
Aurzen Zip Pro: Dreifach faltbarer 1080p-Projektor mit hervorragendem Design im Taschenformat
Wunderbar kompakt.
Der faltbare Aurzen Zip Pro mit 200 Lumen bietet für seine Größe eine hervorragende Leistung, automatische Bildeinstellung, einfache Kopplung und mehrere Stunden Akkulaufzeit.David Chien (übersetzt von Falk Hinrichs) Veröffentlicht am 🇺🇸 🇪🇸 ...
Fazit – Überraschend viel Leistung im Taschenformat
Der Aurzen Zip Pro ist ein dreifach faltbarer Projektor im Taschenformat, der weit mehr als erwartet bietet: eine schnelle Bildeinstellung und eine zügige Kopplung, um Inhalte von Smartphones, Laptops und Spielekonsolen zu spiegeln.
Allerdings ist der akkubetriebene Projektor für Inhalte auf externe Quellen angewiesen, und seinen Lautsprechern fehlt es an Bass.
Dennoch bietet der Aurzen Zip Pro mehr als andere Projektoren gleicher Größe: durchgehende Schärfe bis zu den Rändern, eine gleichmäßige Ausleuchtung sowie ein ansprechendes Bild und einen angenehmen Klang.
Pro
Contra
Preis und Verfügbarkeit
Der Aurzen Zip Pro kann für 579,99 US-Dollar vorbestellt werden. Die Auslieferung beginnt am 30. Oktober 2026.
Der Aurzen Zip Pro liefert ein ansprechendes Bild und klaren Klang in einem Z-förmigen Design im Taschenformat.
Technische Daten
| Auflösung | Full HD (1.920 x 1.080 bei 60 Hz) |
| Projektionseinheit | 10,7-mm-DLP-Optikeinheit mit LED-Lichtquelle |
| (200 Lumen, Kontrast 300:1, 85 % NTSC-Farbraum) | |
| Bildkorrektur | Automatische Fokussierung und Trapezkorrektur |
| Projektionsverhältnis | 1,2:1 |
| Projektionsabstand | 0,5 bis 3,0 m (1,6 bis 9,8 Fuß) |
| Audio | Zwei 2-Watt-Lautsprecher |
| Anschlüsse | Unterer USB-C-Anschluss (PD-Laden, S/PDIF) |
| Oberer USB-C-3.0-Anschluss (Videoeingang, DP Alt Mode) | |
| Drahtlose Verbindung | 2,4-GHz- und 5-GHz-WLAN für die Videoübertragung |
| Bluetooth-5.4-Audioausgabe | |
| (mit Unterstützung für zwei Kopfhörer und Audiokopplung mit Tesla-Fahrzeugen) | |
| Drahtlose Bildübertragung | AirLink, AirPlay P2P, DLNA, Google Cast, Miracast |
| Kabelgebundene Verbindung | USB-C-Eingang (DP Alt Mode) |
| Kabelgebundene Videolatenz | Bis zu 40 ms |
| Lautsprecher | Zwei 2-Watt-Lautsprecher |
| Helligkeit | 100 Lumen – Eco-Modus |
| 150 Lumen – Normalmodus | |
| 200 Lumen – Konferenzmodus (erfordert Netzbetrieb) | |
| Abmessungen | 4,5 x 3,8 x 1,7 Zoll (115 mm × 97 mm × 44 mm) |
| Gewicht | 1,29 Pfund (586 g) |
| Geräuschpegel | 24 dB – Eco-Modus |
| 28 dB – Normalmodus | |
| 35 dB – Konferenzmodus | |
| (in 1 m/3,3 Fuß Abstand bei 25 °C) | |
| Akku | 38-Wh-Lithium-Ionen-Akku (2 x 5.000 mAh) |
| Laufzeit | 2,5 Stunden im Eco-Modus |
| Ladegerät | 65-Watt-USB-C-PD-Schnellladegerät |
Lieferumfang
Zum Lieferumfang des Projektors gehören eine Bedienungsanleitung, ein USB-C-Ladegerät, ein Kabel sowie Steckeradapter vom Typ A (USA), Typ G (Großbritannien) und Typ C (EU).
Design – Z-förmige Faltkonstruktion
Die Z-förmige Konstruktion ermöglicht die Projektion in jedem Winkel – von geradeaus bis an die Decke.
Im Sockel befindet sich ein USB-C-Ladeanschluss, während der obere Teil die DLP-Projektionseinheit, den Touchscreen, den USB-C-Videoeingang, die Lüftungsöffnungen, den Ein-/Ausschalter und die Lautstärketasten beherbergt.
Das Gehäuse blieb auch nach stundenlangem Betrieb im Normalmodus lauwarm, sodass übermäßige Hitze kein Problem darstellte. Der Akku lässt sich nicht vom Nutzer austauschen.
Laden und Laufzeit
Der Akku wurde zügig auf 90 % geladen, danach ging es nur langsam bis auf 100 % weiter. Unter 5 % und über 99 % ist die Ladezustandsanzeige ungenau.
Beim Ansehen eines Films im Normalmodus mit 25 % Lautstärke ergab sich eine Laufzeit von 2 Stunden und 10 Minuten. Das anschließende Aufladen dauerte 2 Stunden und 3 Minuten.
Bedienung und Anschlüsse
Der Projektor wird über sein Touchscreen-Display bedient.
Die Smartphone-App AurzenHub kann nach einer Online-Registrierung als Fernbedienung verwendet werden.
Der Projektor verbindet sich drahtlos per WLAN oder kabelgebunden per USB-C mit Zuspielgeräten und ist mit zahlreichen Laptops, Tablets, Smartphones und Spielekonsolen kompatibel, darunter die Nintendo Switch 2. Für den USB-C-Eingang wird eine Videoverzögerung von unter 40 ms angegeben.
Ersteinrichtung
Nach der Auswahl der Projektorposition, der Sprache der Benutzeroberfläche und der optionalen WLAN-Anmeldung ist der Zip Pro in weniger als einer Minute einsatzbereit. Firmware-Updates dauern etwa fünf Minuten.
Der Projektor führt mithilfe eines unsichtbaren Kalibrierungsstrahls innerhalb weniger Sekunden automatisch die Trapezkorrektur und Fokussierung durch. Nach der Trapezkorrektur kann in ungenutzten Projektionsbereichen etwas Streulicht sichtbar sein. Wird der Projektor jedoch direkt auf die Wand ausgerichtet, lässt sich dieser Effekt minimieren, sodass er in dunklen Szenen weniger auffällt.


Einstellungen
Die Einstellungen umfassen Helligkeit, Bildfokus und Trapezkorrektur, bieten jedoch keine weiteren Bildanpassungen wie etwa den Farbton.
Klang
Die beiden 2-Watt-Lautsprecher liefern klare Stimmen mit ordentlichen Mitten und Höhen, ähnlich wie bei einem Surface Pro. Damit lassen sich Anime, Filme und Serien aus kurzer Entfernung gut genießen, auch wenn Bass völlig fehlt. Für einen volleren Klang können leistungsstärkere Bluetooth-Lautsprecher und Kopfhörer angeschlossen werden.
Die maximale Lautstärke erreichte in 1 m (3,3 Fuß) Abstand 65,6 dBA bei Musik und 57,5 dBA bei rosa Rauschen. Das reicht für ein Schlafzimmer, ein kleines Wohnzimmer oder ein Auto aus.

Überblick über die Projektion
Der Projektor wurde in einem Abstand von 62,5 Zoll (1,59 m) vor einer mit weißem Papier bedeckten Wand aufgestellt und erzeugte so ein 57-Zoll-Bild im Format 16:9.
Bei diesem Abstand reichte die Helligkeit in einem dunklen Raum aus, konnte sich gegen indirektes Tageslicht jedoch nicht durchsetzen. Ein größerer Projektionsabstand erzeugt ein größeres, aber dunkleres Bild. Die Tests wurden nachts im Normalmodus durchgeführt.

Das projizierte Bild ist bis zu den Rändern scharf und gleichmäßig ausgeleuchtet. Aus bis zu 1,0 m (3,3 Fuß) Entfernung sind einzelne Pixel sichtbar, bei üblichen Betrachtungsabständen jedoch nicht mehr. Text wirkt aus der Ferne gestochen scharf, aus der Nähe zeigen sich allerdings weiche Kanten. Schnelles Scrollen bleibt frei von Unschärfe.
Bei eng beieinanderliegenden Linien waren leichte Treppeneffekte zu erkennen, während bei schnellen Bildbewegungen keine Bewegungsunschärfe auftrat.
Die Farbübergänge sind sehr gleichmäßig. Beim Ansehen von Filmen fallen weder Klötzchenbildung noch ein Fliegengittereffekt auf. Die gemessene Farbtemperatur lag bei etwa 6000 K.


Testbilder – Dunkler Raum. (f/1,6 1/30 ISO 400)
Nutzer können zwischen drei Helligkeitsmodi wählen: Eco, Normal und Konferenz.
(Vergleich mit einem Surface Pro 6 bei 25 % Bildschirmhelligkeit.)
Im Eco-Modus wirkt das Bild blass, und dunkle Details gehen verloren. Im Normalmodus werden Schattendetails wieder sichtbar, was zu einem ansprechenden Bild führt. Das Lüftergeräusch stört selbst in Armlänge Entfernung nicht und ist leiser als bei normal großen Projektoren mit ähnlicher Lichtleistung. Der Konferenzmodus ist heller, aber auch lauter, erfordert Netzbetrieb und setzt Umgebungstemperaturen unter 25 °C (77 °F) voraus.
Filme und Spiele
Im Vergleich zu Projektoren mit ähnlicher Lichtleistung ist das Bild durchaus ansprechend, auch wenn es nicht die Brillanz eines OLED-Displays erreicht. Bei der Filmwiedergabe von einem Laptop wurden keine Synchronisationsprobleme zwischen Bild und Ton festgestellt.
(Projektionsquelle: ASC)
Helligkeitsmodi – Dunkler Raum. (f/1,6 1/30 ISO 400)
Indirektes Tageslicht. (f/1,6 1/30 ISO 400)
Dunkler Raum. (f/1,6 1/30 ISO 800)
Beim Spielen auf einem Android-Smartphone war keine nennenswerte Verzögerung der Controller-Eingaben festzustellen.

Fazit – Gelungener faltbarer Projektor
Da es außer dem ursprünglichen Aurzen Zip (hier bei Amazon erhältlich) keine Konkurrenz gibt, ist der Zip Pro der beste erhältliche dreifach faltbare Projektor im Taschenformat. Er bietet eine solide Bildqualität und eine einfache drahtlose Kopplung für Filme, das Surfen im Internet und Spiele.
Transparenz
Die Auswahl der zu testenden Geräte erfolgt innerhalb der Redaktion. Das vorliegende Testmuster wurde dem Autor vom Hersteller unentgeltlich zu Testzwecken überlassen. Eine Einflussnahme auf den Testbericht gab es nicht, der Hersteller erhielt keine Version des Reviews vor der Veröffentlichung. Es bestand keine Verpflichtung zur Publikation. Als eigenständiges, unabhängiges Unternehmen unterliegt Notebookcheck keiner Diktion von Herstellern, Shops und Verlagen.


























































