Das Apple iPhone 17 und das iPhone 17 Pro Max erhalten ein von Grund auf neu entwickeltes Gehäuse, das nicht mehr aus Titan, sondern aus Aluminium besteht – mit einem Gewicht von 204 Gramm (iPhone 17 Pro) respektive 231 Gramm (iPhone 17 Pro Max) werden die Geräte dadurch zwar nicht leichter, die Kühlung profitiert laut Apple allerdings vom Umstieg auf Aluminium. Apple verbaut erstmals eine Vapor Chamber, die Hitze besonders effektiv vom Prozessor abführen soll, um die Performance unter Dauerlast zu verbessern, etwa beim Gaming oder beim Videoschnitt.
40% mehr Leistung unter Dauerlast
Apples neuestes Flaggschiff soll durch den brandneuen Apple A19 Pro den schnellsten Prozessor aller Smartphones am Markt bieten. Laut Apple erreicht der neue Chip in Verbindung mit dem verbesserten Kühlsystem eine bis zu 40 Prozent bessere Performance unter Dauerlast als noch das iPhone 16 Pro (ca. 999 Euro auf Amazon). Apple verbaut ein verbessertes Ceramic Shield sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite, wobei Letztere Stürze viermal besser überstehen soll als beim Vorgängermodell.
Das Display wird durch die neue Glas-Abdeckung dreimal kratzfester und soll auch weniger stark spiegeln. Apple verbaut wie gehabt ein 6,3 Zoll respektive 6,9 Zoll OLED-Panel, das 120 Hz erreicht, die Spitzenhelligkeit in der Sonne steigt von 2.000 auf 3.000 Nits. Die Kombination aus Apple A19 Pro und einem größeren Akku soll dazu führen, dass das iPhone 17 Pro und Pro Max die längste Akkulaufzeit aller iPhones bisher erreichen sollen, wobei die in Deutschland nicht erhältlichen Modelle ohne physischen SIM-Karten-Slot einen noch etwas größeren Akku besitzen. Der Akku kann über USB-C nun mit bis zu 40 Watt geladen werden, wodurch eine Ladung von 0 auf 50 Prozent nur noch 20 statt zuvor 30 Minuten lang dauern soll.
Drei 48 MP Kameras und Selfie-Kamera mit quadratischem Sensor
Apple verbaut eine brandneue 18 Megapixel f/1.9 Selfie-Kamera, die mit einem quadratischen Sensor ausgestattet ist. Damit können Nutzer nicht nur quadratische Fotos aufnehmen, sondern auch zwischen Bildern im Hochformat und im Querformat wählen, ohne das Smartphone drehen zu müssen. Diese Kamera kann auch "Ultra-stabilisierte" Videos in 4K HDR aufzeichnen.
Erstmals stattet Apple alle drei rückseitigen Kameras mit jeweils einem 48 Megapixel Sensor aus. Die neue f/2.8 Tele-Kamera erreicht vierfachen optischen Zoom, kann durch digitalen Zoom aber auch Fotos mit achtfachem Zoom mit einer Auflösung von 12 MP aufzeichnen. Der Sensor der Tele-Kamera fällt 56 Prozent größer aus als noch beim Vorgängermodell.
Da Apple die Ultraweitwinkel- und Hauptkamera gar nicht erst erwähnt hat, dürften sich diese nicht wesentlich vom iPhone 16 Pro unterscheiden. Das Kamerasystem kann 4K-Videos mit 120 Bildern pro Sekunde sowie Dolby Vision HDR-Videos und ProRes Log aufzeichnen. Neu ist, dass Videos auch in ProRes RAW aufgezeichnet werden können, wodurch Nutzer noch mehr Flexibilität beim Bearbeiten von Videos auf Kosten von höherem Speicher-Bedarf erhalten.
Preise und Verfügbarkeit
Das Apple iPhone 17 Pro und Pro Max können ab 12. September vorbestellt werden, die Auslieferung beginnt am 19. September. Nähere Informationen zur Ausstattung sind auf der Webseite von Apple zu finden. Eine Übersicht über Apples Zubehör-Sortiment haben wir in diesem Artikel zusammengestellt.
Die Smartphones werden in Deutschland zu folgenden Preisen angeboten:
- Apple iPhone 17 Pro (256 GB): 1.299 Euro
- Apple iPhone 17 Pro (512 GB): 1.549 Euro
- Apple iPhone 17 Pro (1 TB): 1.799 Euro
- Apple iPhone 17 Pro Max (256 GB): 1.449 Euro
- Apple iPhone 17 Pro Max (512 GB): 1.699 Euro
- Apple iPhone 17 Pro Max (1 TB): 1.949 Euro
- Apple iPhone 17 Pro Max (2 tB): 2.449 Euro
Quelle(n)
Apple























