Seikos neue Presage Cocktail Time Uhren sind jetzt auch außerhalb Japans erhältlich

Als Seiko die Presage Cocktail Time HCB001J1, HCB002J1 und HCB003J1 im Juli vorgestellt hatte, waren alle drei ausschließlich für den japanischen Markt bestimmt. Das ist inzwischen nicht mehr der Fall – das Trio wird nun in Singapur für jeweils 708,50 SGD (rund 475 Euro) angeboten, während sich der Preis in Großbritannien bei 420 Pfund (rund 485 Euro) eingependelt hat. In Deutschland kosten die Uhren 490 Euro.
Die Verfügbarkeit geht allerdings über diese Märkte hinaus. Auch Händler in den Niederlanden und Spanien führen die Modellreihe inzwischen, zudem sind auf Chrono24 Angebote für rund 580 US-Dollar zu finden. Seiko hat keine offizielle internationale Markteinführung angekündigt, weshalb es sich offenbar um eine schrittweise Ausweitung der Verfügbarkeit handelt.
Die Stückzahlen scheinen allerdings noch recht begrenzt zu sein. Bei allen Modellen im singapurischen Shop wird nur noch ein Exemplar als verfügbar angezeigt. Das könnte darauf hindeuten, dass zunächst lediglich kleine Stückzahlen ausgeliefert wurden und noch keine breite Verfügbarkeit besteht.
Das Zifferblatt unterscheidet diese Generation von früheren Cocktail-Time-Uhren. Seiko verzichtet auf die feinen radialen Linien, für die die Modellreihe bekannt ist, und setzt stattdessen auf eine von klassischen Trinkgläsern inspirierte Struktur. Dieser Effekt ist in natura deutlich besser zu erkennen als auf Pressefotos – wie die realen Aufnahmen von Fratello bereits im vergangenen Monat zeigten.
Die HCB001J1 hat ein blaugrünes Zifferblatt und ein Edelstahlarmband, während die grüne HCB002J1 und die braune HCB003J1 jeweils mit einem braunen Lederarmband ausgeliefert werden.
Das Gehäuse ist auf einen Durchmesser von 38,5 mm geschrumpft und misst 11,8 mm in der Höhe. Die Bandanstoßbreite beträgt 20 mm, die Wasserdichtigkeit liegt bei 50 Metern. Im Inneren arbeitet das Automatikwerk 4R35 mit einer Gangreserve von 41 Stunden und einer angegebenen Ganggenauigkeit von -35 bis +45 Sekunden pro Tag. Durch den transparenten Gehäuseboden ist das Uhrwerk zu sehen.
Beim Uhrenglas handelt es sich um Hardlex, Seikos gehärtetes Mineralglas, und nicht um Saphirglas. Das ist bei Presage-Uhren mit 4R35-Uhrwerk zwar durchaus üblich, stellt aber einen wesentlichen Unterschied zu den darüber angesiedelten Modellen der Classic Series dar.
Preise und Verfügbarkeit für die USA hat Seiko bislang nicht bestätigt, sodass amerikanischen Käufern vorerst nur Angebote auf dem Graumarkt bleiben.














