Valve hat noch immer nicht bestätigt, wann oder zu welchem Preis die Steam Machine auf den Markt kommen wird. Der kompakte Gaming-Computer soll durch SteamOS und den Steam Controller aber fast so einfach wie eine PlayStation 5 (ca. 429 Euro auf Amazon) zu nutzen sein, aber trotzdem die Flexibilität eines PCs bieten. Gegenüber Game Developer hat sich Lawrence Yang, einer der Designer der Steam Machine bei Valve, nun zu zwei der wichtigsten Bausteine geäußert, welche dieses einfache Benutzererlebnis ermöglichen sollen.
Allen voran plant Valve ein "Steam Machine Verified"-Programm, das ähnlich wie das "Steam Deck Verified"-Programm aufgebaut ist. Spieler sehen also schon vor dem Kauf eines Spiels, ob dieses für die Steam Machine "verifiziert" ist, was bedeutet, dass ein Spiel ohne Performance- oder Kompatibilitäts-Probleme läuft. Titel mit dem Hinweis "spielbar" können zwar gezockt werden, allerdings mit Einschränkungen.
Da die Steam Machine deutlich mehr Leistung als das Steam Deck besitzt, und in der Regel auch mit einem größeren Bildschirm verbunden werden dürfte, fallen die Kriterien für eine Verifizierung weitaus weniger strikt aus als beim Steam Deck – kleiner Text dürfte Spiele nicht mehr auf "spielbar" herabstufen. Laut Lawrence Yang würde jedes Spiel, das heute schon für das Steam Deck verifiziert wurde, auch auf der Steam Machine problemlos laufen.
Wie schon beim Steam Deck gilt aber auch, dass Titel, deren Kopierschutz mit SteamOS inkompatibel ist, wohl nicht auf der Steam Machine gezockt werden können. Ein weiterer Baustein für den reibungslosen Betrieb ist der "Puck" des Steam Controllers. Dieser wird per USB-Kabel mit dem Computer verbunden, und dient anschließend sowohl als magnetische Ladestation als auch als drahtloser Transmitter. Laut Valve würde dies Interferenzen vermeiden, wie diese auftreten können, wenn ein USB-Transmitter-Stick direkt in den USB-Port eines Computers gesteckt wird.

















