Apples Billig-MacBook soll weniger RAM als iPhone 17 Pro besitzen, aber auch günstiger starten

Schon seit vergangenem Jahr kursieren Gerüchte dazu, dass das MacBook Air (ca. 899 Euro auf Amazon) noch im Frühjahr 2026 von einem "Billig-MacBook" als Apples Einsteiger-Laptop abgelöst wird. Dieses Notebook soll mit einer Bildschirmdiagonale von 12,9 Zoll etwas kompakter als das 13,6 Zoll MacBook Air werden. Die große Besonderheit ist aber der Prozessor, denn statt eines Mac-Prozessors der Apple M-Serie soll der Apple A18 Pro zum Einsatz kommen.
Diesen Chip kennt man bereits vom Apple iPhone 16 Pro, das im September 2024 auf den Markt gekommen ist. Die Performance ist annähernd auf Augenhöhe mit dem Apple M1. Ein neuer Bericht von Mirror Daily deutet nun aber darauf, dass Apple den Arbeitsspeicher beim Basismodell auf 8 GB beschränken muss, um den angepeilten Preis von 699 bis 799 US-Dollar zu ermöglichen. Damit würde das MacBook gleich viel Arbeitsspeicher wie das iPhone 16 Pro besitzen, und sogar 4 GB RAM weniger als das aktuelle iPhone 17 Pro. Damit eignet sich das Basismodell vor allem für Gelegenheitsnutzer, die einen Laptop für Office- und Web-Aufgaben suchen.
Nachdem Apple für das Upgrade von 16 GB auf 24 GB RAM derzeit 250 Euro veranschlagt, könnte das Modell mit mehr Arbeitsspeicher nur noch minimal günstiger als das MacBook Air sein. Mit einem hochwertigen Aluminium-Gehäuse, das auch in bunten Farben angeboten werden soll, und einer sehr langen Akkulaufzeit soll sich das MacBook von den meisten ähnlich teuren Laptops der Konkurrenz absetzen. Nachdem das 12 Zoll MacBook schon im Jahr 2015 auf ein Gewicht von nur 920 Gramm gekommen ist, wäre denkbar, dass dieses Billig-MacBook auch eine interessante Option für Vielreisende sein wird, die einen möglichst leichten Laptop suchen. Apple soll 5 bis 8 Millionen Stück pro Jahr produzieren, der iPhone-Hersteller rechnet also mit einer hohen Nachfrage nach diesem MacBook.













