Die Steam Machine wurde am Mittwoch endlich offiziell vorgestellt. Das kompakte, würfelförmige Gerät soll sowohl als Desktop-Computer mit Linux als auch als Spielkonsole mit Steam OS verwendet werden können, die Leistung liegt etwas unterhalb jener der Sony PlayStation 5 (ca. 509 Euro auf Amazon). Das Design sieht auf den ersten Blick aber fast schon langweilig aus.
Valve setzt auf ein schwarzes Gehäuse, das lediglich durch eine LED-Leiste an der Vorderseite aufgelockert wird. Zubehör von Drittanbietern dürfte dieses "Problem" aber schon zum Launch Anfang nächsten Jahres beheben, denn dbrand hat bereits ein Gehäuse für die Steam Machine angekündigt, das dem Companion Cube aus Valves Puzzle-Blockbuster Portal nachempfunden wurde.
Valve selbst hat unterdessen einige bedruckte Vorderseiten in unterschiedlichen Designs gezeigt, die vom Nutzer einfach getauscht werden können, denn die vordere Gehäuse-Abdeckung hält magnetisch an der Steam Machine. Die wohl interessanteste Front, die Valve einigen Pressevertretern gezeigt hat, ist aber ein E-Ink-Display, das in Echtzeit Daten zur Auslastung von Prozessor und Grafikchip sowie zur Lüfter-Geschwindigkeit anzeigen kann.
Diese Erweiterung ist nur für interne Testzwecke bestimmt, und soll nicht direkt an Endverbraucher verkauft werden, es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis eine vergleichbare Front von einem Drittanbieter zum Verkauf angeboten wird. Durch die Linux-Basis von Steam OS sind nicht nur bei der Hardware, sondern auch bei der Software viele Modifikationen möglich, um die Steam Machine an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Nähere Informationen zu Valves neuer Heimkonsole gibts in unserer Launch-Berichterstattung.




















