Der neueste Mini-PC von Ayaneo setzt sich vor allem durch ein ungewöhnliches Retro-Design von der Konkurrenz ab, denn die Oberseite wurde von der Front klassischer Desktop-Computer inspiriert. Ein LED-Streifen betont die Krümmung des Gehäuses, die fünf Buttons an der Oberseite sind funktionsfähig, die Funktion von vier dieser Buttons kann vom Nutzenden konfiguriert werden.
Eine Klappe auf der Vorderseite versteckt zwei USB-A-Ports, einen USB-C-Anschluss und einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss. Auf der Rückseite finden sich zwei weitere USB-A-Ports, HDMI 2.1, DisplayPort 1.4 und zwei 2,5 Gbit/s Ethernet-Anschlüsse, auf USB 4 oder Thunderbolt verzichtet der Mini-PC aber komplett. Der Ayaneo AM03 besitzt integrierte Stereo-Lautsprecher. Der Mini-PC unterstützt zwei M.2-2280-SSDs und bis zu 64 GB DDR5-3.200-Arbeitsspeicher durch zwei SO-DIMMs.
Allerdings setzt Ayaneo auf den etwas in die Jahre gekommenen Intel Core i9-12900H aus dem Jahr 2022. Der Chip bietet mit sechs Performance-Kernen, acht Effizienz-Kernen und Boost-Taktfrequenzen bis 5,0 GHz zwar nach wie vor eine passable CPU-Leistung, die Intel Iris Xe Graphics G7 eignet sich aber kaum zum Zocken moderner Spiele, und mangels USB 4 und OCuLink kann auch keine externe Grafikkarte angeschlossen werden.
Preise und Verfügbarkeit
Die Barebones-Version des Ayaneo AM03 mit Intel Core i9-12900H, aber ohne Arbeitsspeicher oder SSD, kostet zum Launch 399 US-Dollar. Eine Version mit 16 GB RAM und 512 GB SSD wird für 499 US-Dollar angeboten. Nach dem Launch soll der Preis beider Modelle um jeweils 100 US-Dollar steigen. Der Mini-PC kann ab sofort im Onlineshop des Herstellers bestellt werden. Zum Vergleich: Der Minisforum M1 mit Core i9-12950HX in einer Barebones-Version kostet 359 Euro auf Amazon.






















