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Alle Seiko, Casio und Citizen Uhren im August 2026: Die ultimative Übersicht

Casio, Seiko und Citizen haben im August 2026 jede Menge Uhren auf den Markt gebracht
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Casio, Seiko und Citizen haben im August 2026 jede Menge Uhren auf den Markt gebracht
Casio, Seiko und Citizen haben in der ersten Augusthälfte mehr als 30 neue Uhrenmodelle veröffentlicht. Casio hat am 7. August fünf Baureihen in Japan in den regulären Verkauf gebracht. Seikos Neuheiten zum 145-jährigen Jubiläum umfassen sieben Modelle sowie drei neue Presage Classic, während Citizen weitere Uhren vorgestellt und die Preise für zwei Tsuyosa-Modelle in westlichen Märkten bestätigt hat.

Die erste Augusthälfte hat eine große Zahl an Neuheiten der drei größten japanischen Uhrenhersteller gebracht, wobei der Großteil auf Casio entfällt. Die folgende kompakte Übersicht unterscheidet zwischen Neuvorstellungen und bereits bekannten Uhren, für die in diesem Monat lediglich Preise bestätigt worden sind oder der Verkaufsstart erfolgt ist.

Casio

Der wichtigste Termin war der 7. August, an dem fünf Baureihen in Japan vom Vorverkauf in den regulären Handel gewechselt sind. Den Anfang macht die Pro Trek PRJ-B001EX-1JR für umgerechnet 180 Euro mit einem wendbaren Armband, das sich per Reißverschluss in ein Münztäschchen verwandeln lässt. Die drei F-B100W-Modelle für jeweils rund 50 Euro kombinieren den klassischen Stil der F-91W mit Bluetooth und Schrittaufzeichnung. In Casios eigenem Onlineshop waren sie innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Die MRW-240H für umgerechnet 35 Euro ist eine analoge Uhr im Taucheruhren-Design mit Lünetteneinlage aus Aluminium und Acrylglas. Bei der Edifice EFS-S660D-1AJF und EFS-S660PB-1AJF für jeweils rund 180 Euro handelt es sich um Solar-Chronographen mit Saphirglas, wobei die PB-Version das Logo von Toyota Racing trägt. Den Abschluss bilden die beiden Oceanus Retro Tone: Die Manta OCW-S400RL-8AJR kostet umgerechnet 898 Euro und ist auf 300 Exemplare limitiert, während von der Classic Line OCW-T2600RL-3AJR für rund 629 Euro insgesamt 500 Exemplare angeboten werden.

Bei G-Shock sind am 1. August die G-Steel GST-B1000-1AJF und GST-B1000-2AJF mit Resinarmband für umgerechnet 329 Euro erschienen. Mit 58 Gramm wiegen sie deutlich weniger als die Metallversionen mit 118 Gramm. Auch das Master-in-Horizon-Gold-Trio ist offiziell vorgestellt worden: die Mudmaster GG-B100XMH-5A für rund 330 Euro, die Mudman GW-9500MH-5 für 347 Euro und die GravityMaster GR-B300H-5A für 269 Euro. Neu sind außerdem zwei monochrome GMA-P2110B-Modelle, die GD-350S mit Vibrationsalarm und einer Wasserdichtigkeit bis 200 Meter sowie die Baby-G BG-169GD in zwei Farbvarianten für umgerechnet 69 Euro. Die ausschließlich in Südkorea angebotene Kooperation mit Undermycar, die DW-5600UMC26-1DR, ist am 6. August über vier Vertriebskanäle erschienen. Angaben zum Preis und zur Stückzahl gibt es nicht. Der nur in Japan verfügbare Konfigurationsdienst MY G-Shock hat zudem vier neue Farbvarianten erhalten. Individuell konfigurierte Modelle starten bei umgerechnet 132 Euro.

Im günstigeren Segment ist die F-91WF am 3. August offiziell vorgestellt worden. Sie wird in drei Farbvarianten mit Textilarmbändern aus recyceltem PET angeboten. Die MTP-1440 ist für umgerechnet 40 Euro erschienen und bietet eine Wochentags- und Datumsanzeige sowie ein Messinggehäuse. Am 5. August ist außerdem die MTP-E740-Serie in fünf Farbvarianten mit transparenten Zifferblättern gestartet. Die an die Cartier Tank erinnernde LTP-B150 hat separat den US-Handel erreicht und kostet dort umgerechnet 80 Euro.

Seiko

Die zuletzt stark gewachsene japanische Uhrenmarke Seiko hat den Großteil ihrer August-Neuheiten bereits zu Monatsbeginn vorgestellt. Am 1. August sind die Quarzchronographen Essentials HGK001 und HGK002 mit dem Kaliber 8T63 für umgerechnet rund 381 Euro erschienen. Hinzu kamen die für den asiatisch-pazifischen Raum bestimmten Prospex HBB003 und HBB004 mit jeweils 2.500 Exemplaren sowie die auf 30 Exemplare limitierte Grand Seiko SBGA525 für Watches of Switzerland im Jewel Changi. Am 3. August folgte die ausschließlich in Europa angebotene Prospex HBC010. Das auf 1.400 Exemplare limitierte Modell besitzt ein vom Hallstätter See inspiriertes grünes Zifferblatt, das Kaliber 6R55 und kostet 1.650 Euro.

Am 4. und 5. August sind die zweite Kooperation mit Initial D, ein auf 1.995 nummerierte Exemplare limitierter Chronograph im Stil des Mazda RX-7 von Keisuke Takahashi für umgerechnet 360 Euro bei Premico, sowie eine Seiko 5 Sports Field x Honda Motocompo mit gelbem Zifferblatt und Kaliber 4R36 hinzugekommen. Außerdem ist die 5 Sports Field GMT weltweit auf den Markt gekommen.

Die dritte Neuheitenwelle zum 145-jährigen Bestehen ist am 6. August erschienen. Sie umfasst sechs limitierte Modelle in Edo-Violett aus den Reihen Prospex, Presage, Astron und 5 Sports sowie die wiederbelebte Rotocall. Die Astron ist auf 2.000 Exemplare limitiert. Ein siebtes Modell ist in der internationalen Ankündigung nicht aufgeführt worden: Die ausschließlich in Japan angebotene Lukia HEE004J besteht aus Reintitan, ist mit elf im Labor gezüchteten Diamanten besetzt, auf 400 Exemplare limitiert und kostet umgerechnet 712 Euro. Heute sind zudem die beiden Presage-Classic-Modelle HCC005 und HCC006 erschienen. Ihre Emaille- und Urushi-Zifferblätter orientieren sich an der Laurel von 1913, die Preise beginnen bei 1.430 Euro.

Zu drei bereits vorgestellten Neuheiten sind ebenfalls weitere Details bekannt geworden. Für die Tomioka Silk HCC008 ist ein deutscher Listenpreis von 1.200 Euro bestätigt worden. Die Cocktail-Time-Modelle HCB001J1, HCB002J1 und HCB003J1 sind nun neben Japan auch in Singapur und Großbritannien erhältlich, wo sie umgerechnet rund 490 Euro kosten. Die beiden Modelle der Kooperation zwischen Seiko und FTC kosten umgerechnet um die 400 Euro.

Am gestrigen 12. August ist mit der Tradman's Bonsai HCC009J eine dritte Presage Classic gefolgt. Das auf 2.000 Exemplare limitierte Modell besitzt ein strukturiertes grünes Zifferblatt und ein goldfarbenes, 38 mm großes Gehäuse. Der weltweite Marktstart ist für September vorgesehen.

Citizen

Citizen war unter den drei genannten Herstellern bisher am zurückhaltendsten, dennoch gab es einige interessante Neuheiten. Vier Automatikuhren mit Open-Heart-Zifferblatt aus der Citizen Collection sind am 6. August in Japan in den Verkauf gegangen. Sie besitzen ein 41 mm großes Gehäuse, das Kaliber 8229, eine Gangreserve von 42 Stunden und sind bis 100 Meter wasserdicht. Ein internationaler Marktstart ist bislang nicht bestätigt. Am 11. August ist zudem der World Chronograph A.T. in Großbritannien erschienen. Die Uhr kombiniert Eco-Drive mit einer funkgesteuerten Zeitanzeige für 26 Zeitzonen und besitzt ein 43 mm großes Gehäuse sowie ein grünes Zifferblatt.

Für zwei bereits angekündigte Uhren hat Citizen außerdem die Preise in westlichen Märkten bestätigt. Die limitierte Tsuyosa Shore "Time Slip" NJ0238-57E ist teurer geworden als bei ihrer Vorstellung prognostiziert. Die Tsuyosa 60 NK0030-51E mit 37 mm großem Gehäuse kostet in UK umgerechnet 470 Euro und ist damit teurer als die Limited Edition. Am 7. August ist in den USA zudem die Promaster Seahawk x Sikorsky BN0207-06H in den Verkauf gegangen. Die Taucheruhr besitzt ein 43,5 mm großes Gehäuse aus Super Titanium, eine monochrom graue Farbgebung und einen orangefarbenen Sekundenzeiger. Sie ist nach ISO zertifiziert, bis 200 Meter wasserdicht und trägt eine Gravur des Hubschraubers MH-60R auf dem Gehäuseboden.

Bekannt ist bereits, dass sich Casios japanische Preise nur selten direkt auf den US-amerikanischen oder europäischen Handel übertragen lassen. Mehrere der genannten Modelle, darunter die beiden Oceanus-Uhren, die Lukia und die Automatikuhren von Citizen, bleiben vorerst dem japanischen Markt vorbehalten.

Quelle(n)

Casio, Citizen, Seiko

Bilder: Paul Cuoco auf Unsplash, Shubhankar Sharma auf Unsplash, Hans Gaber auf Unsplash

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Autor: Anubhav Sharma, 13.08.2026 (Update: 13.08.2026)