Apple soll nächste Woche gleich mehrere neue Produkte vorstellen, inklusive iPhone 17e und MacBook Pro mit Apple M5 Pro und M5 Max. Das interessanteste Produkt, das Anfang März erwartet wird, ist aber ein brandneues MacBook, das als günstigere Alternative zum MacBook Air (ca. 899 Euro auf Amazon) positioniert werden soll.
Gerüchten zufolge setzt dieses MacBook auf ein etwas kleineres Display als das MacBook Air, das Panel soll eine Diagonale von etwa 12,9 Zoll aufweisen. Trotz günstigerem Preis besteht das Gehäuse angeblich aus Aluminium. Die größte Sparmaßnahme ist der Prozessor, denn statt eines Mac-Chips der Apple M-Serie soll ein Apple A18 Pro zum Einsatz kommen, also jener Prozessor, der im September 2024 als Teil des iPhone 16 Pro auf den Markt gekommen ist. Der Chip bietet in etwa die Performance des Apple M1.
Der Launch dieses "Billig-MacBook" fällt nun aber ausgerechnet auf einen Zeitraum, in dem die Kosten für Arbeitsspeicher und SSDs aufgrund der DRAM-Krise explosionsartig gestiegen sind. Auch Akkus sollen wegen steigender Rohstoffpreise alleine im Februar 10 bis 15 Prozent teurer geworden sein. Laut eines Berichts von DigiTimes setzen diese Preiserhöhungen dem 12,9 Zoll MacBook zu.
Während Apple ursprünglich einen Preis von 599 US-Dollar geplant haben soll, wäre ein Preis von 699 bis 749 US-Dollar laut DigiTimes nun realistischer. Wenn Apple die Preise zum gleichen Kurs wie beim MacBook Air umrechnet, würde das "Billig-MacBook" in Deutschland zwischen 769 Euro und 823 Euro kosten – und das möglicherweise mit nur 8 GB RAM. Selbst wenn Apple das Gerät mit 16 GB RAM für 799 Euro anbieten kann, ergibt dieses für Kunden nur begrenzt Sinn. Denn ein MacBook Air mit Apple M4 ist im Preisvergleich schon ab 886 Euro zu finden, und bietet eine 74 Prozent höhere CPU-Leistung.
| Geekbench 6.5 | |
| Single-Core | |
| Apple MacBook Air 13 M4 Entry | |
| Apple iPhone 16 Pro Max | |
| Multi-Core | |
| Apple MacBook Air 13 M4 Entry | |
| Apple iPhone 16 Pro Max | |










