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Apple droht durch getrennten Marktstarkt von iPhone 18 und 18 Pro Absatzrückgang von 20 Prozent

Die gesamten iPhone-18-Auslieferungen werden 2026 aufgrund geänderter Veröffentlichungstermine voraussichtlich niedriger ausfallen als 2025.
ⓘ Notebookcheck/Unsplash
Die gesamten iPhone-18-Auslieferungen werden 2026 aufgrund geänderter Veröffentlichungstermine voraussichtlich niedriger ausfallen als 2025.
Apple plant die Markteinführung des iPhone 18, des iPhone Air 2 sowie des iPhone 18 Pro und Pro Max zeitlich zu staffeln. Infolgedessen sollen die gesamten Auslieferungen der iPhone-18-Reihe im Jahr 2026 um rund 20 Prozent sinken. Die finanziellen Auswirkungen des geringeren Absatzes dürften jedoch voraussichtlich überschaubar bleiben.

Nach Jahren, in denen neue iPhone-Modelle traditionell in der zweiten Jahreshälfte erschienen sind, soll Apple für die iPhone-18-Reihe einen neuen Veröffentlichungsrhythmus planen. Demnach werden das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max sowie ein faltbares iPhone in der zweiten Jahreshälfte 2026 erwartet, während das reguläre iPhone 18 und das iPhone Air 2 erst in der ersten Jahreshälfte 2027 erscheinen sollen. Dieser geänderte Zeitplan soll sich nun jedoch auf die gesamten Auslieferungszahlen der iPhone-18-Serie im Jahr 2026 auswirken.

Einem Bericht aus Südkorea zufolge wird Apple 2026 voraussichtlich rund 20 Prozent weniger Geräte der iPhone-18-Reihe ausliefern als im Jahr 2025. Hauptgrund ist die Verschiebung des iPhone 18 und des iPhone Air 2 auf das erste Halbjahr 2027. Diese beiden Modelle machen demnach etwa 30 Prozent des Gesamtvolumens aus. Für südkoreanische Zulieferer wie Samsung und LG dürfte das leichte finanzielle Einbußen bedeuten.

Berichten zufolge produziert Samsung 60 Millionen OLED-Panels für das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max sowie das faltbare iPhone. LG soll 2026 rund 40 Millionen OLED-Displays für das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max fertigen. Samsung ist zudem der einzige Hersteller der OLED-Displays für das faltbare Modell. Im Vergleich zu 2025 entspricht das einer Reduktion um rund 20 Prozent, als Samsung und LG noch 80 Millionen beziehungsweise 45 Millionen Panels produzierten.

Da jedoch die höherpreisigen Modelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max planmäßig erscheinen, soll der Umsatzrückgang durch die geringeren Stückzahlen 2026 überschaubar bleiben. Zusätzlich wird die Situation durch die Einführung des iPhone Fold abgefedert.

iPhone 18 Pro und 18 Pro Max wohl nur mit wenigen großen Neuerungen

Zum Marktstart in der zweiten Jahreshälfte 2026 sollen das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max nur wenige größere Hardware-Upgrades erhalten. Genannt werden ein neuer A20-Chip, eine 48-Megapixel-Hauptkamera mit variabler Blende sowie eine kleinere Dynamic Island.

Gleichzeitig stehen die Chancen gut, dass Apple die Preise für das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max stabil hält und eher auf hohe Stückzahlen als auf maximale Gewinnmargen setzt. Der Markt für Unterhaltungselektronik leidet derzeit unter steigenden Preisen für DRAM und Speicherlösungen. Zahlreiche Produkte, von Desktop-Grafikkarten und Fernsehern bis hin zu Laptops, dürften in den kommenden Monaten teurer werden.

Für Verbraucher wäre es daher ein deutlicher Vorteil, sollte Apple tatsächlich geringere Margen in Kauf nehmen, um die Preise für das iPhone 18, das iPhone Air 2, das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max unverändert zu lassen.

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ET News Korea, Bildquelle: Notebookcheck, Pawel Czerwinski auf Unsplash, bearbeitet

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-02 > Apple droht durch getrennten Marktstarkt von iPhone 18 und 18 Pro Absatzrückgang von 20 Prozent
Autor: Fawad Murtaza, 24.02.2026 (Update: 24.02.2026)