Apple iPhone verlangt künftig Altersnachweis zur Nutzung nicht jugendfreier Apps

Apple testet in der Beta-Version von iOS 26.4 ein neues Feature, welches einen Altersnachweis von Nutzern verlangt, bevor diese Apps mit einer entsprechenden Altersbeschränkung aus dem App Store laden können. Damit kommt Apple gesetzlichen Vorschriften in Großbritannien, in den Vereinigten Staaten, in Brasilien, in Australien und in Singapur nach.
Bisher ist dieses Feature in Deutschland und Österreich nicht aktiv, nachdem Social-Media-Verbote für Kinder und Jugendliche diskutiert werden, könnte diese Funktion künftig aber auch hierzulande verwendet werden. Dieser Altersnachweis muss nur einmalig in den Systemeinstellungen hinterlegt werden. Anschließend können Apps über eine API abfragen, ob der Nutzer über 18 Jahre alt ist, um nicht jugendfreie Inhalte freizuschalten, ohne dafür persönliche Daten zu sammeln. Diese Vorgehensweise schafft deutlich weniger Raum für Datenlecks, als es der Fall wäre, wenn jede App einzeln Scans von Ausweis-Dokumenten sammeln und auf verschiedenen Servern speichern würde.
Wie das Alter nachgewiesen wird, unterscheidet sich von Nutzer zu Nutzer. Während bei relativ neuen Apple-Accounts häufig ein Ausweis-Dokument mit der Kamera des iPhone gescannt werden muss, berichtet 9to5Mac, dass der Altersnachweis bei älteren Accounts praktisch automatisch geschieht, ohne weitere Daten angeben zu müssen. Dazu zieht Apple auch das Alter des Apple-Accounts und die Daten der hinterlegten Zahlungsmittel heran.
Wird beispielsweise eine Kreditkarte genutzt, deren Name mit dem Namen des Apple-Accounts übereinstimmt, ist keine weitere Verifizierung notwendig. Bei Kunden dürfte dieser Zwang zum Altersnachweis dennoch auf wenig Begeisterung stoßen – Discord musste seine Pläne für einen Altersnachweis auf Eis legen und sich entschuldigen, nachdem diese Ankündigung auf enormen Widerstand gestoßen ist.










