Wir haben an dieser Stelle schon häufiger über den Hersteller Ayaneo berichtet. Das Unternehmen bietet verschiedene Handhelds und auch PCs an und kann durchaus als umtriebig bezeichnet werden, bringt dementsprechend in recht hoher Frequenz neue Systeme auf den Markt. Wir haben in unserer Berichterstattung bereits angedeutet, dass die Community dabei nicht unbedingt (mehr) positiv auf jede Neuankündigung reagiert. Dass sich Ayaneo insgesamt mit seinem breiten Produktportfolio übernommen hat, war schon leicht spürbar. Nun hat der Hersteller diesen Umstand zumindest indirekt und ein wenig eingestanden. Arthur Zhang, CEO von Ayaneo hat sich jetzt in einem ausführlichen Blog-Post zur aktuellen Situation und dem Fahrplan für 2026 geäußert.
Konkret will das Unternehmen in gleich mehreren Bereichen signifikante Verbesserungen implementieren. So soll sich etwa der Support sowohl in Bezug auf die Antwortzeit als auch letztlich auf den gesamten After-Sale-Service selbst verbessern. Beispielsweise sind die Einführung eines Ticket-Systems, aber auch die schnellere Auslieferung von Ersatzgeräten und die Etablierung von Warenlagern in weiteren Ländern - also außerhalb von Chian - geplant. Weiterhin werden in Zukunft ein globaler, zeitgleicher Launch und eine geringere Abhängigkeit von Crowdfunding-Kampagnen versprochen.
Bei der Qualitätskontrolle werden ebenfalls Verbesserungen angekündigt, was sich nicht zuletzt auf die Zulieferer erstecken soll. Um das tatsächliche Engagement zu demonstrieren und nicht gleich das nächste Produkt auf den Markt zu bringen, hat Ayaneo zudem die eigentlich für den 13. Januar terminierte Crowdfunding-Kampagne für den Ayaneo Pocket Play verschoben. Die Entwicklung an dem Smartphone soll weiter mit vollem Fokus und ein Relaunch des Projekts Ende Januar oder Anfang Februar erfolgen.



















