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Asus packt eine Radeon RX 9060 XT in ein winziges Gehäuse und halbiert dabei ihren Takt

Die Asus XG Core Radeon RX 9060 XT LP 16GB taktet dank des 75-W-Limits nur mit 1,6 GHz
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Die Asus XG Core Radeon RX 9060 XT LP 16GB taktet dank des 75-W-Limits nur mit 1,6 GHz
Asus hat eine Desktop-Version der Radeon RX 9060 XT in ein winziges externes GPU-Gehäuse integriert – doch die kompakte Bauweise hat ihren Preis. Die Leistungsaufnahme ist auf 75 Watt begrenzt, was die Taktraten im Vergleich zu den offiziellen Spezifikationen um fast die Hälfte reduziert. Auch die USB-C-Verbindung mit 40 Gbit/s könnte die Leistung zusätzlich ausbremsen.

Asus hat eine AMD Radeon RX 9060 XT – eigentlich eine Desktop-GPU – in eine ungewöhnlich kompakte externe Grafikeinheit integriert. Um die Grafikkarte mit einer Leistungsaufnahme von maximal 75 Watt zu betreiben, musste der Hersteller die Taktraten jedoch deutlich reduzieren. Die XG Core Radeon RX 9060 XT LP 16GB erreicht einen Boost-Takt von lediglich 1,6 GHz. Das entspricht fast der Hälfte des Takts herkömmlicher Desktop-Versionen dieser GPU.

Inzwischen hat Asus die technischen Daten des bereits im Juni angekündigten XG-Core-Modells aktualisiert. Die externe GPU arbeitet mit einem Game-Takt von 1.010 MHz und einem Boost-Takt von 1.600 MHz. Über den OC-Modus in der Software Asus GPU Tweak III lassen sich diese Werte leicht auf 1.030 MHz beziehungsweise 1.620 MHz anheben.

Grund für die niedrigen Taktraten ist die auf 75 Watt begrenzte Leistungsaufnahme. Zum Vergleich: Die ebenfalls recht kompakte Radeon RX 9060 XT LP von Vastarmor ist für 140 Watt ausgelegt und erreicht einen Game-Takt von 2.450 MHz sowie einen Boost-Takt von 3.050 MHz. AMDs Referenzspezifikationen für die Radeon RX 9060 XT sehen einen Game-Takt von 2.530 MHz und einen Boost-Takt von bis zu 3.130 MHz vor. Damit liegen die Taktraten der Asus XG Core beim Game-Takt und Boost-Takt 59 % beziehungsweise 48 % unter denen der Vastarmor-Karte. Im Vergleich zu AMDs Referenzwerten fallen die Abweichungen mit rund 60 % beziehungsweise 49 % sogar noch etwas größer aus.

Trotzdem bietet die XG Core dieselben grundlegenden technischen Daten wie die Desktop-Version der Radeon RX 9060 XT: 2.048 Stream-Prozessoren, 16 GB GDDR6-Speicher mit einer Geschwindigkeit von 20 Gbit/s und ein 128-Bit-Speicherinterface.

Das Gehäuse misst lediglich 144 × 117 × 39 mm und lässt sich über eine USB-C-Schnittstelle mit 40 Gbit/s an Laptops, Mini-PCs und Gaming-Handhelds anschließen. Hinzu kommen ein separater USB-C-Stromanschluss sowie HDMI-2.1b- und DisplayPort-2.1a-Ausgänge, über die sich bis zu zwei externe Monitore anschließen lassen.

Allerdings sind die niedrigeren Taktraten nicht die einzige potenzielle Leistungseinschränkung. Anders als eine herkömmliche Desktop-Grafikkarte nutzt die XG Core eine externe Verbindung mit 40 Gbit/s statt einer direkten PCIe-5.0-Anbindung.

Zuvor hatte Asus erklärt, dass die XG Core in ausgewählten AAA-Spielen bei 1440p mehr als 60 FPS erreichen könne. Genauere Angaben zu den Testbedingungen oder zur Leistung im Vergleich mit Desktop-Grafikkarten blieb der Hersteller jedoch schuldig. Allein anhand der Taktraten lässt sich daher nicht zuverlässig abschätzen, wie groß der tatsächliche Leistungsverlust beim Spielen ausfällt.

Offen bleiben weiterhin der Preis und der Veröffentlichungstermin der XG Core Radeon RX 9060 XT LP 16GB. Asus hat bislang keine entsprechenden Angaben gemacht.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-11 > Asus packt eine Radeon RX 9060 XT in ein winziges Gehäuse und halbiert dabei ihren Takt
Autor: Andrew Sozinov,  3.11.2026 (Update:  3.11.2026)