ArkTac Ultra: Olight verbessert ArkPro-Taschenlampe mit zusätzlichen Features

Im Rahmen des O Fan Day hat Olight zwei neue Taschenlampen auf Basis der ArkPro vorgestellt. Sowohl die ArkTac Ultra als auch die reguläre ArkTac besitzen ein flaches Gehäuse und mehrere Lichtquellen. Bei der ArkTac Ultra setzt Olight auf ein verbessertes Aluminium-Unibody-Gehäuse aus der neuen hauseigenen Legierung OAL2. Diese soll widerstandsfähiger als das ursprüngliche OAL sein, das bei vielen Ultra-Modellen des Herstellers zum Einsatz gekommen ist.
Das Design der neuen ArkTac Ultra mit 1.800 Lumen dürfte Nutzern der ArkPro bekannt vorkommen. Das vordere Bedienfeld ist weitgehend unverändert geblieben, die Statusanzeigen hat Olight jedoch überarbeitet. Drei neue, dezent beleuchtete Anzeigen machen auch im Dunkeln sichtbar, welche Lichtquelle ausgewählt ist. Die Akkuanzeige informiert außerdem über einen neuen Akkuschonmodus, der zwei zusätzliche Stunden grundlegenden Betrieb ermöglichen soll.
Auf der Rückseite befinden sich neue Bedienelemente, über die bestimmte Lichteinstellungen direkt erreichbar sind. Dort sitzen zwei neue Heckschalter, die bei der ArkPro-Serie noch nicht vorhanden waren.
Die Bedienelemente steuern fünf Lichtquellen: Flutlicht, Spotlicht, UV-Licht, Rotlicht und einen grünen Laser. In Märkten, in denen dies zulässig ist, lässt sich der Laser laut Olight bei Bedarf von Klasse 1 auf die leistungsstärkere Klasse 3R umschalten. In Europa wird die Klasse 3R nicht verfügbar sein.
Ein neuer Sensor ermöglicht es der ArkTac-Serie, den Abstand zu Gegenständen zu messen. Dadurch soll verhindert werden, dass sich die Taschenlampe beispielsweise in einem Rucksack oder einer Hosentasche versehentlich einschaltet, da die Leuchten sehr heiß werden können.
ArkTac mit weniger Features
Neben der ArkTac Ultra bringt Olight auch die reguläre ArkTac auf den Markt. Dieses Modell richtet sich an gewöhnliche Anwender, während die Ultra-Version für professionelle Einsatzbereiche einschließlich der Sicherheitsbranche vorgesehen ist. Beide Modelle werden als EDC-Taschenlampen für den täglichen Gebrauch angeboten.
Der günstigeren ArkTac fehlen allerdings sowohl der Laser als auch die neuen beleuchteten Anzeigen auf dem vorderen Bedienfeld. Zudem besteht ihr Gehäuse nicht aus der neuen OAL2-Legierung. Mit 1.700 Lumen ist die ArkTac außerdem etwas lichtschwächer, der Unterschied dürfte in der Praxis jedoch kaum auffallen.
Die Olight ArkTac Ultra und ArkTac lassen sich über USB-C aufladen. Auch das magnetische Ladekabel MCC hat der Hersteller überarbeitet. Die neue Version trägt die Bezeichnung MCC4, unterstützt höhere Ladegeschwindigkeiten und besitzt erstmals einen USB-C-Stecker zum Anschluss an ein Netzteil. Bisher haben sämtliche MCC-Kabel USB-A verwendet.
Laut Olight soll die ArkTac Ultra noch vor Ende 2026 für umgerechnet 140 Euro erhältlich sein, die deutschen Preise dürften inklusive 19% Mehrwertsteuer aber wie üblich höher ausfallen. Zusätzlich erscheint eine Premiumversion mit einem neuen magnetischen Befestigungssystem und dem neuen MCC4-Kabel für umgerechnet 175 Euro. Die reguläre ArkTac kostet umgerechnet rund 105 Euro.




