Die Steam Machine wurde am Mittwoch offiziell vorgestellt, Details zum Preis und zur Verfügbarkeit sollen aber erst Anfang nächsten Jahres bestätigt werden. Wie ein Vergleich der Spezifikationen mit der Sony PlayStation 5 (ca. 509 Euro auf Amazon) zeigt, dürfte die Steam Machine etwas weniger Leistung als Sonys Heimkonsole haben, allerdings ist Valves Heimkonsole auch etwa fünfmal leistungsstärker als das Steam Deck.
Moore's Law is Dead hat nun eine "Bill of Materials"-Analyse veröffentlicht, die zeigt, wie teuer die Steam Machine in der Fertigung sein dürfte, und wie teuer die Linux-basierte PC-Heimkonsole angeboten werden könnte. Moore's Law is Dead spekuliert, dass Valve für den Prozessor und den Grafikchip etwa 184 US-Dollar bezahlt, wobei die Komponenten in etwa einer Kombination aus AMD Ryzen 5 8640HS und AMD Radeon RX 7600M entsprechen.
Für 16 GB Arbeitsspeicher soll Valve rund 48 US-Dollar bezahlen, für das Mainboard 40 US-Dollar, für die 512 GB SSD dagegen 30 US-Dollar. Zusammen mit den übrigen Komponenten wie dem Netzteil, dem Lüfter und der Verpackung sollen die Produktionskosten bei rund 425 US-Dollar liegen. Je nach Profitmarge könnte Valve die Steam Machine also zu Preisen zwischen 449 US-Dollar und 599 US-Dollar anbieten, wie Moore's Law is Dead spekuliert.
Umgerechnet inklusive deutscher Mehrwertsteuer würde dies einem Preis zwischen 459 Euro und 614 Euro entsprechen. Zum Vergleich: Die Sony PS5 Digital Edition kostet in den USA 499 US-Dollar, in Deutschland dagegen 499 Euro. Falls Valve die Steam Machine für unter 500 Euro anbieten kann, wäre diese eine durchaus interessante Alternative zur Sony PS5 und zur Xbox Series X, vor allem jetzt, wo immer mehr Spiele von Sony auch auf Steam angeboten werden.




















