Nun haben also die iPhone-Leaks für einen Moment Pause, bis sich Analysten, Informanten, Konfirmanden und die Leaker dieser Welt über die Apple iPhone 18-Serie hermachen. Star des Abends war neben dem Apple iPhone 17 Pro (Max) natürlich das Apple iPhone Air. Richtig, kein iPhone 17 Air. Es gehört also laut Nomenklatur nicht zur 17er-Serie, sondern deklariert eine neue Ära an iOS-Smartphones. Na, wenn ein solch geschichtliches Einschnitt mir noch zu Lebzeiten widerfährt, muss ich natürlich auch meinen sprichwörtlichen Senf dazu abgeben.
Das Apple iPhone Air ist offiziell
Apple-CEO Tim Cook präsentierte gestern Abend 19:00 Uhr deutscher Zeit mit seinen bekannten elastischen Beinen auf dem „Awe Dropping“-Launch-Event nicht nur die Apple AirPods Pro 3, drei neue Apple Watches und die Apple iPhone 17-Serie, sondern auch das Apple iPhone 17 Air. Mit einer „Dicke“ von 5,64 Millimetern stellt man sogar den ewigen Kontrahenten Samsung mit dem Galaxy S25 Edge (zum Test) in den Schatten. Denn das dünnste Samsung-Phone liefert laut Datenblatt gerade mal 5,8 Millimeter. Ein Umstand, welche sich in jeder Hosentasche bemerkbar machen dürfte.
Gewichtstechnisch bieten die Südkoreaner beim Galaxy S25 Edge 163 Gramm an. Apple hingegen 165 Gramm. Skandal! Da werden wohl in Cupertino Köpfe rollen. Wenngleich diese Unterschiede realistisch betrachtet zu vernachlässigen sind, dürften meiner Meinung nach bei einem optionalen Kauf eines Apple iPhone Air deutlich mehr die Akku-Kapazität, als auch die Kamera-Qualität eine Rolle spielen.
Wer hat den größten Akku?
Das Edge bietet hier, getreu dem Samsung-Akku-Motto „Weniger ist mehr!“, 3.900 mAh. Das iPhone Air hingegen verbaut einen 3.149 mAh starkem Akku. Okay, es geht also auch noch schlechter. Zweifelsohne sind diese Werte ein Ergebnis der flachen Bauart.
Auf Seiten der Kamera wird es beim Apple-Smartphone leider nicht besser. Hier verbaut der kalifornische Konzern zwar ein 48-MP-Fusion-Kamera-System, doch die kann laut Datenblatt nicht mit der 200-MP-Dual-Kamera von Samsung mithalten. Ein ausführlicher Test wird hier die Fakten auf den Tisch legen. Auf der Front stehen sich 18-Apple-Megapixel den 12-Samsung-Megapixel gegenüber. Die Apple „Center Stage“-Technologie scheint mir hingegen deutlich innovativer.
Und was bedeutet das jetzt am Ende für das Apple iPhone Air?
Apple hat sich nicht nur dem allgemeinen Trend nach dünneren Smartphones gebeugt, sondern war sogar federführend. Das verwundert tatsächlich ein wenig, da der Konzern in der Regel deutlich länger braucht, um Trends umzusetzen. Ich sage nur Thema Bildwiederholfrequenz, VR/AR oder Foldables. Auch wenn es Samsung in letzter Sekunde noch geschafft hat, sich mit dem Edge vorzudrängeln, ist hier Apples Engagement positiv anzurechnen.
Muss Apple nun die Konkurrenz scheuen? Nein. Mit Sicherheit nicht. Wer sich einmal dem – zugegebener Maßen sehr gut funktionierendem – Apple-Ökosystem hingegeben hat, schaut nicht mehr zur Android-Konkurrenz.
Weil dünner gleich teurer
Der Startpreis, mit 1.200 Kracher, ist jedoch auch für Apple-Verhältnisse meiner Meinung nach ein wenig dreist. Samsung war aber zum Start mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.249 Euro noch frecher. Doch bei Samsung verändern sich die Preise stündlich. So bekommt man das Samsung Galaxy S25 Edge schon 45 Prozent günstiger. Apple hingegen hat in der Vergangenheit unter Beweis gestellt, seine Preise lange Zeit stabil zu halten.
Zumindest auf diesem Sektor muss sich noch zeigen, ob Apple da nicht ein wenig nachbessern muss, um den gewünschten Verkaufserfolg zu erzielen. Schließlich ist das Apple iPhone Air „nur“ dünner, sonst aber überwiegend schlechter ausgestattet. Aber bei dem Ladenhüter Apple Vision Pro bleibt man mit seinen 4.000 Euro auch konsequent.
Was ist Eure Meinung zum neuen Apple iPhone Air? Schreibt sie gern in die Kommentare und lasst uns heftig diskutieren.
Quelle(n)
Apple | Big MaTT






