebooks, Komplett-PCs oder auch Grafikkarten. Als Reaktion darauf verlängert ASUS die Verfügbarkeit von DDR4-Mainboards, sodass Nutzer auf den ebenfalls im Preis gestiegenen, aber immer noch günstigeren DDR4-Standard umsteigen können. Auch andere Hersteller haben bereits Notmaßnahmen eingeleitet. Künftig wird es beispielsweise mehr Laptops geben, die nur noch 8 GB RAM mitbringen.
Quelle(n)
Bildquelle: ASUS














