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Valve präsentiert Steam Machine als direkten Angriff auf die Sony PlayStation 5

Nach dem Erfolg des Steam Deck wagt sich Valve in den hart umkämpften Markt für Heimkonsolen. (Bildquelle: Valve)
Nach dem Erfolg des Steam Deck wagt sich Valve in den hart umkämpften Markt für Heimkonsolen. (Bildquelle: Valve)
Nachdem das Steam Deck ein durchschlagender Erfolg ist, wagt sich Valve in den hart umkämpften Markt für Heimkonsolen und Gaming-PCs. Die brandneue Steam Machine bringt SteamOS und einen proprietären AMD-Chip in ein kompaktes Gehäuse, und soll 4K-Gaming mit leisen Lüftern ermöglichen.

Die Steam Machine ist da, und wird sowohl als Alternative zu Heimkonsolen als auch zu Gaming-PCs vermarktet. Valve setzt auf ein recht unscheinbares Gehäuse, das mit Maßen von 15,2 x 16,2 x 15,6 Zentimetern bei einem Gewicht von 2,6 Kilogramm beinahe ein Würfel ist. Das schlichte Design wird nur durch eine LED-Leiste an der Vorderseite aufgelockert, wobei die Front magnetisch am Gehäuse gehalten wird, und somit schnell getauscht werden kann, um etwa die Farbe anzupassen.

Das Gerät setzt auf Steam OS auf Linux-Basis, also jenes Betriebssystem, das man schon vom Steam Deck kennt. Durch den Linux-Desktop soll die Steam Machine somit einen Desktop-PC ersetzen können, der Fokus liegt aber klar auf Gaming, denn nach dem Einschalten werden Nutzer durch den Steam Big Picture Modus mit Controller-Optimierungen begrüßt. Laut Valves Marketing unterstützt die Steam Machine 4K-Gaming mit 60 Bildern pro Sekunde, zumindest mit aktiviertem Upscaling per AMD FSR.
 

Leistung auf dem Niveau der Sony PS5

FSR dürfte auch nötig sein, denn mit einem AMD Ryzen Prozessor mit sechs Zen 4-Kernen, Boost-Taktraten bis 4,8 GHz und einer TDP von 30 Watt sowie einem RDNA 3 Grafikchip mit 28 Compute Units, 2,45 GHz und 110 Watt Verlustleistung dürfte die Steam Machine kaum leistungsstärker als eine Sony PlayStation 5 sein. Der Grafikchip ist dediziert und nicht in den Prozessor integriert, Valve verbaut 16 GB Arbeitsspeicher und 8 GB GDDR6-Grafikspeicher. Die Specs sprechen dafür, dass eine modifizierte Version der AMD Radeon RX 7600M Laptop-GPU mit etwas höheren Taktraten zum Einsatz kommt.

Dazu kommt je nach Modell eine 512 GB oder 2 TB SSD, wobei der Speicher stets durch eine microSD-Karte erweitert werden kann. Neben Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3 verfügt die Steam Machine auch über insgesamt vier USB-A-Ports, einmal USB-C (10 Gbit/s), HDMI 2.0 und DisplayPort 1.4. Laut Valve läuft die Steam Machine kühl und leise, das Netzteil ist ins Gehäuse integriert. Der 2,4 GHz Empfänger für den Steam Controller ist integriert, das Gamepad wird aber anscheinend nicht mitgeliefert.
 

Preise und Verfügbarkeit

Details zum Preis und zur Verfügbarkeit der Steam Machine sollen erst Anfang 2026 bestätigt werden, in Anbetracht der Ausstattung sollte das Gerät aber nicht viel teurer als eine PlayStation 5 (ca. 509 Euro auf Amazon) werden. Weitere Informationen zur Ausstattung gibts auf der Webseite von Valve.
 

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Autor: Hannes Brecher, 12.11.2025 (Update: 17.02.2026)